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 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 15:07 

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Guten Tag zusammen,

@Insa40: ja, man hängt schon etwas mehr fest, einfach weil ich keine Lust gab mich in überfüllte Bahnen zu quetschen.
Aber im Urlaub kann ich ja die entspannteren Zeiten wählen.
Tierheim: nee, da laufe ich Gefahr, dass ein weiteres Tier bei mir landet.
Zoo und eine Art Tierpark hab ich eingeplant, da aber Bus und Bahn immer mal wieder streiken, ist das halt mit Fragezeichen zu sehen.


Also ich hab mir erstmal eine allgemeine Tagesstruktur gebastelt, damit ich ein Gerundgerüst habe.

Austehen,duschen,Frühstücken...
Kreativ-Entspannungs-Spaß Teil1
Haushalt Teil 1
Mittagessen und Pause
Haushalt Teil 2
Pause
Kochen, Essen, Spülen
Kreativ-Entspannungs-Spaß Teil 2

Einen Tag Patenkind, Therme, Zoo zum fotografieren, (Tier-)Park und einmal bin ich bei einer Freundin.
Dann gibt es noch Termine: Pfadfinder und 3 Arzttermine.
Ideen für den Kreativ-Entspannungs-Spaß Teil: Aquarell, Pastellkreide, Nähen: Hose, Shirt, Rucksack, Tasche, Weste, Projekt:Kochbuch, Indoor-Fotoprojekt, DVD gucken, Fotos sortieren und ausdrucken, Scrapbooking

Sollte für 11 Tage reichen. Das Meiste ist nicht in Stein gemeißelt. Bei doofem Wetter oder Streik kann ich ja noch umplanen. Therme werd ich auch nach den aktuellen Bedingungen gucken. Da wo ich hin will ist halt aktuell fast Normalbetrieb.

LG, Monchen


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 21:39 

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Hallo alle zusammen!

Ich würde gern meine allgemeinen Gedanken zum Thema beitragen. ^^

Bezüglich Corona geht mir recht viel durch den Kopf. Als das alles vor ein paar Monaten anfing, hatte ich tatsächlich echt Angst davor. Noch dazu, da ich als Altenpflegerin quasi in einem „Risikogebiet“ tätig war. Es war eine seltsame Mischung aus, ich will nicht krank werden und leiden und am Ende vielleicht qualvoll sterben und der Angst davor, auch wenn es seltsam klingt, damit verbunden mehr Mühen und Umstände zu haben (Schutzkleidung usw.).
Hinzukommend war damals die Informationsweitergabe sehr verwirrend. Jeder erzählte was anderes. Ich versuchte es runterzuspielen, um mich so auch selbst etwas zu beruhigen. Ich machte Scherze drüber, auch noch als ich im Supermarkt vor leeren Regalen stand und wie ein „normaler“ Mensch einkaufen war; kein Hamstern oder so.

Inzwischen seh ich das ganze wirklich real nicht mehr so ernst. Versteht mich hier bitte nicht falsch. Ich weiß wie schwerwiegend diese Erkrankung ist, denn ich habe schon Menschen daran sterben sehen aus erster Hand. Ich weiß um die Bedrohlichkeit und wie wichtig die Regelungen sind und ich halte diese auch brav ein. Doch ich stresse mich nicht mehr, ich bin nicht mehr aufgeregt oder ängstlich und unsicher.
Ich vermeide weiterhin, so gut es geht, rauszugehen; beschränke die Beteiligung am öffentlichen Leben auf ein Minimum was für mich akzeptabel ist und mit dem ich umgehen kann. (Dazu zählen Restaurantbesuche (viele bieten ja Abholung oder Lieferung an, perfekt!), Urlaub (für meinen Wunschurlaub muss ich eh noch Vokabeln lernen, also ok), Kino (ein Hoch auf das Internet) und Co. (was wären wir nur ohne die moderne Technik heutzutage?)
Die AHAAL Regeln einzuhalten ist auch kein Thema mehr, die Maske ist bereits schon zur Normalität geworden. Zudem fühle ich mich in meiner Aussage die ich im Februar mal traf („Du wirst sehen, irgendwann sind die Masken ein Modeaccessoire!“) zunehmend positiver bestätigt. Was sehr lustig ist.
Aber es scheint doch noch irgendwie eine Angst vorzuherrschen, denn ich fühle mich unwohl, wenn ich in der Öffentlich keine Maske trage, weil ich es nicht mehr muss (Restaurants usw.). Ich ziehe sie doch lieber an, ich fühle mich wohler mit.

