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 Betreff des Beitrags: Träume
BeitragVerfasst: 16. Okt 2020, 16:48 

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Hallo ihr Lieben, die mitmachen wollt.
Ich möchte mich über Träume austauschen.
Also, zum einen, was wir uns für uns erträumen, aber auch aus Hinweisen aus Träumen.
Hat jemand Lust?
Ich träume, als Wunsch, dass ich morgens aufstehe und Lust auf den Tag hab. Auf diesen einzigartigen Tag, an dem ich alle Möglichkeiten habe. Das hier und jetzt genieße.
Dass ich gut zu mir bin und ja zum Leben sag.
Dass ich meinen Tag mit meinem persönlichen Ritual starte und alles Leben begrüße.
Dass ich achtsam durch den Tag gehe.
Mich gesund ernähren und auf meine Grenzen achten kann.
Dass ich mitfühlend bleibe trotz meines eigenen Schmerzes.
Dass ich mich über Kleinigkeiten freuen kann, auch wenn ich Depressionen habe.
Dass ich nicht unfair werde.
Dass ich trotz allem versuche, meinen Weg zu finden.
Dass ich weiter träumen kann.
Wer träumt mit?
Liebe Grüße Mongolin


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 16. Okt 2020, 18:16 

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Hallo Mongolin,

gute Idee, da mache ich doch glatt mal mit. :)

Ich träume nachts ganz oft von zurückliegenden Erlebnissen aus meinem Leben, manchmal sind diese Träume schön, manchmal erzeugen sie aber auch Angst und Unsicherheit, oft sind es einfach Alpträume. So habe ich z.B. jahrelang immer wieder geträumt, dass ich Ausbildungen und Prüfungen, die ich schon vor langer Zeit erfolgreich bewältigt hatte, noch einmal absolvieren musste. Das war immer sehr merkwürdig für mich, denn im Traum saß ich z.B. in meiner alten Schule, bereitete mich auf die Abschlussprüfung vor, war sehr unsicher, weil ich die Inhalte schon vor Jahren vergessen hatte, aber gleichzeitig sagte mir mein Traumbewusstsein: "Du musst Dir keine Sorgen machen, denn Du hast Deinen Schein (mittlere Reife, Fachhochschulreife, Studium) doch längst gemacht und bestanden, dass kann Dir niemand mehr wegnehmen, auch wenn Du jetzt durchfällst". Diese Erkenntnis hat mich dann im Traum immer beruhigt. Komisch waren diese Träume trotzdem. Im nachhinein denke ich, dass ich einfach über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren hinweg durch meine Depressionen immer weniger Kraft hatte, meine beruflichen Aufgaben nur noch mit sehr viel Mühe erfüllen konnte, aber trotzdem immer in Vollzeit weiter gearbeitet habe. Das ging bei mir dann so weiter bis zum völligen Zusammenbruch...Vielleicht wollte mir mein Unterbewußtsein ja damit etwas mitteilen...aber ich habe es ignoriert. Heute würde ich anders damit umgehen.

Einmal träumte ich, (ich hatte gerade einen neuen Freund) wir würden gmeinsam in einem großen Bett liegen und uns vergnügen... Dann setzte ich mich im Bett auf und sah, dass direkt vor unserem Doppelbett (quer davor) noch ein Einzelbett stand. In diesem Einzelbett saß mein Ex-Lebensgefährte, mit dem ich lange Jahre zusammen war, der sich aber von mir getrennt hatte. Er saß da, in Unterhosen in seinem kleinen Bett und sah mich ganz vorwurfsvoll an. Da musste ich im Traum so lachen, dass ich davon aufgewacht bin. Diesen traurigen Dackelblick werde ich wohl nie vergessen. :lol:

Auch Tagträume finde ich sehr wichtig und ich habe wirklich viele davon. Oft signalisieren mir die Tagträume, was in meinem Leben fehlt, welche inneren Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Ich finde, dass man aus solchen Tagträumen auch sehr gut neue, kleine Ziele für sich selbst formulieren und umsetzten kann. Oft sind mir meine Tagträume auch hilfreich bei der Überwindung tiefster depressiver Krisen, denn ich kann mich dann einfach mal wegträumen, wenn ich die aktuelle Realität im dunklen Abgrund definitiv nicht mehr ertragen kann.
Ich glaube, ohne meine Tagträume wäre ich schon lange nicht mehr da.

