Notfallnummern
 

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BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 10:37 

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Huhu Mongolin
Ich weiß nicht genau, was ich sagen soll. Ich muss nur deshalb wieder arbeiten, weil ich von meiner privaten Krankenversicherung kein krankentagegeld bekomme, wenn ich wegen psychischen Erkrankungen ausfalle. Das haben die ausgeschlossen, weil ich idiot vor Jahren zu ehrlich war. Ich kann eigentlich nicht arbeiten. Ich sitze hier und mir geht es elend. Kann mich nicht konzentrieren, mir ist die ganze Zeit übel.
Aber ich weiß nicht, wie ich da richtig raus komme. Ich kann nicht krank sein, ich kann nicht in eine Klinik, alles nur wegen dem Tagegeld.
Das mit den Katzen ist schön, was du erzählt hast. Katzen sind so liebe Geschöpfe.

@henrike: auch dir ganz lieben Dank für deine vielen lieben Worte. :hello:
Ich weiß, dass mir keiner richtig helfen kann. Da müsste schon einer kommen, und mir 3 mio. Euro schenken :lol:


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 10:49 

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Hallo Buggybeast, Mensch, das ist ja wirklich blöd. Ich dachte, du versuchst jetzt wieder zu arbeiten. Bin hier noch neu im Forum, weil gerade auch ganz unten.
Sicher hat man dir dann schon vorgeschlagen, dich mit einer anderen Diagnose krank zu schreiben? Hast du das mal mit deinem Arzt besprochen?
Und weiß dein AG was mit dir los ist?
Kannst du vielleicht befristet teilzeit arbeiten? Letzteres ist mein Plan, wenn ich mal wieder arbeiten kann.
Was du aktuell beschreibst, kenne ich genau. Hab auch oft im Büro gesessen und nur gehofft, dass ich bald nach Hause fahren kann.
Auf die Reihe bekommt man dann meistens wenig.
Darf ich fragen, wie alt du bist? Und hat deine Krankheit (auch) mit der Arbeit zu tun?
Jetzt wünsche ich dir, dass du den Arbeitstag so gut wie möglich übersteht.
LG Mongolin


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 10:55 

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Hallo Mongolin
Ich habe gerade deinen Thread gelesen. Also deinen ersten Beitrag hier im Forum. Man was du schilderst, genauso ist es bei mir auch. Und mir geht es genauso wie dir, keine Kraft mehr zum kämpfen usw., nur das ich halt arbeiten MUSS.
Ich bin 49 Jahre alt (männlich) und meine Depression habe ich ca. 20 Jahre. Und ja, sie hat auch mit dem Job zu tun. Heute. Ihren Ursprung hat sie vielleicht schon Inder Kindheit.
deinen Beitrag hätte ich bis auf Details echt auch über mich so schreiben können.
Ich arbeite in einem großen Konzern und habe eine Tätigkeit, die viel Verantwortung mit sich bringt. Die ich aber überhaupt nicht mehr will. Es belastet mich schon seit Jahren. Die Sicherheiten im Konzern und mein Gehalt möchte ich natürlich auch nicht alles verlieren. Daher weiß auch keinen Rat, wie es weitergehen soll. Ich habe keine Familie und keine Freunde. Ich kann mit niemandem so richtig über meine Probleme reden, außer dem Therapeuten.
Der AG weiß noch nicht so richtig Bescheid. Ich hatte nur mal mit dem Betriebsrat gesprochen und er hat angeboten, ein BEM zu machen. Das habe ich auch vor, aber viel Hoffnung habe ich nicht.
Die krux ist bei mir einfach dieses Tagegeld.
Ich würde gern mal mit jemandem reden, aber mit wem nur.

LG


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 12:16 

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Lieber Buggybeast,
Danke. Mir hilft es schon ein bisschen, wenn ich hier im Forum auf Verständnis und ähnliche Situationen treffe. Ich denke ja oft, ich bin bescheuert. Sieht ja auch nach außen alles gut aus, wenn man z.B . relativ erfolgreich im Job ist und da auch noch Verantwortung hat.
Warum ich nach deinem Arbeitgeber gefragt habe, weil ich relativ gute Erfahrungen mit Offenheit habe.
Wie das in deinem Unternehmen ist, muss du einschätzen. Aber mich entlastet es ein bisschen, dass ich mich jetzt mit meiner Erkrankung nicht mehr verstecken muss. " ist der Ruf erst ruiniert,....".
Nein, im Ernst, manchmal ist Offenheit gut.
Weil, vielleicht gibt es für dich auch die Möglichkeit auf eine andere Stelle zu wechseln? Nur noch 30 Stunden zu arbeiten? Damit kommt man in der Regel auch finanziell über die Runde.

