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BeitragVerfasst: 11. Okt 2020, 10:18 

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Hallo buggybeast, ich habe lange nicht im Forum geschrieben.
Du schreibst,als wenn Du von mir schreibst!


 
 
BeitragVerfasst: 11. Okt 2020, 10:22 

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Hallo Gartenkobold,
bezüglich Therapeuten geht es mir gerade wie Dir!!


 
 
BeitragVerfasst: 11. Okt 2020, 11:27 

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@Paprika: vermutlich passt die therapeutische Beziehung dann doch nicht so gut...
Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man das dem Therapeuten kommuniziert und nicht darüber hinweg geht.
LG


 
 
BeitragVerfasst: 13. Okt 2020, 18:30 

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Lieber buggybeast,

wie geht es dir mittlerweile? Hoffentlich konntest du dich nochmal krank schreiben lassen, so dass die Lohnfortzahlung greift.

LG Henrike


 
 
BeitragVerfasst: 14. Okt 2020, 09:08 

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Lieber buggybeast,

möchte Dich das selbe fragen?
Konntest Du Dich mit einer anderen Erkrankung noch einmal krank schreiben lassen?

Hoffe Dir geht es besser!
Hoffentlich wirkt das Medikament.

@Henrike: Ich habe gelesen, dass Deine Ärztin Dir nicht beim Reha-Antrag hilft, finde ich unmöglich!
Hast Du das "Attest" mittlerweile vom Hausarzt erhalten?
Den Rehaantrag habe ich damals von der Drv erhalten, war ein dicker Packen Zettel. Das Abrechungsformular war dabei, habe es einfach abgeben, die Praxis musste nichts ausdrucken.

Ich finde es gut, dass Du den Antrag stellst, kannst ja jederzeit von der Reha zurück treten.
Viel Erfolg beim Antrag! Drücke Dir die Daumen!


 
 
BeitragVerfasst: 15. Okt 2020, 15:58 

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Hallo ihr Lieben
Tut mir leid, ich hatte und habe aktuell nur wenig Kraft und kann nicht so viel schreiben. Ich bin noch nicht wieder krank geschrieben und die Arbeit ist die Hölle und kostet mich meine ganze Kraft. Kaum ein Tag vergeht ohne das ich getriggert werde. Von meinem Kollegen, meiner Chefin.
Mein Thera meint, eine AU würde die Sache nur aufhalten, aber nicht verbessern. Aber er würde mich krank schreiben, wenn ich es wirklich will. Während der Arbeit liege ich mindestens einmal am Tag im Bett, zusammen gekrümmt, mit Bauchschmerzen und / oder Kopfschmerzen. Abends gehe ich ins Bett und wünsche mir nur, nicht mehr aufzuwachen.
Tipps aus der Therapie habe ich versucht in Gesprächen umzusetzen und bin jedesmal vor die Wand gelaufen, konnte nicht bestehen und habe wieder verloren.
Ich bemühe mich ja, aber das Ergebnis ist immer dasselbe.

@gartenkobold: das medi wirkt bisher nicht wirklich spürbar.

@mongolin: seit Tagen versuche ich eine PN zu versenden, aber alle Nachrichten liegen im Postausgang und werden nicht verschickt. So ein zusätzlicher Mist, so ein blöder.

@paprika: so ist es mir auch schon hier im Forum gegangen. Was genau meinst du denn damit, dass ich so wie von dir schreibe? Gefühle, Probleme, Job, ...?

Ich wünsche allen einen schönen Abend. Ich trinke leider wieder.

LG


 
 
BeitragVerfasst: 15. Okt 2020, 16:27 

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Lieber buggybeast,

das liest sich schlimm!
Wann hast Du denn einen Termin beim Neurologen?
Hatte dieser nicht vorgeschlagen das Medikament zu wechseln, wenn sich durch Citalopram keine Besserung einstellt?

Hoffentlich sind Deine beiden Katzen für Dich da.
Liebe Grüße und ganz viel Kraft dafür, dass Du Dich selber beruhigen und trösten kannst, auch wenn die Welt da draußen sch**** und gemein ist!