Liebe Grüße

Kenny


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 16. Okt 2020, 19:07 

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...........

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Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Rainer Maria Rilke


Zuletzt geändert von Jupiter19 am 18. Okt 2020, 14:03, insgesamt 2-mal geändert.

 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 17. Okt 2020, 05:07 

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Guten Morgen,
Alpträume habe ich schon seit meiner Kindheit.
In meiner Kindheit war die Kubakrise. Wenn meine Eltern Nachrichten schauten,
verließ ich die Wohnung , damit ich nichts hörte.
Ich hatte sehr große Angst vor einem Krieg.

Wenn ich einen Alptraum habe, wecke ich mich sehr oft selbst. Dann stehe ich auf und laufe ein paar Minuten in der Wohnung herum. Das muß ich so machen, ansonsten geht der Traum sofort weiter.
Ich spreche und schreie ganz oft in der Nacht. Als ich 3 Monate bei meinen Kindern war, hat mein Sohn mich dann immer geweckt. Darüber war ich sehr dankbar.
1 x habe ich bei meiner Tochter so laut Hilfe gerufen. Sie rannte von oben zu mir runter,
da sie dachte, daß ein Einbrecher in meinem Gästezimmer bei mir ist.

Von meinem Vater träume ich sehr oft Er ist 95 J. und arbeitet noch in seinem Betrieb.Obwohl ich mit meiner Mutter, im Leben, sehr viele Konflikte hatte, träume ich nie von ihr.

Liebe Grüße Eure treue Seide :hello:


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 17. Okt 2020, 09:21 

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Hallo

Meine richtigen Träume sind oft wie verwaschen. Ich fühle im Traum z.b. dass ich von meiner ex träume, was ein echter Alptraum ist, aber ich kann sie dann im Traum nicht erkennen oder sie sieht irgendwie anders aus. Aber ich weiß, dass sie es ist. Das geht mir oft so in meinen Träumen, alles wirkt wie verwaschen. Manchmal kommen auch mehrere Zeiten aus meinem Leben zusammen vor, also es ist jemand aus meiner Jugend im Traum und jemand, den ich erst viele Jahre später kennen gelernt habe.

@kenny: und das was du zu den Prüfungen geschrieben hast, man, dass ist bei mir exakt dasselbe. Auch das ist ein Alptraum, ich habe im Traum meine diplomprüfung nicht und der ganze Traum ist dann nur von Angst erfüllt, weil ich überhaupt nichts weiß. Ich träume quasi mit dem Wissen von heute, 20 Jahre später. Und weiß natürlich gar nichts mehr, was ich für Prüfungen wissen müsste. Allerdings habe ich diesen Traum schon lange nicht mehr gehabt, war aber mal echt regelmäßig.

Dann habe ich noch manchmal ganz verstörende halb Träume, würde ich mal so sagen. Ich denke dass ich wach bin, ich liege ganz normal in meinem Bett, denke die Augen geöffnet zu haben und sehe eine dunkle Gestalt an meiner Schlafzimmer Tür stehen. Aber ich kann mich nicht bewegen und habe panische Angst. Ich versuche meinen Kopf ganz vorsichtig zu bewegen, damit die Gestalt es nicht merkt und ich sie besser erkennen kann. Aber es klappt nicht. Ich bin völlig erstarrt. Ich kämpfe darum mich ganz schnell zu bewegen, um mich der Gestalt entgegen zu stellen. Manchmal denke ich dann auch, wenn der mich jetzt umbringt, wäre es auch nicht schlimm. Irgendwann bewege ich mich dann tatsächlich ganz ruckartig und in dem Moment wache ich auf. Und dann geht es mir wie Seide. Wenn ich einfach liegen bleibe, geht der Traum wieder weiter. Das alles fühlt sich eher wie Halbschlaf an, weil ich mich ja in meinem Bett sehe. Ich muss dann einmal aufstehen und in der Wohnung rum laufen und schauen, dass alles in Ordnung ist. Wenn ich mich dann wieder hinlege, geht es in der Regel und der Traum kommt nicht wieder. Das ist das schlimmste, was ich im Traum erlebe.