Weise Worte von einer, die gerade für sich selbst so gar keinen Plan hat.
Wir können uns vielleicht nicht konkret helfen, aber austauschen, wenn du möchtest.
Ich habe z.B. überlegt einen Antrag auf teilweise Erwerbsminderung zu stellen. Das geht ja theoretisch, wenn man nicht mehr als 6 Stunden täglich arbeiten kann.Dann bekommt zusätzlich zum Teilzeitgehalt erwerbsminderungsrente.
Das ist sicher praktisch nicht so einfach, aber ich werde es vielleicht probieren. Vielleicht ist das ja auch eine Überlegung für dich wert?
Nun hast du schon den halben Arbeitstag geschafft.
Melde dich, wenn wir uns austauschen sollen. Ich habe ja im Moment viel Zeit.
LG Mongolin


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 12:21 

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Gerne würde ich mal mit jemandem austauschen. Wie soll das gehen? Soll ich mal eine PN schreiben?
Ich sitze jetzt gerade mit Herz wummern auf der Couch.


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 12:24 

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Hallo Buggybeast, was ist eine PN? Kennst mich ja hier im Forum noch nicht so gut aus.
LG Mongolin


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 12:30 

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BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 12:53 

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Na denn mal los, wenn du mir sagst, wo ich die dann finde.


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 13:03 

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Hi Buggybeast, hab das mit der PN gefunden. Also, wenn du möchtest, kannst du da gerne schreiben. Mich überfordert es manchmal ein bisschen, wenn so viele Antworten kommen. Das finde ich zwar toll, aber wenn man neu ist, kennt man ja noch nicht die individuellen Geschichten. Also gerne eine PN, wenn du möchtest.
LG Mongolin


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 14:51 

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@buggy bzgl. deinem Posting 11:37
der Arbeitgeber zahlt doch die ersten 6 Wochen deinen Lohn bei einer Krankschreibung. Das wäre doch besser als gar nichts.

Wünsche euch einen guten Austausch darüber hinaus; mir wäre das Thema auch für PN zu komplex
P.s. es ist keine Frage der Ehrlichkeit aus meiner Sicht was die PKV angeht sondern eines ggf. höheren Versicherungsbeitrags


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 16:48 

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Ich bin auch neu hier und ich fühle mich alleine mit meinen Schmerzen (selber schuld) da ich niemanden in meine Gefühlswelt reinlasse.
Henrike hat geschrieben:
Hallo Schmerzen89, jeder wie er kann und mag. Ein Satz sagt, dass du hier gewesen bist und das ist schön, eine virtuelle Gemeinschaft. Es ist wie wenn daheim mal jemand vorbei schaut. Oder man sich das wünscht weil es einsam ist und niemand kommt.

Danke Henrike das du vorbeischaust/zurück schreibst.


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 17:18 

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@buggy

Das mit dem Online-Spielen und Chatten und Witze machen und Sich-freuen über jedes Like, das hört sich doch gut an! Eine Sache hast du -- neben deinen Katzen -- also schon gefunden, bei der es dir besser geht. Da würde ich weiter machen. Mach soviele angenehme Sachen wie möglich. Damit fängt man übrigens in einer verhaltenstherapeutische Depressionstherapie meistens an, als erste Stufe auf der Leiter, auf der man langsam wieder anfängt, aus dem schwarzen Loch herauszukrabbeln. Vielleicht zieht ja das Citalopram auch schon langsam an?


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 18:52 

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Lieber buggybeast,

wie war Dein erster Arbeitstag?
Erst habe ich bedrückt weitergelesen dass es Dir weiterhin schlecht geht und die Anspannung und Druck auf Deiner Arbeitsstelle...
Doch wie MaWe schreibt, es gibt auch Aktiväten die Dir Spaß machen.
In meiner VT musste ich mir am Anfang Sachen suchen, die mir früher Spaß gemacht haben und diese regelmäßig durchführen, egal ob müde, kein Bock usw. Es war anstrengend, aber ging und es hat mir geholfen.