Danke fürs lesen =)

_________________
Das Leise hat eine starke Stimme.


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 21:55 

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Hallo alle,

Winterkind04 hat geschrieben:
Die eine können sich noch mehr sozial zurückziehen ohne schlechtes Gewissen ist ja Corona und die anderen brauchen die soziale Kontakte/Akivitäten um stabil zu bleiben... die bleiben auch mehr zuhause und dies ist wieder rum alles eine Spirale...

Ich merke zur Zeit auch, dass ich mich ziemlich zurückziehe. Im Prinzip treffe ich mich nur noch mit meiner Familie und meiner Betreuerin oder quatsche mal mit Nachbarn. Es ist schon praktisch, weil man wegen Corona zu vielem nicht mehr hin muss, aber langsam frage ich mich, ob meine Beziehungen das auf Dauer überleben. Ich weiß auch nicht genau, ob ich mich ohne Corona auch so zurückziehen würde. Mit einer Freundin wollte ich mich schon ewig treffen, hat nie geklappt, jetzt würde es vielleicht mal gehen, aber ich muss ehrlich sagen, mir ist das fast schon zu riskant. Jedesmal, wenn wir voneinander hören, war sie irgendwoanders bei irgendwelchen Leuten, meist mit der ganzen Familie und über Nacht. Erst bei Freunden in nem anderen Bundesland, dann bei Verwandten in nem anderen Bundesland, da geht man natürlich mit allen zusammen in nen Indoorspielplatz, wo alle Kinder keine Masken tragen, dann wieder zu wem anders, die Kinder gehen alle in den Kindergarten, beide Eltern arbeiten, dann bringt man die Kinder wieder zur Oma zum Aufpassen... und dann lädt man mich zum Essen ein, wo man natürlich keine Maske aufsetzen kann... Irgendwie ist mir das zu viel des Guten.
Ich war dieses Jahr dreimal im Krankenhaus und ich hab keine Lust nochmal krank zu werden. Vor allem habe ich Angst vor der langanhaltenden Erschöpfung bei/nach Covid-19, von der oft berichtet wird. Ich habs bei meinen Nachbarn live mitbekommen und das, was die über ihre Krankheit erzählt haben, war genauso, wie es mir nach meinem Zusammenbruch vor 8 Jahren ging.
Ich habe mich jetzt die letzten Jahre "hochgearbeitet", dass ich einigermaßen selbstständig leben kann und es mir einigermaßen gut geht. Bin aber immer noch berentet und weit weg von dem, was man gesund nennt. Ich hab keinen Bock wieder zurückgeschmissen zu werden und wieder bei Null anfangen zu müssen. Ich will nicht wieder nur vor Erschöpfung heulend auf dem Sofa liegen müssen und wochenlang nichts mehr machen können.
Deshalb will ich mich auch nur mit Maske treffen, hab das meiner Freundin auch geschrieben, ich hoffe, sie hat Verständnis dafür. Bis jetzt hat sie noch nicht geantwortet.
Frage mich, wie lange das Verständnis von anderen ausreicht, wenn man eher Abstand und weniger Kontakt haben möchte...
Ich finde Menschen gerade auch allgemein ziemlich anstrengend und wüsste (auch unabhängig von Corona) gar nicht, wie ich das noch mehr in meinen Alltag einbauen könnte ohne dass es mich total schlaucht.

Wegen diesen zwei Haushalten... ich verstehs noch nicht so ganz... eigentlich wurde doch vom Bund beschlossen, wenn ein gewisser Wert überschritten wird, dürfen sich nur noch x Personen und nur aus zwei Haushalten treffen. Heißt für mich zwei Haushalte mit insgesamt max. x Personen. Bei uns stand jetzt in der Zeitung, dass es maximal x Personen sein dürfen (aus x Haushalten) ODER zwei Haushalte, dann dürfen es aber mehr als x Personen sein (also z.B. zwei größere Familien, die insgesamt mehr als x Personen ergeben würden). Was stimmt denn jetzt?? Die erste Version oder ist das bei uns in Bayern wieder anders geregelt? Finde das etwas verwirrend...

@ Winterkind: Mir tut die dunkle Jahreszeit auch nicht gut. Meine Betreuerin meinte auch mal, dass sie das auch bei allen ihren Klienten merkt, dass es denen da schlechter geht.
Warum heißt du denn dann "Winterkind"? Magst du den Winter denn trotzdem?

@ Rabenstern: Mit den Masken geht es mir ähnlich. Fühle mich ohne auch ungeschützt und setze lieber eine auf.

Liebe Grüße,
DieNeue


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 19. Okt 2020, 16:01 

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... ich bin im Winter auf die Welt gekommen, deswegen Winterkind. Mögen tu ich diese Jahreszeit aber absolut nicht... habe mir aber vor zwei/drei Jahren mal eine Tageslichtlampe gegönnt die hilft mir total an den dunklen und grauen Tag...