Über Tagträume habe ich witziger weise genau in meiner letzten Thera Sitzung gesprochen. Er meint, dass sie gut sind, und dass man im Tagtraum auch schwierige Situationen durchspielen kann, um sie zu üben. Weil das Gehirn keinen Unterschied macht zwischen einer Vorstellung und einer realen Situation. Das Problem ist, ich möchte in einem Tagtraum nicht auch noch über schwierige Situationen nachdenken. Ich nutze sie ja eigentlich, um aus der Realität zu fliehen. Und auch wenn es sich bekloppt anhört, oft setze ich mich in ein Raumschiff und fliege ganz allein mit meinen Katzen in den weiten Weltraum. Weg von all den Problemen in meinem Leben und dieser Welt.
Leider gibt es auch noch eine andere Art von Tagtraum, in dem ich Menschen, die mir sehr weh getan haben, leid zufüge und sie bezahlen lasse für alles, was sie mir angetan haben.


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 17. Okt 2020, 10:30 

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@ Mongolin

Finde das Thema auch ganz interessant. Ich träume gerne mit...
Alpträume hatte ich auch...

Ich träume, dass meine Kinder und Enkel gesund und glücklich bleiben.
Ich träume ohne Schmerzen zu sein...
Ich träume in den Tag hinein.

LG Katerle


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 17. Okt 2020, 13:42 

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Hallo,

ich finde das Thema auch sehr interessant.
Zur Zeit träume ich nicht so oft, aber ich hatte eine Zeit lang viele Träume, die das widergespiegelt haben, was gerade in mir los war.
Ich habe oft geträumt, dass ich alte Gemäuer, Höhlen und Keller erforsche, bin im Untergrund herumgekrochen, hab teilweise Sachen von früher wiedergefunden, teilweise wurde ich verfolgt, teilweise habe ich jemanden verfolgt, manchmal hat die Decke schon angefangen herunterzurieseln. Hab dann mal bisschen zum Thema Traumdeutung gegoogelt und rausgefunden, dass das heißen kann, dass man sich sehr mit sich und seinem Unterbewusstsein beschäftigt. Hat es zu der Zeit sehr gut getroffen.
Eine Zeit lang hatte ich auch das Gefühl, durch meine Depressionen ist in meinem Leben der Zug abgefahren, ich verpasse das Leben, die anderen heiraten, kriegen Kinder, machen ihren Abschluss, arbeiten, bauen sich ihr Leben auf usw. Nur ich sitze seit Jahren mit Depressionen berentet zuhause und kriege vom Leben nichts mit, weil ich nur noch ums Überleben kämpfe. In der Zeit habe ich oft geträumt, dass ich versuche den Zug zu erwischen, aber der Fahrscheinautomat geht nicht, Leute versperren mir den Weg zum Zug, der Weg ist zu weit, mein Gepäck ist weg. Das gleiche am Flughafen und Bus und U-Bahn.
Oder ich bin mit meiner Jugendgruppe weggefahren, aber ich musste als einzige zurück, weil ich mein Gepäck vergessen hatte, und die anderen sind ohne mich gefahren...

Und diese Träume von Prüfungen in der Schule kenne ich auch, nur etwas anders. Ich gehe das ganze Jahr über in die Schule und lerne und merke 5 Tage vor dem Abi erst, dass ich in 5 Tagen Abi schreibe. Oder ich sitze im Unterricht und mir fällt auf, ich muss ja auch in Latein Abi machen, aber ich hatte das Schuljahr überhaupt keinen Latein-Unterricht, weil ich das völlig verpeilt habe, dass ich Latein machen muss und mich da nicht angemeldet habe.

