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BeitragVerfasst: 20. Mai 2021, 23:19 

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Hallo Lollo789,

sorry für die späte Antwort. Ich hoffe das Du den GdB durch bekommst und dass Du doch noch eine TP Therapie machen kannst. Vielleicht kannst Du Dich durchringen, nochmal irgendwo nach einem Platz zu fragen.

Bin seit ca. 3 Wochen doch wieder stationär in einer Klinik. Leider im Zweibettzimmer, aber mein Mitbewohner hier ist echt in Ordnung. Bekomme jetzt Venlafaxin und in den Therapien läuft es bislang recht gut. Corona Einschränkungen gibts hier auch, aber es geht hier wesentlich entspannter zu, als in der anderen Klinik. Werde wohl insgesamt 6 Wochen bleiben und hoffe das es ausreichend ist. Eventuell kann ich auch eine Verlängerung bekommen, weiß aber noch nicht, ob ich das machen werde.

Die nächste Herausforderung kommt jetzt in Form der Raucher Entwöhnung auf mich zu. Nach dem Aufstehen werde ich mein erstes Nikotinpflaster ankleben und bekomme diese zumindest so lange ich hier bin kostenlos. Wenns funktioniert werde ich aber noch einige selbst kaufen und bezahlen müssen. Insgesamt dauert die Entwöhnung wohl gute drei Monate, in denen schrittweise die Nikotin Dosis reduziert wird. Wenn ich es schaffe von den Zigaretten weg zu kommen, würde ich dann zumindest Geld sparen. Ehrlich gesagt, rechne ich aber eher mit einem Rückfall in die Sucht, denn wenn die Pflaster wegfallen kommt es auf meine Willenskraft an, nicht zu rauchen und damit bin ich nicht gerade gesegnet.

Liebe Grüße
R.


 
 
BeitragVerfasst: 21. Mai 2021, 09:40 

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Hallo Nachtmensch,

....das du nun in der Klinik bist, ist doch eine gute Nachricht...dazu gehört ja auch eine Portion Mut.
Das du vorher abgebrochen hast, ist aber auch nachvollziehbar. Ist bei mir zumindest immer alles ein wenig ambivalent.

Dazu drück ich dir die Daumen, das es dir dort gut ergeht und du dich dort angenommen fühlst. Was ich in all den Jahren verstanden habe ist, das Wort Geduld leben zu lernen.

Ich als Raucher finde es toll, dass du die Entwöhnung begonnen hast...das das nicht leicht ist, weiß ich selbst aus eigener Erfahrung und war danach viele Jahre abstinent.

Auch ich hatte damals leider ein 2 Bett-Zimmer, was aber ähnlich war wie bei dir. Die Zimmermitbewohnerin war wirklich ok.

Der GdB ist Gott sei Dank erledigt...nach den absolvierten Gutachterterminen, die für mich gut ausfielen, wurde das Versorgungsamt aufgefordert, einen Vergleichsvorschlag zu unterbreiten. Der viel dann in die Schwerbehinderung ohne Befristung...und ....ohne Verhandlung, denn die hätte ich sicherlich nicht auch noch schultern können.

In der Thera-Suche bin ich noch immer ohne Erfolg unterwegs. Es ist bereits schwierig überhaupt einen probatorischen Termin zu erhalten. Hinzu kommt, dass die TP-Therapeuten deutlich weniger sind als die VT.

Davon ab, dass ich selbst spüre, das eine Thera richtig wäre, habe ich noch immer den Druck in meinem Kopf, was ist, wenn ich Verlängerung bei der DRV beantrage und die sehen, ich habe weder eine erneute Thera angefangen(auf Nachfrage war die VT 2x12+einige Erhaltungsstunden), noch eine Klinik besucht und vielleicht folgen dann wieder GA oder Reha oder oder oder....

Das spuuckt in meinem Kopf herum....und setzt mich unter Zugzwang.

Ich freue mich, dass du trotz Klinikaufenthalt geschrieben hast und wünsche dir weiterhin eine gute und intensive Zeit in der Klinik.