Bei uns ist heute ein toller sonniger Herbsttag und habe nach der Arbeit einen Herbstspaziergang nach Hause gemacht. Solche Kleinigkeiten tuen echt gut und lenken auch ab...

Ja, so ganz blicke ich die neuen Regeln auch nicht. Bei uns hat die Stadt am Freitag Regeln erlassen und jetzt das Bundesland. Du weißt jetzt gerade nicht so ganz was stimmt oder gilt...

Ich traue mich zum Beispiel gar nicht mehr ins Kino oder ins Restaurant. Für Kino ist inzwischen Netflix-Ersatz und ich hole mir einmal in der Woche was bei einem Restaurant. Da ich ja auch in einer Stadt habe ich von Chinesisch bis Indisch alles um mich rum...

Ja, habe auch schon länger kein Auto mehr und ohne finde ich es auch für Ausflüge zum wandern schwer - aber nutze inzwischen car-Sharing .

Hoffe, ihr hattet alle einen guten Tag?


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 20. Okt 2020, 19:08 

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Danke der Nachfrage :-) , der gestrige Tag war gut, etwas müde, aber gut.

Heute ist Kollegin krank und wir warten auf das Testergebnis, ich hoffe bis spätestens Donnerstag :-) ....und, dass es negativ ist. Wäre schön, ansonsten müssen wir zumindest bis wir getestet sind schließen, in Quarantäne.

Hätte am Freitag einiges vor gehabt.

Hab auch so ne Tageslichtlampe. Auf Reha wurde aber gesagt, an nem zumindest leicht sonnigem Tag rausgehen bringt mehr.

Hoffe bei Dir auch alles gut?


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 20. Okt 2020, 19:30 

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.... mein Tag war soweit gut... Hatten 20 grad und immer mal bisschen Sonne! Habe mich nach dem Arbeiten mit einer Freundin zum spazieren gehen getroffen. Und, gerade mein Puzzle fertig gemacht!

Drücke, ganz fest die Daumen das die Kollegin negativ ist und du nicht durch eine Quarantäne musst! Berichte mal.


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 21. Okt 2020, 14:34 

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Liebe Winterkind,

freut mich sehr zu lesen, dass Dein Tag gut war, das Puzzle gelungen und das Wetter schön genug zum spazieren gehen!

Bei uns wars am Wochenende so schön "warm" (Wind eher kühl) . Montag, Dienstag schon eher kühler und weniger sonnig, abends schon eher kalt....und, so hoffe ich - zumindest bis morgen, Testergebnis -, dass sich Kollegin lediglich erkältet hat. Es geht ihr heute schon etwas besser :-) .


Dickes Danke fürs feste Daumen drücken!!! Würde gerne morgen nach Testergebnis wieder Corona-normal weiter machen. Am Freitag Vormittag Auto zu Service und Reifen wechseln und dann mit meiner Mom für Allerheiligen die Blumen auf die Gräber bringen.

Meine Tanzgymnastikstudiobesitzerin hatte vor 4 Wochen noch recht geredet, dass Angst vor dem Virus nicht gut wäre, man sich leichter ansteckt ...und dann hat sie sich aber beim Kegeln doch stärker angesteckt, wie ne schwere, zähe Grippe und ist bei geplanter Rückkehr Ende Oktober dann gut 5 Wochen ausgefallen.

Ich fände es fies, wenn mich der Virus so trotzdem erwischen würde. Hab die letzten 7 Monate gut aufgepasst. Andererseits könnte es hier vielleicht eh nochmal nen Lockdown geben. Im Internet grassieren schon Karikaturen von Kurz, bei denen er vorsichtig fragt, ob eh alle genug WC Papier zuhause haben :lol: . Und beim 1. Lockdown dachte ich mir schon, dass das ne gute Zeit wäre Corona zu haben.

Aber diesmal wäre es anders, im Herbst bin ich nicht so voller Tatendrang wie im Frühling. Bin ein Frühlingskind.

Herzliche Grüße und einen schönen Tag Dir!!!
manu


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 21. Okt 2020, 14:41 

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Guinevere7 hat geschrieben:
Meine Tanzgymnastikstudiobesitzerin hatte vor 4 Wochen noch recht geredet, dass Angst vor dem Virus nicht gut wäre, man sich leichter ansteckt

Mir hat auch jemand versucht zu erklären, dass man nicht so viel Angst haben darf vor dem Virus, weil man sich dann leichter ansteckt. Was für eine Logik.