Hier in der Klinik geht's mir ganz gut. Heute musste ich das traumatische Ereignis berichten. Erstaunlicherweise geht's mir hinterher nicht wirklich schlecht, es war einfach nur anstrengend.
Die positiven Aktivitäten, Kontakt zu Mitpatienten, dass hat sich hier einfach von alleine ergeben. Mit Mitpatienten gehe ich Nordig-Walken (Schnecken stechen), ordentlich Joggen (Laufen), Spazieren und Einkaufen, Eis Essen. Abends wird hier zusammen gesessen und erzählt, nicht unbedingt über Erkrankungen (irgendwann haben wir auch mal Feierabend, man hat so etwas und man hat auch noch ein Leben!), Konsole gespielt, Tabu gespielt, gepuzzlet, gemeinsam gestrickt und gehäkelt. Ich habe neue Muster gelernt und möchte zwei Mützen häkeln.
All das, die Gemeinschaft, aber auch dass ich jederzeit alleine sein kann, sorgt dafür dass es mir besser geht.
Ich hätte nicht gedacht, dass das so schnell geht!

Ich wünsche Dir, dass sich auch etwas verbessernt und dass Du beginnst in kleinen Schritten aus dem Loch rauszukrabbeln.
LG und einen schönen Abend!


 
 
BeitragVerfasst: 8. Okt 2020, 21:27 

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Hallo Buggbeast,
ich hoffe auch,dass es auf der Arbeit für Dich gut lief.Und Morgen hast Du schon Wochenende,das ist ja auch
eine gute Aussicht.....Alles Liebe,was miauen denn die Katzen,wenn Du jetzt solange wieder außer Haus bist!?
Aber die haben ja sich und schlafen sicher auch viel über Tag,oder,hab nicht wirklich Ahnung.L.G.Malu

Hallo Gartenkobold,
es freut mich ,dass Du es in der Klinik gut hast.Schön,mit dem Zusammen sitzen,der Feierabend
in der Klinik bringt auch neue kreative Ideen.Mütze häkeln,vielleicht noch mit Hilfe der Mitpatientin,ist
klasse.....so hab ich vor langer Zeit Socken stricken gelernt,kann ich bis heute,und seh uns manchmal
da noch in der Flurecke sitzen......,zusammen stricken
Wünsche Dir weiterhin gute Erfolge,schön,dass das es dir schon besser geht.

P.S.Ein Klinkaufenthalt ist also schon grundsätzlich zu empfehlen,auch wenn es schwer fällt,sich dazu
zu entscheiden,lohnt es sich,wenn man weiß,was man dort ereichen will,bearbeiten will.Lieben Gruß malu

_________________
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,der uns beglückt und der uns hilft zu leben.


 
 
BeitragVerfasst: 9. Okt 2020, 11:17 

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Hallo Buggybeast,
na wie geht es dir?
Macht dir deine Arbeit Spaß, also dann wenn du mal nicht in einer depressiven Phase bist?
Ich frag das, weil mir hier im Forum immer klarer wird, dass mir meine Arbeit eigentlich keinen Spaß macht und trotzdem habe ich darin so lange ausgehalten. Aber, das ist ja auch mein Thema. Macht mich meine Arbeit krank? Zusätzlich zum Thema Depressionen.
Ich weiß es echt nicht.
Lg Mongolin


 
 
BeitragVerfasst: 9. Okt 2020, 17:53 

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Hallo ihr Lieben,
Ich habe die ersten beiden Tage überlebt, die Betonung liegt wirklich auf überlebt. Teilweise habe ich über Tag zusammen gekrümmt im Bett gelegen. Wenn ich nur noch Tränen hätte, hätte ich die ganze Zeit über geweint. Ich habe versucht, Tipps meines Therapeuten umzusetzen, aber ich lief bei meiner Chefin einfach nur vor die Wand. Das Problem ist meiner Meinung nach, dass Therapeuten die Situation in großen Konzernen einfach nicht kennen.
Nun habe ich einen neuen Strohhalm. Kann sein, dass mein AG die Lohnfortzahlung erneut zahlt, wenn man eine kurze Zeit wieder arbeiten war. Ein Kollege sprach sogar von einem Tag.
@mongolin: Nein, meine Arbeit macht mir keinen Spaß mehr. Ich bin verantwortlich für die informationssicherheit in meiner Firma, und das mache ich seit 16 Jahren. Man kämpft immer, jeden Tag, weil keiner es will, und jeder es nur als zusätzliche Belastung ansieht. Zu seinem eigentlichen Job. Und ich arbeite eigentlich am liebsten in einem Team zusammen, und nicht immer und immer wieder gegeneinander. Ich bin sehr Harmonie bedürftig.
Ich spiele mit dem Gedanken, mich wieder krank schreiben zu lassen. Ich halte das einfach nicht aus. Ich habe dumme Gedanken. Ich habe niemanden, mit dem ich reden kann, ich habe nur meine Katzen. Meine persönliche Lebensversicherung.