VG
Lollo


 
 
BeitragVerfasst: 21. Mai 2021, 23:25 

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Hallo Lollo,

diese Gedanken bezüglich der Verlängerung kann ich gut nachvollziehen. Ich hatte auch mit Besuchen bei Gutachtern gerechnet und dann ggf. auch mit Reha. Es kam zum Glück anders.

Danke für deine Wünsche bezüglich meines Aufenthalts. Nicht zu rauchen war heute trotz Pflaster wirklich schwer und nun muss ich erstmal Pfingsten überstehen. Ich habe ja quasi nichts zu tun, außer zu den Mahlzeiten zu erscheinen. Das Wetter ist auch nicht so toll und die Umgebung auch eher langweilig.
Ich hoffe ich kann es vermeiden, wieder ins Grübeln zu verfallen.

Liebe Grüße
R.


 
 
BeitragVerfasst: 22. Mai 2021, 13:24 

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Hallo Nachtmensch,

du machst beim Schreiben deinem Namen alle Ehre...mich haben die Nachtmedikamente irgendwann schlafen lassen, wofür ich echt dankbar war....

Darf ich fragen, wie es mit deiner Verlängerung war, was war Status Quo, als du den Antrag stellen musstest ?

Bezüglich der freien und ungefüllten Zeit, die du erlebst, ist es dir möglich etwas zu bastel, malen oder ähnliches?
Habe mir aus der Kunstthera meine Sachen (z.B. Ton) immer mit aufs Zimmer genommen oder mir was von zu Hause mitgebracht, damit ich was um die Finger hatte, was mich beschäftigt hat und dadurch das grübeln ubterbrechen konnte.

Besteht vielleicht die Möglichkeit mit anderen Patienten was zu backen....geht das bei dir....?...Vielleicht kannst du, auch bei Regen etwas laufen/walken. Das war für mich gerade was bei Regen, hat mich gefordert und war dann erschöpft.

Auf einem Spaziergang hab ich mir einen schönen Stock ausgesucht und aus Stoffresten Herzen geschnitten, genäht und mit Watte gefüllt. Habe alles am Ast aufgehängt und hatte im Zimmer einen schönen Fensterschmuck....usw.

Bietet an euch denn für so Wochenenden, die ihr ja vermutlich dort verbringen müsst, keine Aktivitäten an?
Ein nach Hause fahren wollte ich selber ich, das hätte mich zu sehr aus dem Klinikgeschehen gerissen und mir eine Folgewoche erschwert, so hab ich das damals gefühlt.

Vielleicht findest du etwas, was dir die Zeit erleichtert und dich vom Grübeln und Rauchen abhält, das wünsche ich dir.

Heute wollte ich etwas im Garten arbeiten (dabei schaffe ich es öfter, mich gut abzulenken), aber das Wtter ist mehr als bescheiden. Andere Aufgaben wie Haushalt, Unterlagen abhalten usw. empfinde ich nur als Pflicht und kann mich dazu nicht mehr aufraffen. Lesen, Baden, Tee kochen, einfach alles, was für mich selber ist, ist mir für mich zu aufwendig und so vertrödel ich oft Zeiten, wo ich im Nachhinein gar nicht sagen kann, was ich wirklich gemacht habe.

Leider hält das schon ein paar Jahre so an und ich weiß nicht, ob sich das wieder ändern wird. Je mehr ich es will, desto weiter fühle ich mich davon entfernt.

Tja, ich glaube, wir haben in unseren Erkrankungen, jeder einen schweren Rucksack zu tragen. Hilfe und Unterstützung zulassen, will gelernt sein.

Ich wünsche dir, dass du das Wochenende noch etwas füllen kannst und freue ich, wieder von dir zu lesen.

VG
Lollo


 
 
BeitragVerfasst: 23. Mai 2021, 08:40 

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Hallo Lollo,

als ich damals den Antrag auf Verlängerung stellte, war ich aktuell in einer VT. Der letzte Tagesklinik Aufenthalt lag etwa ein knappes Jahr zurück.

Was die Beschäftigung an freien Tagen angeht, male ich ein wenig und abends findet sich schon jemand mit dem man das eine oder andere Gesellschaftsspiel machen kann. Heute passt es mit dem Wetter und ich werde wohl mal etwas spazieren gehen.

Liebe Grüße
R.