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 21. Okt 2020, 15:29 

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Hallo

Das Virus ist mit und ohne Angst sehr ansteckend. Kürzlich war ein Bericht über ein Ehepaar in der Tageszeitung. Sie hatten einen leichten Verlauf, dafür jetzt Folgeschäden wie Luftnot, Schmerzen in der Lunge, Erschöpfung und die Frau hat seitdem Entzündungen im Gehirn. In der Schweiz zählen Schwangere mittlerweile zur Risikogruppe, dass Virus kann Schäden auslösen. Ich habe keine Angst, meide aber alles wo viele Leute sind. Alles auf die Gefühle zu schieben ist naiv.

Liebe Grüße Bittermandel


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 21. Okt 2020, 18:43 

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Mir ist Corona nach wie vor für mich selbst total egal. Dazu sagte meine Therapeutin, dass es zu meiner Einstellung gegenüber dem Leben passt. Ich hänge nicht dran.

Und ich habe Anfang des Monats viele Stunden mit meinen infizierten Eltern in engem Kontakt verbracht und mich nicht angesteckt. Richtig versteht das Virus wohl eh noch niemand, es wurde uns gesagt, dass der erste Tag nicht infektiös ist, allerdings ist man 48 Stunden vor den ersten Symptomen ansteckend. Das alles ist der gleiche Tag. Der, den ich mit der Familie verbracht habe.

Nun habe ich in meiner Familie mit meinen Eltern in der Risikogruppe erlebt, was Corona mit den Menschen macht und wie furchtbar es ist, nur vor der Tür im Garten stehen zu dürfen, Einkäufe abzustellen, und dem fast umfallenden Vater nicht zur Seite springen zu dürfen.

Mein Vater ist 80 Jahre alt, Lungenkrank und hat Bluthochdruck. Wir haben uns schon gefreut, die erste Woche verlief recht glimpflich. Aber in der zweiten Woche wurde es schlimm. Am Ende konnte meine Mutter nicht mehr zusehen, wie mein Vater zunehmend verfiel und apathisch wurde.
Der Arzt hat dann die Einweisung ins Krankenhaus angeordnet. Dort ist mein Vater seit einer Woche. Er bekommt Sauerstoff und Infusionen. Der Körper muss sich selbst heilen.

Richtig schlimm finde ich die Wesensveränderung durch die Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Hinzu kommt die Isolation, wir dürfen natürlich nicht hin und ihn besuchen. Nur telefonieren. Und dann spreche ich nicht mit meinem Vater, wie ich ihn kenne. Er ist aggressiv, unzufrieden, einfach ein ganz anderer Mensch. Der Pfleger sagte auf meine Nachfrage, dass es eine typische Auswirkung ist.
Wie leidensfähig müssen die Pflegenden in den Kliniken mit diesen Menschen sein? Und dann haben sie noch tröstende Worte für die Angehörigen, die die Welt nicht mehr verstehen. Ich habe Hochachtung vor allen Menschen, die sich für einen Beruf in der Pflege entscheiden.

Das Virus ist so furchtbar mit den Menschen. Es hat nicht nur Auswirkungen auf die Lunge. Auch Blase, Magen und Darm sind betroffen. Der Weg ins Bad ist weit, die Pfleger können durch die Schutzvorschriften nicht schnell genug helfen. Wie muss sich ein Mensch fühlen, im eigenen Dreck zu liegen. Ich finde das furchtbar. Mir tut der Gedanke weh, wie allein die Menschen sind!

Meine Mutter hat die Infektion gut weggesteckt; sie sprach von einer starken Erkältung und ist auch immer noch am Kämpfen mit letzten Auswirkungen, aber alles in allem ist es gut.

Trotz dieser nun persönlichen gemachten Erfahrungen finde ich die Masken für alle weiterhin furchtbar. Mir wäre es lieber, wir würden den Abstand halten und ich kann die Gesichter der Menschen um mich herum sehen.
Zum einen verstehe ich sie dann besser; aber ich habe auch festgestellt, dass ich Leute mit den Lappen im Gesicht nicht erkenne. Erst nach dem Scan der Gesamtperson macht es innerlich vielleicht "Klick". Und es kommt vor, dass ich Leute anspreche, die ich gar nicht kenne. Verwechslungen, die mir dann unsagbar peinlich sind.
Wenn ich im Job mit diesem Sabberlatz herumlaufen muss, habe ich schnell Atemnot und Schweißausbrüche. Ich würde es so schön finden, wenn dieser Fetzen im Gesicht endlich wegfallen dürfte. Wie sehr sehne ich ein Ende der aktuellen Situation herbei, denn ich halte es einfach nicht mehr aus.

Die Aggressivität im Alltag nimmt zu. Die Menschen sind zunehmend genervt und unfreundlich. Ich glaube, der Geduldsfaden vieler ist langsam überstrapaziert.