 
 
BeitragVerfasst: 9. Okt 2020, 19:04 

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Lieber buggybeast,

das liest sich traurig und verzweifelt.
Drücke Dich ganz fest!

Ich hatte auch meist das Gefühl, dass meine Probleme nicht bei meiner Therapeutin ankamen. Sie konnte die Probleme nicht begreifen, sie kamen in ihrer Welt nicht vor (nenne das dann die "locker-flockige Therapeutenwelt" in der Probleme einfach nicht existieren).
Ihr Unverständnis hat alles noch viel schlimmer gemacht.

Ich musste mir immer selber helfen. Nur wenn es einem wirklich schlecht geht, dann kann man das nicht.

Bitte denk an Deine Katzen!

In besseren Zeiten könntest Du Dir einen Notfallplan/Notfallkoffer zurecht legen.

Was mache ich wenn es mir wirklich scheiße geht? Wo/Wen rufe ich an? Was hilft mir?

Gut geht's einem trotz Koffer natürlich nicht, aber er hilft durch solche Phasen durchzukommen. Ich habe mich nicht mehr so ausgeliefert gefühlt und der Gedanke, dass diese "Phase" vorüber geht, taucht ab und an mal auf.
Gibt hier auch so einen Notfallplan-Beitrag im Forum.

Für Deine Katzen und auch für Dich selber!


 
 
BeitragVerfasst: 10. Okt 2020, 08:47 

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Hallo Buggybeast,
tut mit leid, dass die Arbeit so beschissen für dich war.
Das mit wieder krank schreiben lassen, ist doch eine gute Idee. Ich war letztes Jahr 2 Monate krank geschrieben, wollte danach wieder arbeiten und war auch 2 Wochen im Job. Wurde dann wieder krank geschrieben und habe wieder 6 Wochen Lohnfortzahlung bekommen. Mach dich da doch mal im Internet schlau.
So wie du das schilderst, bist du ja im Moment auch nicht arbeitsfähig. Frage ist ja nur, ob das dauerhaft hilft.
Du schreibst dass du für IT verantwortlich bist.
Hast du mal überlegt, das Unternehmen zu wechseln? IT ler werden doch überall gesucht, auch ältere. Ich hatte mal überlegt, bei einer NGO zu arbeiten. Da suchen die auch IT ler.
Ich hoffe, das Wochenende wird ein bisschen besser für dich
Ich will mich heute mal zu einem Spaziergang aufraffen.
LG Mongolin


 
 
BeitragVerfasst: 10. Okt 2020, 09:20 

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Liebe Mongolin
Ich habe dir eine PN geschrieben. Kannst ja mal schauen.
LG


 
 
BeitragVerfasst: 10. Okt 2020, 09:33 

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Lieber Buggybeast, kann deine PN nicht lesen. Da steht, Ordner ist zu voll. Versteh ich nicht, da du ja der erste bist, der mir eine PN geschrieben hat? Hast du eine Idee, warum das nicht funktioniert?
Vielleicht noch einmal zur Lohnfortzahlung. Hab mich da mal schlau gemacht ohne Anspruch, dass das 100 % richtig ist. Aber ich glaube so ist es.
Wenn du wegen derselben Krankheit nach 6 Wochen Lohnfortzahlung wieder erkranst, bekommst du erst wieder 6 Wochen Lohnfortzahlung, wenn du dazwischen 6 Monate gearbeitet hast. Wenn du aber nach den 6 Wochen arbeiten warst, z.b. 2 Tage und dann wegen einer anderen Krankheit krank geschrieben wirst, bekommst du wieder 6 Wochen Lohnfortzahlung.
Liebe Grüße Mongolin


 
 
BeitragVerfasst: 10. Okt 2020, 09:42 

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Das mit der PN ist sehr komisch. Kann ich auch nicht verstehen. Vielleicht mal ganz blöd abmelden, wieder anmelden und noch mal probieren.
Das mit der Lohnfortzahlung hört sich logisch an. Was ich allerdings komisch daran finde, mein AG weiß in der Regel ja gar nicht, weswegen ich krank geschrieben bin. Das steht auf der AU nicht drauf. Aber vielleicht will er es nach 6 Wochen dann doch wissen.