 
 
BeitragVerfasst: 25. Mai 2021, 18:37 

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Hallo Nachtmensch,

wollte mich nur mal kurz melden und hören wie es dir ergeht. Wenn erst mal wieder Programm ist in der Klinik, gehen die Tage sicherlich schneller rum...aber sie sind auch anstrengend.

Ist die Klinik eine psychosomatische ? ....bei mir war das so. Ich empfand die 9 Wo. (außerhalb Corona) als sehr intensiv....da wurde vieles angestoßen. Dieser Aufenthalt war während meine VT. Dort hatte ich das Gefühl, es reicht nicht aus.

Leider kann ich in diese Tagesklinik, die dort angeschlossen ist, nicht aufgenommen werden wegen der fehlenden Zuständigkeit. Das würde ich sofort tun, wenn das ginge. Leider auch keine ambulante TP....sind einfach voll.

Wenn ich zu der für mich zuständigen gehen würde, habe ich kein gutes Gefühl. Dort war ich vor vielen vielen Jahren. Im nachhinein betrachte ich die Behandlung der Erkrankungen für nicht ausreichend. Von der Akutpsychiatrischen Station über stat. Psychotherapie bis in die Tagesklinik war es eine lange Zeit, aber dennoch verfrüht. Da ich auf keinen Fall zurück wollte, wurde ich von heute auf morgen wieder in meine vorherige Welt gesetzt, erschien wieder an meinem Arbeitsplatz. Ich agierte und funktionierte weiter.

Dieses Mal war alles viel viel heftiger...und all das wurde mir bewusst. Deswegen würde ich dort nicht wieder hin wollen. Auch die Ärzte sind heute die selben.

Deswegen versuche ich weiter einen amb.Therapieplatz zu bekommen. Habe auch noch mal über einen stat.Klinikaufenthalt nachgedacht....ich war Ende 2018 dort. Ob ich dort noch mal einen Platz bekäme, weiß ich nicht.

Auch wäre mir wohler, ich hätte ihn auch schon beim Verlängerungsantrag. Ich habe muffensausen, wenn ich an die Verlängerung denke. Man könntemir die fehlende Behandlung auch als Nachteil auslegen und mich gar wieder in eine Reha schicken (war 2018 zuletzt). Da würde ich dann wohl besser in einer Klinik aufgehoben, die brachte mehr.

Meine Ärztin schrieb damals bei der Beantragung EMR, dass meine Erkrankung(en) chron. sei und Leistungsfähigkeit auf dem Wege der Reha nicht wieder zu erlangen sei.

Du siehst, es geht mir auch eine Menge durch den Kopf....heute habe ich wieder eie Therapeutin angeschrieben, mal sehen..bisher leider nirgendwo ein Plätzchen frei für mich.

Schreib gerne, wenn du magst...

VG Lollo


 
 
BeitragVerfasst: 26. Mai 2021, 21:52 

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Hallo Lollo,

ich bin in einer psychosomatischen Klinik. Psychiatrie käme für mich nicht in Frage.
Die Therapien sind hier auch sehr intensiv und ich versuche meine Baustellen so gut es geht zu bearbeiten.
Pfingstmontag gings mir richtig schlecht. Aber nun ist es dank des Programms wieder besser.
Nur mit dem schlafen klappt es nicht immer. Ein Einzelzimmer wäre hilfreicher um ruhe zu haben.
Mal sehen ob man mir eine Verlängerung anbietet, wobei ich nicht sicher bin ob ich sie auch annehme.

Ich drück weiter die Daumen, dass Du einen ambulanten Platz bekommst.

LG R.


 
 
BeitragVerfasst: 27. Mai 2021, 10:58 

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Hallo Nachtmensch,

...ich empfand die psych.Klinik als sehr intensiv und ich hatte das erste Mal das Gefühl, das das die richtige Therapieform sein könnte. So ein Gefühl hatte ich vorher nie. Deshalb auch schade, dass ich weder die TK aufgrund Zuständigkeit noch eine amb. dort machen kann. :(

Auch ich hätte gern ein Einzelzimmer gehabt, aber leider war das nicht zu machen. Und bei 9 Wo. hatte ich auch noch einen Wechsel dabei. Ich bin mit beiden gut ausgekommen, die erste hatte mehrere Zimmermitbewohner, und sie ist mit niemanden klar gekommen, das konnte ich nicht nachvollziehen.