Ich persönlich bin allgemein wenig unter Menschen, treffe mich wenig mit Freunden und dieses wenig ist nun noch weniger geworden. Als meine Eltern positiv getestet wurden, alle anderen aus der Familie in Quarantäne geschickt wurden, nur ich nicht. Da habe ich gemerkt, wie einsam ich bin. Mir wurden die Verabredungen abgesagt. Die Familie als Rettungsanker fiel komplett weg und ich stand allein da.
Ich habe Abende nur mit weinen verbracht. War tief verzweifelt und einsam. Niemand da, als ich dringend jemanden gebraucht hätte. Nicht einmal im Freien wollte man sich mit mir treffen. Und ich bin doch auch nur ein Mensch, der Gesellschaft brauchte. Ich habe es überstanden mit sehr viel Atosil, auch während des Arbeitstages. Auch da machten die Kollegen einen Bogen um mich. Wie aussätzig fühlte ich mich! Es tat wahnsinnig weh.
Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass mich niemand braucht. Niemand will.
Und Telefongespräche über Handy mit Video sind kein Ersatz! Für mich nicht.

Ich bin mit dieser gegenwärtigen Situation überfordert und da kein Ende in Sicht ist, bin ich hoffnungslos.
Ein Impfstoff wurde im Internet nun erst für Mitte nächsten Jahres angekündigt und selbst dann dauert es Wochen / Monate bis ausreichender Schutz besteht für ein normales Leben. Wie soll ich das aushalten?


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 21. Okt 2020, 19:03 

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Hallo Tally, musste gerade schlucken wo ich Deine Beitrag gelesen haben. Wie geht es deinem Vater inzwischen? Ich glaube viele werden durch das Corona einsam. Wollten sich deine Freunde/Bekannte/Arbeitskollegen nichts mit dir zu tun haben weil du Kontakt zu deinen Eltern hattest?

Ja, mir macht es auch zu schaffen das kein Ende in Sicht ist. Aber ob der Impfstoff die Lösung sein wird - man weiß glaube ich auch immer noch zu wenig zu dem Virus. Wenn ich dann lese vll. Bringt ein Impfstoff nur 50% Sicherheit usw. Ich glaube die ganze Regeln mit Abstand, Maske usw. werden uns noch eine ganze Weile beschäftigt.

Mein absoluter Horror ist auch 14 -Tage Quarantäne. Aber wenn ich keine Symptome hätte und gesund bin und nur durch Kontakt in Quarantäne wäre dürfte ich auch Home-Office machen... das wäre dann glaube nicht ganz so schlimm weil die Tage rum gehen würde...

Wie war euer Corona-Tag heute?


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 21. Okt 2020, 19:24 

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Hallo Winterkind,

lieb, dass Du nach meinem Vater fragst. Ich habe heute wieder mit ihm telefoniert und es wird langsam besser. Aber ich merke am Telefon im Gespräch, dass er nach Luft schnappt und viel hustet, wenn er redet. Auch die Stimme ist verändert und er hat keinen Appetit. Trinken findet er unnötig, da er dann ja ins Bad muss. So wird die Genesung natürlich nicht schneller gehen.
Sobald keine typischen Corona Symptome mehr vorhanden sind wird ein Corona Test gemacht. Wenn Corona nicht mehr nachgewiesen wird, werden die Patienten entlassen, damit sie sich nicht wieder anstecken.

Ein Bekannter meiner Eltern, der die Infektion zu ihnen getragen hat, wurde diese Woche entlassen und ist so schwach, dass seine ebenfalls gerade genesene Ehefrau ihn nun zu Hause pflegen muss. Er wurde mit dem Rettungswagen nach Hause gefahren, da er den Weg vom Krankenbett zum privaten Auto gar nicht geschafft hätte. Ich hoffe, mein Vater ist fitter, denn er muss zu Hause auch Treppen steigen.

Der erste Patient in der Reihe, die meine Eltern angesteckt hat, wurde trotz Nachfrage nicht getestet, da es niemand für nötig hielt. Denn es gab vorher viele Woche in meinem Heimatort kein Corona. Aber es gibt Leute die in umliegenden Städten arbeiten und es einschleppen können.
So war es, aber der erste Patient musste den Test erst selbst zahlen und hat so durch den Zeitverzug die Infektion von neun älteren Menschen verursacht. Soviel zum Sparen im Gesundheitsbereich. Ich denke durch die Krankenhausaufenthalte ist es nun wesentlich teurer geworden.