 
 
BeitragVerfasst: 16. Okt 2020, 13:20 

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Lieber Buggybeast, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Konnte deine PN heute lesen und habe dir gerade darauf geantwortet. Jetzt ist bald Wochenende.
Zeit, um mal mit deinen Katzen eine Runde zu spielen. Wie alt sind die denn?
Ich bin so eine richtige Katzenfrau, nach dem Motto ein Leben ohne Katzen ist möglich, aber nicht erstrebenswert
Nachdem meine alte Katze gestorben ist und ich eigentlich keine neue mehr wollte, weil ich zwar auf dem Land, aber an einer Straße wohne und im Laufe der Jahre schon einige meiner Katzen überfahren wurden, hab ich dann doch wieder 3 Wurfgeschwister aufgenommen, deren Alternative verwildern gewesen wäre. Die sind jetzt 1 Jahr alt und sehr starke Charaktere Finde ich immer klasse, wie unterschiedlich die sind. Genau wie wir. Eine war ein kümmerling, da dachte ich, die bekommst du nicht durch. Die Dame heißt Frieda, wegen eines hüftschadens wie bei Frieda Kahlo und ist ehrlich gesagt total bekloppt. Schielen tut sie auch. Und ich liebe sie.
Lach mal.
Lg Mongolin


 
 
BeitragVerfasst: 17. Okt 2020, 12:15 

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Hallo,sorry hatte viel um die Ohren(U.A.Tagesklinik).
Ich habe 31 Jahre in einem Weltkonzern gearbeitet und habe seit 30 Jahren Depression.
Was ich nicht verstehe.Kriegst Du kein Krankengeld?Steht Dir doch zu!!


 
 
BeitragVerfasst: 17. Okt 2020, 12:18 

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Lass die Finger vom Alkohol!!
Ich sehe bei meinem Ex,was es für Auswirkungen hat!!
Du hast dann noch ein zusätzliches Problem!!


 
 
BeitragVerfasst: 17. Okt 2020, 12:20 

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Hallo Gartenkobold,
ich habe es dem Therapeuten geschildert.Sie war erschüttert


 
 
BeitragVerfasst: 17. Okt 2020, 19:48 

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Hallo Paprika,
meist bekommen sie nicht mit, wie es einem geht, was man fühlt und wo man steht. Sagt man dass klipp und klar, fallen sie aus allen Wolken.
Nun könnt ihr entscheiden was ihr draus macht.
Meine Therapeutin und ich haben danach beschlossen, das es nicht weitergeht.
Eine schlechte Erfahrungen mehr auf dem Beziehungskonto...

Hoffentlich geht's bei Euch weiter!


 
 
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 09:01 

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Guten Morgen ihr Lieben

@paprika: ich bin privat versichert. Und meine liebe PKV hat das Krankengeld für psychische Erkrankungen ausgeschlossen. Ich bin also doppelt gearscht. Mir geht es richtig elendig, kann mich aber nicht krank schreiben lassen. Höchstens mit irgendwas anderem. Das geht aber auch nicht ewig gut.

@gartenkobold: was lese ich da trauriges. Bezieht sich das mit deiner Thera auf deinen aktuellen Klinik Aufenthalt? Das wäre ja furchtbar, wenn ihr da beschlossen habt, dass es nicht weitergeht.
Das bezog sich doch hoffentlich auf eine vergangene Therapie.


 
 
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 09:49 

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Guten Morgen buggybeast,

das bezieht sich auf meine vergangenen Therapie ("Psychische Probleme liegen nicht vor, ich sehe kein Problem und weiß auch keine Lösung", "Ich sehe keinen Therapiebedarf, sehen sie mal zu wie Sie alleine klar kommen", "Es geht hier hauptsächlich darum, den Ball flach zu halten..." = Therapeutin Nr. 1). Mit der zweiten Therapeutin hatte ich ähnliche Erfahrungen. Ein Stück weit liegt es daran, dass ich parathym bin. Mir geht's schlecht und ich lache dabei. Je schlechter es mir geht, desto fröhlicher wirke ich, das führt natürlich zu Missverständnissen. Nur habe ich Therapeutin Nr. 2 die Gebrauchsanweisung gleich mitgeliefert und ihr gesagt daß das bei mir so ist. Hatte leider keinen Erfolg!