Die zweite hat fürchterlich laut und ohne Unterbrechung geschnarcht. Aber dafür konnte sie ja nichts.
Da haben mir meine Ohrstöpsel und die Beruhigungsmittel zum Schlaf verholfen.

Beide habe ich nur so "nah" an mich ran gelassen, wie es unbedingt sein musste, habe aber niemanden vor den Kopf gestoßen. Hatten wir doch alle einen vollen Rucksack mit seelischen und weiteren Erkrankungen zu schleppen.

Ich bekam auch eine Verlängerung und das war auch gut so, ich nahm soviel von diesem Aufenthalt mit, wie irgend ging. Natürlich stand ich danach nicht wie eine Eiche da aber es hat mich doch ein Stückchen aus dem ganz tiefen Schwarz geholt. Leider ist es im Alltag nicht nachhaltig für mich.

Vielleicht weil ich so vieles schon so lange mit mir rumscchleppe, das ich nicht weiß, was das verändern kann.
Deshalb würde ich es gerne nochmal mit der TP-Thera versuchen. Ob man mir dort noch mal einen stationären Aufenthalt genehmigen würde?....schließlich stand ja auch im Bericht, das trotz hoher Medis und Thera meine Behinderung derart bleiben würde, das es einer Erkrankung xy gleich käme und es mich daher im Alltag sehr einschränken würde..oder so ähnlich.

Genau das würde ja dann eingetroffen sein und sich somit ja keine Rechtfertigung ergeben, dort einen Platz zu bekommen. Aber auch all das wieder bestätigen bei meiner anstehenden Verlängerung. :?

Gestern habe ich mich mal wieder überwunden, telef. bei einer Thera vorzusprechen. Sie vergibt keine 1. SItzungen aber wenn sie (vermutl. dann ab Anfang 22) mich auf die Liste setzt und anruft, hätte ich nicht noch eine Warteliste, sondern würde zumindest anfangs 1 x monatlich einen Gesprächstermin bekommen.

Na, besser als nichts u. hab mich auf die Liste schreiben lassen. Auch habe ich schon die einen oder anderen schriftl./telef. Absagen.

Deine TK lag bei Verlängerung 1 Jahr zurück u. du warst in amb. Thera. Leider kann ichnweder das eine noch das andere in den Ring werfen bei der Verlängerung. Die GA Tortour möchte ich auf keinen Fall nochmals durchmachen wollen/können. Aber was dann ?

Ja, das ist augenblicklich bei mir los. Es ist zwar eine kurze Wo. für dich aber trotzdem sehr intensiv.
So hoffe ich, du kannst schon mal einen kleinen Plan für das WE schmieden, etwas für dich, was dir gut tut. ;)

VG
Lollo


 
 
BeitragVerfasst: 27. Mai 2021, 20:32 

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Hallo Lollo,

Du hast doch sicher zumindest einen Psychiater, bei dem Du behandelt wirst, oder?
Der sollte eigentlich für eine Verlängerung ausreichen, wenn er Dir das entsprechend attestiert.
Eine Begründung für eine nicht stattgefundene Klinikbehandlung kann Corona und die Angst vor Ansteckung sein. Allerdings kann eine Einladung zum GA ja nie ausgeschossen werde. Mir wurde 2013 zunächst eine Reha abgelehnt obwohl ich zuvor eine TP Langzeittherapie hatte. Die GA hatte dann aber eine Reha befürwortet.

Was ich am WE mache, weiß ich noch nicht. Aber am Sonntag kommt meine Frau kurz vorbei. Mit Abstand und Maske können wir dann etwas spazieren gehen, sofern das Wetter passt.

Viele Grüße
R.


 
 
BeitragVerfasst: 30. Mai 2021, 15:55 

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Hallo Nachtmensch,

es ist schön, dass du Besuch bekommst und ich hoffe, das Wetter spielt mit.

Ja, eine Fachärztin Psych. habe ich, da gehe ich regelmäßig hin. Dort erhalte
ich auch meine Medikamente. Eine AU brauch ich ja seit Ende Arbeitsverhältnis
nicht mehr.