Meine Freunde und Kollegen hatten Angst, dass ich doch das Virus verteilen könnte, denn alle anderen aus unserer Familie mussten ja in Quarantäne, obwohl sie teilweise weniger Stunden mit den Eltern verbracht haben. Das liegt an unterschiedlichen Zuständigkeiten in einem Gesundheitsamt und einmal auch an dem Amt einer anderen Stadt. So hat natürlich niemand verstanden, warum ich raus durfte und viele gehen von einem Fehler aus. Also wollte niemand in meine Nähe kommen. Dabei habe ich in dieser Zeit die Maske mehr getragen als nötig, da ich auch niemanden anstecken will. Nach außen habe ich gefasst gewirkt, innerlich aber vor Einsamkeit und gefühlter Ablehnung geschrien.

Liebe Grüße an alle und starke Nerven für die kommenden Corona-Zeiten


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 22. Okt 2020, 07:02 

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Gute Idee hier sein Befinden mitzuteilen, da es wirklich vielen zu schaffen macht. Mich beunruhigt es ebenfalls, dass das Leben eventuell nie wieder wird wie vorher...Die Masken belasten mich...Auch, dass man mal sieht, wie verdorben die Gesellschaft ist finde ich äußerst erschreckend (Hamsterkäufe, Aggressivität, Asozialität)...
Das schlimmste ist wirklich, dass man nicht weiß wie es weitergeht und fast täglich neue Regelungen aufgestellt werden, die einen verwirren. Ich möchte wieder normal bummeln können, möchte nicht bei jeglichem Kontakt Abstand halten müssen. Man weiß auch nicht, was man glauben kann/soll und es gibt fast kein anderes Thema mehr, mir klingen die Ohren schon, wenn ich die Nachrichten höre. Ich würde mir wünschen, dass es bald vorbei ist...für mich ist es sehr schlimm und ich bin froh, dass ich auf dem Land wohne...


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 22. Okt 2020, 12:05 

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Hallo zusammen,

ich finde die ganze Situation langsam auch beängstigend. Ich komme aus Bayern und während der Ausgangsbeschränkung im Frühjahr durfte man sich, anders als in anderen Bundesländern, nicht mit Leuten aus anderen Haushalten treffen. Sprich als Alleinlebender mit niemandem. Die ersten zwei Wochen fand ich es nicht so schlimm, hatte mir ein paar Beschäftigungen für zuhause überlegt und da gewerkelt. Ab der dritten Woche hab ich gemerkt, dass mir das ewige Alleinsein doch ganz schön an die Substanz geht. Wenn ich das noch länger aushalten hätte müssen, wäre ich komplett eingegangen.
Nachdem Söder ja jetzt in Bayern eine dunkelrote Warnstufe ab 100 Fällen eingeführt hat, befürchte ich, dass diese Ausgangssperre auch wieder kommen wird und meine größte Befürchtung ist, dass man als Alleinlebender wieder überhaupt niemanden mehr treffen darf. Vorhin habe ich gelesen, dass auch über Grenzschließungen nachgedacht wird, es wird immer klarer, dass die Übertragungen v.a. im privaten Bereich stattfinden und in den privaten Bereich kann die Politik eigentlich hauptsächlich mit Ausgangsbeschränkungen eingreifen.

Deshalb habe ich vor, eine Email an Herrn Söder zu schreiben und ihn zu bitten, die Regelung, dass man nur noch Angehörige des eigenen Haushalts treffen darf, auf keinen Fall wieder einzuführen.

Meiner Meinung nach schützt man damit vielleicht andere vor Ansteckungen, aber die "Kollateralschäden" werden sehr groß sein. Man sieht allein hier im Forum, wie oft das Thema "Einsamkeit" auftaucht und wie sehr Leute darunter leiden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Regelung sehr viele psychisch Kranke in noch tiefere Krisen stürzt und es auch zu Suiziden kommt. Zudem braucht es viel professionelle Hilfe durch Kliniken/Therapeuten/Ärzte für die Leute, die durch die Corona-Krise psychische Probleme bekommen. Diese ist sowieso schon schwer zu bekommen.
Ich denke, manches würde dadurch aufgefangen werden können, wenn man zumindest zu einer Person echten Kontakt haben dürfte. Virtueller Kontakt oder Telefonate sind dafür kein ausreichender Ersatz.

Vorhin habe ich mir gedacht, vielleicht habt ihr (oder vielleicht auch die Moderation) auch Zeit, Lust und die Kraft dazu, ihm auch eine Nachricht zu schicken und euch dafür einzusetzen. Vielleicht können wir so etwas bewegen, damit viele von uns da nicht nochmal durchmüssen und komplett ihren Halt verlieren.

Den Kontakt zu Herrn Söder findet ihr hier: https://www.bayern.de/staatsregierung/m ... raesident/

Liebe Grüße,
DieNeue


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 22. Okt 2020, 15:29 

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Hallo zusammen,

ja finde es auch gut wenn wir uns hier ein bisschen gegenseitig austauschen und Mut machen. Zusammen ist man stärker oder wie sagt man so schön geteiltes Leid, halbes Leid.