Was ich mal richtig ustig fand, war, dass ich mich in einem Traum an einen anderen Traum erinnert habe. Im ersten Traum habe ich jemanden verfolgt und am Ende eines Ganges war ein kleines Geschäft. Ich bin da rein und der Verkäufer hat mich so vollgequatscht, dass ich den anderen verloren habe. Im nächsten Traum war es die gleiche Situation wieder, aber diesmal habe ich mir gedacht, diesmal gehe ich nicht in den Laden, der Typ hält mich bloß wieder auf, und bin am Laden vorbeigelaufen. :lol:

Kenny hat geschrieben:
Oft signalisieren mir die Tagträume, was in meinem Leben fehlt, welche inneren Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Ich finde, dass man aus solchen Tagträumen auch sehr gut neue, kleine Ziele für sich selbst formulieren und umsetzten kann. Oft sind mir meine Tagträume auch hilfreich bei der Überwindung tiefster depressiver Krisen, denn ich kann mich dann einfach mal wegträumen, wenn ich die aktuelle Realität im dunklen Abgrund definitiv nicht mehr ertragen kann.

Ich träume mich auch oft weg, finde das entspannend. Manchmal kriege ich dadurch erst wieder Zugang zu meinen Gefühlen oder merke, was mich unterbewusst so beschäftigt. Ja, und manchmal ist die Wirklichkeit nur zu ertragen, wenn man sich ab und zu in eine schönere "Wirklichkeit" "wegbeamt". Früher habe ich mir vor dem Einschlafen Pferde-Geschichten ausgedacht, jetzt sind es halt andere Geschichten. Man muss halt nur aufpassen, dass man nicht anfängt, in einer eigenen Scheinwelt zu leben.

Liebe Grüße,
DieNeue


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 17. Okt 2020, 18:40 

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Hallo zusammen,

das finde ich ja erstaunlich, dass mehrere Menschen hier so ähnliche oder sogar fast identische Träume haben. Wie kann denn das sein? Wir sind uns noch nie begegnet, leben in völlig anderen beruflichen und sozialen Welten und träumen dasselbe??? Das muss mir erst mal einer erklären, wie so etwas funktioniert. Habt ihr vielleicht Ideen dazu?

@DieNeue: Und schon wieder haben wir etwas gemeinsam...vielleicht lese ich ja Deine Beiträge deshalb immer so gerne, weil ich mich da so oft in den kleinen Dingen des alltäglichen Lebens wiederfinden kann. :) Ich finde, wir sollten uns da keine Gedanken machen wegen irgendwelchen Scheinwelten, denn wenn bestimmte Tagträume einfach nützlich sind, um kritische Situationen besser zu überstehen, dann sind das für mich ganz konkrete Bewältigungsstrategien...und somit reale Hilfsmittel zur Stabilisierung instabiler Lebensphasen.
Wenn ich in andere Welten abdriften will, dann lese ich ein spannendes Buch, z.B. einen guten Krimi. Das hilft auch.

Liebe Grüße an alle hier, träumt schön :)

Kenny


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 17. Okt 2020, 19:04 

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Zuletzt geändert von Jupiter19 am 18. Okt 2020, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.