Sie sprach mich auf meine Aktivitäten bzgl. einer Therapie an und ich zeigte ihr
meine "wüste" Liste. Leider hatte ich ja noch nicht einmal eine prob. Sitzung
vorzuweisen. :oops:

Sie bemerkte aber, dass das ja wohl auch schwierig wäre. Mittlerweile stehe ich
zumal auf 2 Wartelisten. Eine davon fand ich grad nicht sympathisch. Hatte das
Gefühl, sie wollte mich abwimmeln.

Sie erfuhr, ich hatte 2 x 12 VT Termine (also keine Langzeitther.) und das diese in 06/20
beendet waren u. Eine Empfehlung TP.

Ich sollte doch erst mal die 2 Jahre Sperre abwarten (ist doch wohl bei Wechsel d. Theraform
meines Erachtens nicht nötig) u. sie müsse ja dann auch einen umfangreichen Antrag
Stellen (nicht so einfach, wenn man Patienten nicht kennt)....jappp, aber was soll ich machen.

Leider ist der Wechsel empfohlen und hier scheint schon die Reise zu Ende zu sein.
Auch die Empfehlung der FÄ bzgl. einer Internetseite einer Uni ging ins Leere, da nur VT.

Als ich meine (zumindest nur psych.) Erkrankungen nennen sollte, meinte sie, sowohl dort Zwang
als auch die Angsterkrankung müssten dann ja passé sein nach der VT. Sie war aber so gnädig,
mich auf eine Liste zu setzen. :cry:

Sag mal, was soll ich denn da ? Ja, leider keine 25 mehr und auch nicht nur eine "Verstimmung"....sieht
wohl nach zu viel Arbeit aus. Was einen auf dem "Markt" erwartet, ist nicht rosig.

Hinzu gekommen ist nun nach vielen Jahren auch die Diagnose Psorias-Arthritis der Hände, also Gelenkbeteiligung u. wohl auch Ursache der tief sitzenden LWS Schmerzen.

Aber da ja die EMR und auch der GdB bzgl. psych. Erkrankungen hauptsächlich ist, kann ich außer
meiner nicht belegbar Bemühungen ( sicher auch kein Feld im Verlängerungsantrag vorhanden)
keine Reha, TK oder weitere Thera benennen. Das macht mir halt Sorgen.

Auch traue ich mich nicht, die FÄ auf die Verlängerung anzusprechen, ich habe immer das Gefühl,
meinen Gesundheitszustand beweisen zu müssen und, das sie keine Geduld mehr mit mir hat.

Eine Reha(Langzeitgutachten) halte ich, nachdem ich zu einer 2018 war, nicht für zielführend, war
doch der Aufenthalt in der psychosom. Klinik wesentlich effektiver.

Oft denke ich aber auch, das ist wie bei einem alten Backofen, bei dem man die Verkrustungen/
Gebrauchsspuren nicht mehr weg bekommt. Eine frühzeitige Pyrolyse wäre zuvor hilfreich
gewesen, aber nun ist eine erfolgreiche Reinigung nicht mehr möglich. Ja, das trifft es glaub
ich ganz gut.

So, nun dank ich dir für's Lesen und wünsche dir nach einem schönen Sonntag eine gute und
intensive Woche.

VG Lollo


 
 
BeitragVerfasst: 31. Mai 2021, 21:32 

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Hallo Lollo,

zu gerne würde ich lesen, dass es mit einer ambulanten Therapie bei Dir geklappt hat. Vielleicht wäre aber ein Klinikaufenthalt wirklich die bessere Lösung. Vollstationär sollte es in einer psychosomatischen Akutklinik auch relativ zeitnah klappen. Da gibts meines Wissens auch keine Begrenzung der örtlichen Zuständigkeit.

Liebe Grüße
R.


 
 
BeitragVerfasst: 2. Jun 2021, 17:00 

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Hallo Nachtmensch,

Danke dir für deine Zeilen....ja, bei psychos. Klinik gibt es keine Zuständigkeiten, da hast du Recht.