Für mich selber habe ich gelernt, hat Du ein Problem mit dem Therapeuten, besprich es gleich mit ihm und warte nicht lange bis sich die Missverständnisse häufen.
Und wenn es keine sind und dem Thera wirklich egal ist, wie es mir geht und wo ich stehe, dann taugt die ganze Therapie nichts!
Lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende. Denn es wird dann auch nicht besser, wenn es nicht passt, oder wenn es dem Thera einfach zu anstrengend ist an der Beziehung zu arbeiten. Ich sage wo ich stehe und übernehme damit Verantwortung für die Beziehung. Wenn der Thera einfach nur Schema-F abarbeiten möchte und für mehr keine Motivation hat, dann haben wir unterschiedliche Erwartungen an die Therapie, die nicht unter einen Hut zu bekommen sind.

Momentan, nun ja viel Einzel hast Du hier nicht. Meine Therapeutin hier hat Haare auf den Zähnen und pickst genau da wo es weh tut. Mal sehen was draus wird. Sind nicht die schlechtesten Vorrausetzungen...

Eine weitere AU möchtst Du nicht. Dir geht's schlecht.

Aber Du brauchst Hilfe!
Wenn die Therapie nicht hilft, Du Deine Arbeitssituation kurzfristig nicht verändern kannst, was könnte Dir helfen?

Frag doch mal Deine Behandler und Dich selber.

LG und das Du eine Antwort findest!


 
 
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 20:14 

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Hallo buggybeast, Du hast doch bestimmt einen guten Hausarzt.
Wenn Du mit offenen Karten spielst,spielt er mit.
Ich wollte,das bezüglich meiner Firma machen.Ich habe dann aber mit offenen Karten gespielt


 
 
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 20:17 

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Gartenkobold,bei mir hat die Therapeuten ein Glück anders reagiert!Sie hatte Angst,dass ich abbreche


 
 
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 20:25 

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Hallo Gartenkobokdd,das mit Deiner Klinik klingt wie bei mir mit der Tagesklinik


 
 
BeitragVerfasst: 19. Okt 2020, 16:35 

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Hallo Paprika,

ich mache eine stationäre Traumatherapie
Es ist eine spezialisierte Behandlung, bei (komplexer) Ptbs, in der auch entwickelungsgeschichtliche Erlebnisse mit einbezogen werden.
Ich kenne eine Tagesklinik, die schwerpunktmäßig mit Schematherapie arbeitet, aber eher in Richtung Depression, nicht in Richtung Trauma.

Wenn dann warst Du in einer sehr guten spezialisierten Tagesklinik.

Wenn es diese in der Nähe meines Wohnortes geben würde, hätte ich das sofort gemacht!
LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 21. Okt 2020, 20:59 

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Hallo buggybeast, wie geht es dir mittlerweile? Hoffentlich nicht ganz schlecht, so mitten in der Arbeitswoche. Liebe Grüße Henrike


 
 
BeitragVerfasst: 22. Okt 2020, 11:17 

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Hallo ihr Lieben

@henrike: eigentlich geht es mir richtig schlecht. Das was ich tue, kann man nicht arbeiten nennen. Ich muss mich mehrmals am Tag ins Bett legen und liege dann da mit grübeln und komme fast nicht hoch. Wirklich getan habe ich im Job so gut wie nichts.

Aber ich möchte auch mal ein paar positive Dinge aufzählen:
- meinen Therapeuten finde ich ziemlich gut. Nicht dass es mir besser geht, aber er hat schon einige Dinge an mir ans Tageslicht befördert, die ich immer gut nachvollziehen kann. Was ich mit der Erkenntnis anfangen kann, weiß ich noch nicht. Es ist ein langer Weg.
- gestern habe ich meinem Kollegen auf der Arbeit alles erzählt. Das tat richtig gut und er hatte ganz viel Verständnis. Das ist genau der Kollege, der für mich die letzten Jahre eine Belastung war. Aber er ist im privaten ein ganz toller Mensch. Ich hatte am Telefon sogar das Gefühl, dass er geweint hat. Leider ist er im Beruf aber eben für mich eine Belastung.
- heute habe ich mich nach 5 Wochen rasiert.
- und heute habe ich endlich Katzen Futter bestellt. Das schiebe ich auch schon seit Tagen vor mir her.