Ich komme aus einem anderen Bundesland -wo am Schluss ja ein Kontakt erlaubt war. Aber ich kann mir das vorstellen und ja wir werden einsam. Bzw. glaube auch bei vielen Freud sich auch die Depression. Ja, wir müssen nicht raus und brauche uns nicht mit anderen Treffen. Aber ich glaube das am Anfang diesem Beitrag auch einige sich gemeldet haben, die auch in dem gesagten Bundesland geschrieben haben und das mitgeteilt haben. Denke auch das man sich halt dann wenigstens noch draußen im Zweifelsfall mit einem auf Abstand zum spazieren gehen treffen sollte...

Wie ist euer Tag heute verlaufen?


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 22. Okt 2020, 17:31 

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Hey Ihr Lieben,

der Test von Kollegin war positiv.
Bedeutet für sie mind. 2 Wochen Krankenstand, nach 10 Tagen finden dann die ersten Tests statt, ob sie das Virus noch hat.

Aufgrund dessen, dass sie (ausnahmnsweise *Glück gehabt, sie trägt nur ungern Maske und wollte sich eigentlich befreien lassen* ) den Mund-Nasen-Schutz getragen hat brauchen wir vorerst nicht in Quarantäne, schließen. Gesundheitsamt meldet sich irgendwann :? bei uns. So recht weiß ich nicht, wies jetzt weiter gehn soll, ob wir jetzt auch getestet werden oder nicht. Wäre mir lieber, um es sicher zu wissen, dass ich nicht vielleicht unwissend jemand aus der Risikogruppe den Tod bringe, obwohl ich selber vielleicht keine Symptome hab :? .

Bleibe fürs erste Mal lieber noch mehr zuhause, als ohnehin schon :roll: und übe viel Darbuka (Trommel) *scherze*, mein Partner killt mich dafür :lol: ....

Liebe TAlly,
tut mir sehr leid zu lesen wegen Deinem Vater :( !!! Meiner hatte das COPD im Endstadium und ich vermute, das machte seine Depressionen nicht besser. Für Dich und ihn die allerbesten Genesungswünsche!
Mir ists für mich nicht egal, ob ich Corona mit möglichen Folgeschäden habe. Ich brauche schon etwas Lebensqualität= Gesundheit um Leben zu wollen.

Liebe Die Neue,

Zitat:
Guinevere7 hat geschrieben:
Meine Tanzgymnastikstudiobesitzerin hatte vor 4 Wochen noch recht geredet, dass Angst vor dem Virus nicht gut wäre, man sich leichter ansteckt

Die Neue:
Mir hat auch jemand versucht zu erklären, dass man nicht so viel Angst haben darf vor dem Virus, weil man sich dann leichter ansteckt. Was für eine Logik.


Ich vermute zum einen, weil Angst sich negativ aufs Immunsystem auswirkt.

Zum anderen ist sie Yogalehrerin. Da vermute ich das Gesetz der Anziehung ( https://blog.mindvalley.com/de/gesetz-der-anziehung/ ) und Visualisieren (sich gesund) und manifestieren ( https://roadtrip-leben.com/das-gesetz-d ... festieren/ )

hat aber wohl auch nicht die Gesundbleiblösung gebracht :D . Meine Freundin meint, sie ist auf nem totalen Virusverleugnungstrip. Vielleicht wäre ja ein Mittelweg die Lösung ...

Bei uns Oberösterreich darf man sich zuhause noch (!) zu 5t treffen.
Hm, schau öfters, wie die Zahlen, auch woanders sind.

Österreich hat 8,859 Mio Einwohner und Bayern 13,08 Mio. Ja, so klein sind wir :-) Bayern hat scheinbar
Cases: 84.398 Deaths: 2.729 . Österreich Cases: 71.844 Deaths: 941

Also, wir haben aufgerechnet mehr Erkrankte, aber nicht so viele Tote. Schottland, was Urlaubsziel gewesen wäre heuer, viele Erkrankte und leider auch viele Tote :( .

Danke allen, für Eure Berichte!

Wünsch Euch allen hier einen schönen Abend und die besten Wünsche an Gesundheit!
manu


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 22. Okt 2020, 18:38 

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Hallo, möchte hier auch ein paar Zeilen schreiben. Nach den neuesten Nachrichten wird mir ehrlich gesagt Angst und Bange, ja ich habe eine Sch....Angst. Ich bin Hochrisikopatient, mir geht es auch so schon schlecht genug, muss immer damit rechnen, von jetzt auf gleich den Notarzt rufen zu müssen. Und was ich aus den naheliegenden Krankenhäusern bei uns höre, herrschen chaotische Zustände, all dass feuert meine Angst und meine Depressionen an. Bis jetzt bin ich einigermassen damit gut klar gekommen, jetzt nicht mehr.