Ich weiß auch ehrlich nicht, wie ich so einen Tag in der TK ohne Rückzug stemmen sollte.
Die EMR hat ja auch seine Gründe....das schaffe ich nicht über den Tag.

Klar, in der Klinik hat man zwischen durch Pausen, kann sich vielleicht mal ablegen und den Tag
auch entzerren. Aber ich bin mir unklar, ob ich dort mit dem Entlassbefund und vor einer (oder
nach einer ) verlängerung überhaupt genommen werde.

Es gibt ja auch Therap., die in dieser Lage keine Thera für sinnvoll halten. Wenn ich aber nun keinen
amb. Thera. bekomme, in die TK nicht möchte, dann in die Klinik stationär?

Wenn ich wüsste, wie die DRV das dann sieht.... :?:

Ich hoffe, du kommst in deinem Aufenthalt gut voran und das die ür die Behandlungen bekommen.
Mach weiter so, ist oft ein steiniger Weg.

VG
Lollo


 
 
BeitragVerfasst: 26. Jun 2021, 20:52 

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Hallo Lollo,

mein Aufenthalt ist jetzt vorbei. Es war eine schwierige Zeit, aber ich habe auch einige neue Erkenntnisse gewonnen. Es war zumindest keine verschwendete Zeit. Mal sehen wie es weiter geht.

Liebe Grüße
R.


 
 
BeitragVerfasst: 14. Jul 2021, 13:02 

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Hallo Nachtmensch,

sorry, war lange nicht im Forum. Schön von dir zu hören, dass dein Aufenthalt dir neue Erkenntnisse gebracht hat. Kannst du sie im Tagesverlauf anwenden? Auch mein damaliger Klinikaufenthalt hat so das eine oder andere bewegt, leider ist es mir nicht gelungen, in dem Alltag zu bestehen.

Ich bin leider noch immer zu keinem Entschluss gekommen, was psychosom. Klinik bzw. ambulante Thera (TP) anbelangt.

Ich brauche auf jeden Fall weiter Unterstützung und auch der Verlängerungsangtrag EMR steht im Herbst an. Habe mir schon mal die Formulare angesehen und mir wird immer wieder bewusst, dass ich keine Kreuzchen machen kann bei Thera etc.

Ich befürchte, die DRV wird mir das nachteilig auslegen. Auch habe ich nichts schriftliches zu Wartelisten, auf denen ich stehe.

Ich befürchte halt, weil ich nichts dergleichen in der Zwischenzeit nach Gewährung EMR in Augen der DRV unternommen habe. Corona trägt auch dazu bei.

Meine ungeklärten Fragen sind immer: Klinik vor Verlängerungsantrag oder nicht, oder die Angabe über einen Aufenthalt ab wann, Wartelisten erwähnen mit Name des Theras ???

Es könnte ja sein, die DRV meint dann, ich sollte erst mal in die Klinik gehen und der Weilen entscheiden sie nicht über eine Verlängerung.

Ach, ich komme eben zu keinem Ergebnis.

Ich habe allerdings aus 2020 noch 3 GA, die ich bzgl. GdB durchlaufen bin, die werde ich auf jeden Fall beifügen, den Selbsteinschätzungsbogen nicht und Wartelisten angeben.

Mein letzter Besuch beim Facharzt (FA) war nicht gut. Habe ich doch gesagt, dass ich eine Verlängerung beantragen werde und habe über den Stand zu amb. Thera Auskunft gegeben.

Sie gab mir das Gefühl, das sie mir nicht glaubt, wie es mir geht...fragte nach Tagesablauf und möglichen Urlaub...alles war negativ behaftet. Zu meiner Äußerung bzgl. DRV bekam ich gar keine Antwort. Seit Monaten bat ich das erste Mal nach einem Arztbericht für den Hausarzt (HA).

Ich erhielt keine Kopie, war aber auch nicht nötig, da sie einen alten aus 2020, der ursprünglich an die DRV zwecks EMR ging, an den HA geschickt hat.

Ehrlich gesagt, komme ich nicht vorwärts. Das ist z.Zt. der Stand bei mir....

Ich hoffe, du hast dich nach deinem Aufenthalt nun zu Hause wieder gut eingelebt. Wie geht es bei dir jetzt weiter ?

VG
Lollo


 
 
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