Ich habe noch andere Dinge, die ich noch immer nicht erledigt habe. Z.b. einen Termin mit dem Betriebsrat. Nur einen Termin einstellen und schaffe es nicht. Mein Thera meint, der Termin wäre nicht mein Problem, sondern die Angst davor, dadurch etwas ins Rollen zu bringen, was ich dann nicht mehr beherrsche. Fand ich sehr nachvollziehbar.

Nächste Woche Mittwoch bin ich beim Neurologen und werde eine kombinations Therapie anstreben. Das heißt neues medi, vielleicht Lithium, und dann lasse ich mich nochmal krank schreiben. Ich hoffe er findet einen guten Grund, der nicht Depression heißt.

Ich weiß ich schreibe aktuell nicht viel im Forum. Manchmal logge ich mich ein, lese die neuesten Beiträge und dann bin ich schon so kraftlos, dass ich mich wieder auslogge.

Ich wünsche euch alles gute.


 
 
BeitragVerfasst: 22. Okt 2020, 17:15 

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Lieber buggybeast,

das liest sich durchwachsenen, weil es Dir immer noch so schlecht geht.
Hoffentlich bringt die neue Medikamentenkombination etwas und Du hast auch gute Dinge zu berichten.
Dass Du trotzdem das Gute siehst finde ich sehr gut!

Meine Therapeutin hier hat Haare auf den Zähnen und weiß genau wo es weh tut, und nun ja, die Holzhammer-Methode ist so ein bisschen ihr Ding.
Sie ist z.B. der Meinung, daß immer nur Mitleid und den Klagen zuhören den Patienten nicht weiter bringt. Für mich hat sie Recht damit!

Hier läuft es ganz gut. Überwiegend liege ich auch zusammengekrümmt auf dem Bett und lecke einem angeschossen Tier gleich meine Wunden. Bin völlig neben der Spur, habe das Gefühl ein Bus hat mich gestreift... Doch nun ja, es ist Traumatherapie und funktioniert nach dem Prinzip "Es tut so gut, wenn der Schmerz nachlässt". Bevor es besser wird, muss es erst mal schlimm werden und wenn dass vorbei ist, gehts mir besser!

Somit bin ich mit diesem Vorgehen einverstanden und mache nach besten Kräften mit und das hier ist auch ein sehr komfortabler Ort um immer wieder völlig Matsch zu sein!

Ein weiterer Spruch von ihr ist: "Dahin wo die Angst ist" und ich habe gelernt, dass man sich sowohl für Veränderung als auch für Akzeptanz bewusst entscheiden muss/kann.

Ich wünsche Dir auch alles Gute!


 
 
BeitragVerfasst: 23. Okt 2020, 08:23 

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Lieber Buggybeast,
Heute ist Freitag und deine zweite Arbeitswoche rum.
Wenn du nicht effektiv arbeiten kannst, versuche dir zu sagen, ist im Moment doch egal.
Ich finde auf jeden Fall, dass sich das schon besser anhört!
Du hast ein paar für dich wichtige Dinge erledigt.
Und den Termin mit dem Betriebsrat zu vereinbaren kannst du dir vielleicht für nächste Woche vornehmen.
Sei lieb gegrüßt.


 
 