 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 08:25 

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Hallo zusammen,
Ich fand es interessant, dass einige berichten, dass sie von nicht bestandenen Prüfungen berichten. Das kenne ich auch! Manchmal bin ich aufgewacht und habe mich ernsthaft gefragt, ob ich überhaupt mein Diplom gemacht habe. Oder ich träume ich studiere noch mal und dann fällt mir im Traum ein, dass ich doch schon längst meinen Abschluss habe.
Ja, ich habe mich früher intensiv mit Träumen und Traumdeutung beschäftigt.
Warum Menschen ähnliches träumen, hat mit einer Art kollektiven Unterbewusstsein, neben dem individuellen, zu tun.¹
Wichtig ist für mich, dass man seine Träume selbst deutet.Ich habe vor Urzeiten mal ein Seminar zur Traumdeutung gemacht. Da war die Theorie, dass alle Teile des Traumes Teile deiner selbst verkörpern. Wenn man möchte kann man sich in jedes Teil hineinversetzen und nachspüren, wie fühle ich mich darin.
Okay, vielleicht etwas arg verkürzt und theoretisch. Wer Lust hat, kann mal bei C. G. Jung nachlesen.
Heute hab ich mal wieder vom Fliegen geträumt. Auch ein Traum, den viele Menschen träumen. Ich liebe meine Flugträume.
LG Mongolin


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 08:26 

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Hallo zusammen,
Ich fand es interessant, dass einige berichten, dass sie von nicht bestandenen Prüfungen berichten. Das kenne ich auch! Manchmal bin ich aufgewacht und habe mich ernsthaft gefragt, ob ich überhaupt mein Diplom gemacht habe. Oder ich träume ich studiere noch mal und dann fällt mir im Traum ein, dass ich doch schon längst meinen Abschluss habe.
Ja, ich habe mich früher intensiv mit Träumen und Traumdeutung beschäftigt.
Warum Menschen ähnliches träumen, hat mit einer Art kollektiven Unterbewusstsein, neben dem individuellen, zu tun.¹
Wichtig ist für mich, dass man seine Träume selbst deutet.Ich habe vor Urzeiten mal ein Seminar zur Traumdeutung gemacht. Da war die Theorie, dass alle Teile des Traumes Teile deiner selbst verkörpern. Wenn man möchte kann man sich in jedes Teil hineinversetzen und nachspüren, wie fühle ich mich darin.
Okay, vielleicht etwas arg verkürzt und theoretisch. Wer Lust hat, kann mal bei C. G. Jung nachlesen.
Heute hab ich mal wieder vom Fliegen geträumt. Auch ein Traum, den viele Menschen träumen. Ich liebe meine Flugträume.
LG Mongolin


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 13:03 

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Hallo liebe seide,
Wenn ich einen Alptraum habe, wecke ich mich sehr oft selbst.
Wie meinst du das? Wie geht das? Würde mich interessieren.

Ich wache bei alpträumen oft auf, wenn die schlimmen gefühle extrem stark werden oder ich will schreien und es kommt kein ton raus, dann wache ich auf. Gern würde ich mich selber wecken können, bevor es schlimm wird.

Dass der alptraum weitergeht, wenn ich wieder einschlafe, kenne ich auch. Deshalb muss ich eine weile bewusst wachliegen, egal wie erschöpft davon ich bin.

_________________
denk dich glücklich - mach dich glücklich


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 13:05 

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Wie geht das zitieren, so dass die hellen blöcke mit text und zitierten in der mail sind?

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 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 20:06 

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Hallo,das sind auch meine Träume


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 18. Okt 2020, 20:07 

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Ich meine Miorgolin


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 19. Okt 2020, 05:15 

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Gracelyn hat geschrieben:
Hallo liebe seide,
Wenn ich einen Alptraum habe, wecke ich mich sehr oft selbst.
Wie meinst du das? Wie geht das? Würde mich interessieren.

Ich wache bei alpträumen oft auf, wenn die schlimmen gefühle extrem stark werden oder ich will schreien und es kommt kein ton raus, dann wache ich auf. Gern würde ich mich selber wecken können, bevor es schlimm wird.

Dass der alptraum weitergeht, wenn ich wieder einschlafe, kenne ich auch. Deshalb muss ich eine weile bewusst wachliegen, egal wie erschöpft davon ich bin.