Saneu1955


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 23. Okt 2020, 00:57 

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Liebe Saneu,

drück Dir ganz feste die Daumen, dass du frei von Corona bleibst!

Bei uns ist die Coronaampel mittlerweile auch ziemlich rot :shock: geworden.

Gute Nacht, liebe Grüße!
manu


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 23. Okt 2020, 11:26 

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Wir haben seitens der Behörde Entwarnung *juhu*.

Werden nicht mal getestet, weil es keinen Körperkontakt gab!


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 23. Okt 2020, 15:47 

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Moin Manu,

ich habe eben gelesen, dass Österreich am 30.10. Briefmarken herausbringt, die auf Toilettenpapier gedruckt sind. Ich kann nicht aufhören zu lachen :lol: :lol: :lol: Könntest du dir vorstellen, mir zwei Markenblöcke zu besorgen und nach Deutschland zu schicken?

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/medien/2080300-Oesterreichische-Post-bringt-Corona-Briefmarke-aus-Klopapier-heraus.html

LG Salvatore

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 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 23. Okt 2020, 20:06 

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:lol: :lol: :lol:

Hey Salvatore,

dickes Danke für den Tipp!!!

Sehr sehr gerne!!!

Ist ne Licht ins Dunkel Aktion (gut gegen schlechtes Gewissen, weil wir, Familie Weihnachten so brutal viel essen bis uns schlecht ist :lol: und wegen der vielen, manchmal blödsinnigen Geschenke) ich hab mir den 30. schon mal im Kalender notiert :-) .

Heuer auch, weil ich mich für Amnesty nicht mehr engagiere und ich gerade ein etwas schlechtes Gewissen habe zum Krieg in Bergkarabach, da einfach wegzusehen :( , lediglich meine Anteilnahme bei meiner Masseurin (aus Armenien) zum Ausdruck gebracht habe. Mehr kann ich gerade und für die Zukunft - glaub ich - nicht.

Ich melde mich, wenn ich welche ergattert *hoffe* habe :-) .


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 23. Okt 2020, 21:29 

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Vielleicht auch, weil die Armenier (Christen) zwar "erneuter Genozid, Völkermord über Aserbaidschan (Muslime) durch die Türkei" schreit, aber selber nichts besser sind, auch die verbotenen Streubomben bei Aserbaidschans Zivilbevölkerung einsetzt :roll: :x

Wie gehts Euch heute denn zu der Coronaviruslage ? ;-)

War nachmittags kurz in Bayern. War voll viel los im Grenzgebiet, die rechnen schon mit erneuter Grenzsperre zu den Herbstferien kommende Woche.

Haben die Blumen auf die Gräber gebracht und werde wohl nächste Woche, wie empfohlen zu Hause bleiben.

Jedenfalls, bleibts gesund!
Gute Nacht,
manu


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 24. Okt 2020, 14:29 

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Ja :( , bei uns speziell an den Grenzen zu Bayern die Coronaampfel rot und Österreich wurde mit Ausnahme des Bundeslandes Kärnten von den deutschen Behörden als Corona-Risikogebiet eingestuft.
Die bayerische Quarantäneverordnung sieht vor, dass die Einreise nach Deutschland aus Risikogebieten mit einem negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden ist, möglich ist.

Kann ich vorerst meine Freundin nicht sehen :( .

Schönes Wochenende allen,
manu


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 24. Okt 2020, 15:19 

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Mein wollte heute nach Sachsen Anhalt zu seiner Mutter fahren und dort in einer Pension übernachten. Also gestern eine Pension im Internet gesucht, Übernachtung gebucht und Bestätigung erhalten mit unseren Daten.
Mein Mann ist vormittags losgefahren, mittags habe ich von der Pension den Anruf erhalten dass er wegen Corona nicht dort übernachten kann. In den letzten 2 Tagen ist unser Landkreis über die magischen 50 geschossen und damit rot in der Landkarte.
Also Mann wieder zurückgerufen und der ist jetzt wieder auf dem Heimweg.
Ich habe überhaupt nicht an Corona gedacht und jetzt haben wir den Salat. Vor 3 Tagen war noch alles relativ in Ordnung bei uns und jetzt si d sir

_________________
LG Claudia


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Coronavirus-Krise
BeitragVerfasst: 24. Okt 2020, 15:20 

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Sind wir Risikogebiet.
So schnell geht das wie auch mein drücken auf den falschen Button. Sorry dafür

LG Claudia

_________________
LG Claudia


 
 
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