BeitragVerfasst: 30. Okt 2020, 09:48 

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Guten Morgen ihr Lieben,
Gestern war ich beim Arzt und wurde 3 Wochen krank geschrieben. Außerdem habe ich nun venlafaxin und das ersetzt mein Citalopram.
Und nachdem ich vom Arzt wieder zu Hause war, ist die nächste Katastrophe in meinem Leben eingetreten. Ich hatte einen heftigen Streit mit einem Handwerker, der ohne bei mir zu Schellen morgens um 7:45 in meinem Garten stand. Das ganze ist eskaliert und wir haben uns gegenseitig beleidigt. Er hat mir prügel angedroht und mit der Faust gegen das Fenster geschlagen, hinter dem ich stand. Als ich nach dem Arzt nach Hause kam, bin ich der Vermieterin begegnet, die mich angiftete, wie es mir denn einfallen könne, den armen Handwerker zu beleidigen. Meine Geschichte hat sie nicht interessiert. Ich habe gesagt, dass wir uns gegenseitig beleidigt haben, es war ihr völlig egal. War nicht das erste mal, dass ihr meine Meinung völlig egal war. Und dann hat sie mir gesagt, ich könne mir schonmal eine neue Wohnung suchen. Sie würde mir im nächsten Jahr auf Eigenbedarf kündigen. Seitdem lebe ich hier in panischer Angst. Vor 6 Jahren habe ich schonmal alles verloren. Und jetzt passiert es mir wieder. Die Wohnung ist sehr schön. Meine Katzen haben einen kleinen Garten. Wenn ich die jetzt verliere, dann bin ich am Ende. Ich habe fürchterliche Angst, dieser Frau zu begegnen. Ich traue mich fast nicht mehr aus der Wohnung. Mein Therapeut meint, es gibt auch viele gute Menschen. Aber ich erlebe sie nicht. Mir passieren immer und immer wieder im Leben nur solche Katastrophen. Meine ganzen Probleme mit Job und Krankenkasse, alles noch lange nicht gelöst und jetzt das. Ich kann einfach nicht mehr.


 
 
BeitragVerfasst: 30. Okt 2020, 11:02 

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Lieber Buggybeast,

die Androhung der Vermieterin ist natürlich eine große Verunsicherung. Das hebt ja gleich die Erleichterung auf, dass du eine Krankschreibung bekommen hast und erstmal zur Ruhr kommen könntest. Das tut mir sehr leid für dich und ich kann es total nachvollziehen, die Wohnung ist ja die Schutzburg und gerade wo du es gut getroffen hast mit einem Extrakatzengärtchen.
Der Eigenbedarf muss natürlich auch erstmal bewiesen werden, Beratung gibt es beim Mieterverein. Aber erstmal ist wieder ein neuer Stress da und drückt. Dabei hast du ja schon genug Probleme und es kommt immer mehr. Das ist einfach schlimm wo du ja schon erschöpft bist.
Liebe Grüße Henrike


 
 
BeitragVerfasst: 30. Okt 2020, 15:15 

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Lieber buggybeast,

Venlafaxin wirkt sehr gut, hatte es auch einige Zeit.
Mit Deiner Vermieterin, dass liest sich schlimm, ein Problem mehr.
Eigenbedarf muss jedoch erst mal nachgewiesen werden und dann hast Du nach Kündigung wegen Eigenenbedarf auch 9-12 Monate Zeit eine andere Wohnung zu finden. Beratung gibt's wie Henrike schreibt im Mieterbund. Nach einigen Monaten Mitgliedschaft dort, ist damit auch Rechtsschutz verbunden, d.h. es besteht die Möglichkeit dass Deine Vermieterin Post vom Anwalt erhält wenn sie sich nicht an Fristen usw. halten möchte, oder bei fehlenden Nachweis des Eigenbedarfs.
Eine andere Frage wäre: Möchtest Du da noch wohnen, wenn Du Angst hast vor Deiner Vermieterin? Gibt es nicht einen Ort, wo Du und Deine Katzen besser aufgehoben wären.
Und Du hast einen Job und es damit auch einfacher eine neue Wohnung zu finden (Verdienstbescheinigung...).

Hoffentlich hilft Dir Venlafaxin und gut dass Du noch einmal 3 Wochen krank geschrieben bist.

LG Gartenkobold

Ps: Ich werde hier in der Klinik nach 6 Wochen Aufenthalt "rausgeschmissen". Bin gut mit der Therapie vorangekommen und kann bald entlassen werden. Es hat was gebracht!
Und dann wartet die "böse Welt" (schwierige Gkv, auch Vermieterprobleme, Finanzamt und diverse andere Ämter, Jobwechsel, Therapeutensuche...) auf mich. Gehört halt zu Leben dazu...


 
 
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