 
 
BeitragVerfasst: 10. Okt 2020, 09:53 

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Tja , da hast du Recht Buggybeast. Der AG erfährt den Grund für die Krankschreibung nicht. Deshalb hat es bei mir wohl letztes Jahr geklappt. Hatte ich wohl Glück da lief dann die Kommunikation zwischen Kasse und AG nicht. Normalerweise zahlt die Kasse ja ab der 7 Woche und die Kasse erfährt ja die Diagnose und teilt ja dem AG mit, dass sie KG zahlen. Die brauchen ja auch Angaben vom AG um die Höhe zu berechnen.
So wie ich das in deinem Fall sehe wäre es doch einen Versuch Wert, dich jetzt mit einer anderen Krankheit krank schreiben zu lassen. Wenn du einen guten Arzt hast spielt der dich vielleicht mit?
Das mit PN muss ich mal am Rechner abchecken, schreib meistens von Handy.
Kannst du dir vorstellen heute eine schöne Kleinigkeit zu machen?
Liebe Grüße Mongolin


 
 
BeitragVerfasst: 10. Okt 2020, 10:46 

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Eine schöne Kleinigkeit. Ich glaub ich weiß gar nicht mehr, was das ist und wie das geht. Werde gleich erst frühstücken und dabei lese ich dann wahrscheinlich in meinem Roman weiter.
Und später spiele ich vielleicht noch an der Konsole. Aber alle Aktivitäten erzeugen bei mir keinen Spaß mehr, sondern nur Zeit totschlagen, bis man wieder ins Bett geht.
Ich hoffe das mit der PN geht noch.


 
 
BeitragVerfasst: 10. Okt 2020, 11:27 

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Guten Morgen buggybeast,

so ist es am Anfang, selbst die schönen Dinge machen keinen Spaß, sind anstrengend, kein Bock dazu...
Irgendwann macht es wieder Spaß, dran bleiben!
Es kann echt Wochen, Monate und sogar mehr als ein Jahr dauern.

Essen geht für mich gut. Meist macht das Spaß! Chips, Nugat, Kaffee, Kekse, Schoki, Lakritze...

Viel Spaß beim Roman lesen und ein schönes Wochenende!


 
 
BeitragVerfasst: 11. Okt 2020, 09:09 

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Guten Morgen,

ich habe mich hier etwas eingelebt. Es hat 10 Tage gedauert bis ich angekommen bin. Der Therapieplan ist so lala, 3 Tage sind voll bis nach 18 Uhr, dann vier Tage Leerlauf. Doch das hat Sinn, z.B. musste ich dass traumatische Ereignis erzählen, dann gings mir mehrere Tage schlecht. Das waren die Tage, die von vorne herein mit Leerlauf eingeplant waren. Selbstfürsorge sollte man können, also was man in diese Zeit macht und wie man sich selber etwas Gutes tut, damit man nicht im Bett versumpft.

Freiwilligkeit und Eigenständigkeit.

Es treibt einen keiner an, willst Du was erreichen musst Du selber machen. Für mich passt das gut.
Man hat drei Wochen 2 Einzel die Woche, ab dann 1 Einzel die Woche. Jeder Woche 2 x Gruppe und die Themen bringst man selber mit. Somit hängt es von einem selber ab. Wie läuft es in der Gruppe und wie bringe ich mich ein.

Bewegungs- und Ergotherapie, Skillstraining und Psychoedukation hatte ich noch nicht, soll noch kommen. Achtsamkeit ein mal die Woche, die restlichen 6 Tage übt man eigenständig.

Der Therapieplan ist verpflichtend. Bei aller Freiwilligkeit und Freundlichkeit. Es gibt Regeln!

Die Klinik arbeitet mit VT. Therapie kann nur helfen wenn sie vom Patienten durchgeführt wird. Im Bett liegen anstatt zur Bewegungstherapie zu gehen läuft nicht. Auch wenn es einem schlecht geht, ist Federball spielen, Laufen, Schwimmen usw. angesagt. Wobei man natürlich eine Auswahl hat.
Wer 2x eine Therapie (Sport, Einzel, Gruppe, Ergo, Achtsamkeit ...) nicht wahr nimmt der geht!!

Weil die verfügbaren Plätze begrenzt sind. Dann ist der nächste dran, der mehr Bereitschaft mitbringt um an sich zu arbeiten.
Natürlich kann man Bescheid sagen, wenn es gar nicht geht oder man z.B. eine Erkältung hat, dann muss man natürlich nicht. Wenn man dass vorher kommuniziert, darf man ein mal entschuldigt fehlen.

Ich finde das ok.

Für schwer depressive Leute, die zu nichts mehr in der Lage sind, ist das hier vermutlich die totale Überforderung.

Die Therapie ist anstrengend, aber es bringt was. Ich bin zufrieden.

LG und einen schönen Sonntag!


 
 
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