Guten Morgen,
ich spreche im Schlaf mit mir selbst, z.B. " Ich kann nicht mehr, ich will lieber aufwachen" . Im Bett liegen bleiben geht bei mir leider überhaupt nicht , ich muß aufstehen und ein paar Minuten in der Wohnung umherlaufen . Wenn ich wieder ins Bett gehe, lese ich ein paar Seiten .
Dann erst versuche ich weiter zu schlafen. Das klappt sehr oft.

Euch allen wünsche ich einen guten Wochenstart. Eure treue Seide :hello:


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 19. Okt 2020, 14:57 

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Hallo,
ich hatte viele Jahre lang sehr oft das selbe Traummotiv. Und zwar kam ich da von hier, wo ich wegen der Arbeit vor vielen Jahren hingezogen bin, oder von dem Ort, wo ich einen Auslandsaufenthalt hatte. Ich wollte im Traum immer dahin zurück, wo ich herkam. Allerdings bin ich in den Träumen nie dort angekommen, sondern immer vorbei gefahren und etwas weiter gekommen - so wie ein D-Zug eben nicht in Provinzdörfern anhält.
Diese Träume haben aufgehört, als ich mit jemandem mal länger über mich und eine Besonderheit sprechen konnte, sowie über das Leben allgemein, die "Verrücktheiten" meiner Psyche, mich und ihn.
Träume, wieder zu studieren oder selbst zu lehren, kenne ich auch. Die kamen erst viele Jahre später, nachdem ich lange im psychiatrischen Versorgungssystem weilte und in der Lage war, zu analsysieren, wieso das so war und wieso es da nie ein Ergebnis geben konnte unter diesen Umständen.
Der schönste Traum war allerdings der, in dem ich wach gestreichelt wurde, da denke ich immer sehr gerne dran zurück. :)
Und sie passen irgendwie gefühlt alle zusammen, die Träume.
Gruß Gertrud


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 20. Okt 2020, 05:55 

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Guten Morgen,

Seide hat geschrieben:
Guten Morgen,
ich spreche im Schlaf mit mir selbst, z.B. " Ich kann nicht mehr, ich will lieber aufwachen" . :


Hast du das vorher mal gelernt? Du müsstest ja erstmal draufkommen, dass du das im Traum wahrnimmst und du dir das sagen kannst. Ich finde das toll.

Ich habe mal gehört, dass man sich etwas "konditionieren" kann. Also sich vor dem Einschlafen etwas für im Schlaf vornehmen kann. Das könnte ich ja auch mal probieren. Schlafe im Moment etwas angespannt. Keine Alpträume, aber angestreng, gestresst. Vielleicht wünsche ich mir mal etwas Schönes heute nacht. :)

Wünsche euch einen schönen Tag.
Liebe Grüße, Gracelyn

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 20. Okt 2020, 08:54 

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Gracelyn hat geschrieben:
Guten Morgen,

Seide hat geschrieben:
Guten Morgen,
ich spreche im Schlaf mit mir selbst, z.B. " Ich kann nicht mehr, ich will lieber aufwachen" . :


Hast du das vorher mal gelernt? Du müsstest ja erstmal draufkommen, dass du das im Traum wahrnimmst und du dir das sagen kannst. Ich finde das toll.

Ich habe mal gehört, dass man sich etwas "konditionieren" kann. Also sich vor dem Einschlafen etwas für im Schlaf vornehmen kann. Das könnte ich ja auch mal probieren. Schlafe im Moment etwas angespannt. Keine Alpträume, aber angestreng, gestresst. Vielleicht wünsche ich mir mal etwas Schönes heute nacht. :)

Wünsche euch einen schönen Tag.
Liebe Grüße, Gracelyn


Hallo und guten Morgen.
Bis jetzt hielt es nicht für ungewöhnlich.
Das habe ich nicht gelernt und nirgendwo gelesen.
Das war meine Idee.

Meine Schlafstörungen sind auch sehr stark.
Deshalb nehme ich Quetiapin abends ein.
Wenn ich eine Nacht durch machen will, nehme ich keine Medis ein. Dann kann ich die ganze durch arbeiten , ich werde überhaupt nicht müde . Also ohne Medis kann ich Null schlafen.
Liebe Grüße Eure treue Seide :hello:


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 25. Okt 2020, 13:09 

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Hallo,

@Seide: finde bewundernswert, wie du da drauf gekommen bist. dir selber im traum zu sagen, dass du aufwachen möchtest.
ich wähle jetzt aber doch erstmal einen anderen weg als das zu üben. ich kümmere mich lieber am frühen abend um meine sorgen. wenn ich mit guter stimmung einschlafe, dann träume ich auch nicht schlecht. Hab auch nur noch gelegentlich und weniger schwere alpträume.

Ich hatte mich zeitweilig auch immer mal wieder mit meinen träumen beschäftigt, zuletzt in therapiezeiten. das war recht interessant und die analyse der träume hat mir einiges klarer gemacht. oft tauchten die am tage unterdrückten und unerkannten gefühle in den träumen in extremer ausprägung aus. dazu in einem umfeld oder einer umgebung, die bildlich und als metapher ebenso deutlich die gefühlte alltagsrealität abbildete.

Zu den schlafstörungen: ich hatte eine phase, 1-2 jahre mit massiven schlafstörungen. Jede nacht im schock aufgewacht, unter adrenalin, stundenlang wach gewesen. begannen nach einer schweren, komplett unerwarteten trennung eines partners, den ich sehr liebte. als sie nach einem jahr immer noch nicht aufhörten und ich nach einer kündigung zeit hatte, ging ich zum arzt. Eine schlafspezialistin riet mir dringend eine therapie an, da die andauernden schlafstörungen ein ausdruck von depressionen seien.

Bitte geht zum arzt, wenn eure schlafstörungen länger als 3 monate dauern. diesen hinweis fand ich hinterher im internet als ich mich mit der heilung meiner schlafstörungen beschäftigte und durch die ratschläge im netz las.

Jetzt nehme ich regelmäßig magnesium mit B-vitaminen, vitamin D und abends amitriptylin in leichter dosierung. alles zusammen wirkt beruhigend, entspannend und ich schlafe wieder gut, viel tiefer und erholsamer.

liebe grüße und bleibt gesund :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Träume
BeitragVerfasst: 27. Nov 2020, 20:06 

Registriert: 2. Jul 2020, 08:26
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DieNeue hat geschrieben:
Hallo,
ich finde das Thema auch sehr interessant.
Zur Zeit träume ich nicht so oft, aber ich hatte eine Zeit lang viele Träume, die das widergespiegelt haben, was gerade in mir los war.
Ich habe oft geträumt, dass ich alte Gemäuer, Höhlen und Keller erforsche, bin im Untergrund herumgekrochen, hab teilweise Sachen von früher wiedergefunden, teilweise wurde ich verfolgt, teilweise habe ich jemanden verfolgt, manchmal hat die Decke schon angefangen herunterzurieseln. Hab dann mal bisschen zum Thema Traumdeutung gegoogelt und rausgefunden, dass das heißen kann, dass man sich sehr mit sich und seinem Unterbewusstsein beschäftigt. Hat es zu der Zeit sehr gut getroffen.
DieNeue


----Träume? oder Träume?-----
----------Was habe ich geträumt, oder was erträume ich mir?-------

Hallo liebe Träumer,
es ist ein sehr schönes Thema, darum versuche ich es noch einmal hervorzuholen.

C.G. Jung ht einmal geschrieben:
Ein Traum, den man nicht verstanden hat, bleibt lediglich ein Ereignis;
hat man ihn verstanden, wird er zu einer lebendigen Erfahrung.


Ich habe in meiner Vergangenheit einige Male davon geträumt, dass ich fliegen kann. So wie ein Vögelchen. Einfach so. Ich hatte ein sehr schönes Gefühl dabei, ich fühlte mich so leicht...

Ich wünsche euch allen einen schönen Abend und leichte Träume.
LG Jupiter

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