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BeitragVerfasst: 4. Mai 2021, 15:47 

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Mich trifft gerade der Schlag - 20 % anerkannt.

VdK ist informiert, Widerspruch gestartet, Abschlussbericht der Klinik angefordert.


 
 
BeitragVerfasst: 4. Mai 2021, 17:28 

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Das ist heftig!
Hoffentlich ist Euer Vdk gut.
Schlumpffine hat ja auch geschrieben, wie das geht mit der Akteneinsicht.

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 4. Mai 2021, 18:34 

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Hallo ,
20 ist sehr wenig.

Hier ist meine Version für die Anforderung der Behandlungsakte.
Vieleicht kann der eine oder andere ein bißchen Honig daraus saugen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte Sie, um ein kostenfreies Auskunftsersuchen über meine Behandlungsunterlagen.
Ich berufe mich dabei auf die §§ 12-18 DSGVO – hier § 15; Satz 3-DSGVO-i.V.m. Erwägungsgrund 63 DSGVO.
Auskünfte, die nicht durch die Vorschriften der DSGVO gedeckt sind, erfolgen nach § 630(g) des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).
Die hierfür anfallenden Kosten-aufgeschlüsselt in BGB und DSGVO Anteile -teilen sie mir bitte mit.
Gemäß meinem Recht auf Auskunft/Kopie/Einsicht in meine vollständige Akte -inklusive aller Unterlagen zu Anamnese, Untersuchungen, Untersuchungsergebnissen, Befunden, Diagnosen, Therapien und ihren Wirkungen, Eingriffen und ihren Wirkungen, Einwilligungen, Aufklärungen und Arztbriefen - bitte ich Sie, mir diese umgehend zur Verfügung zu stellen.
Bitte stellen Sie mir die Unterlagen zum Ende der Behandlung/Aufenthalt zur Verfügung oder schicken mir die Unterlagen unverzüglich zu Ihren Lasten zu.
Eine Übermittlung in elektronischer Form, die den Bestimmungen der DSGVO entspricht, stimme ich zu.
Sollten Sie meiner Aufforderung nicht nachkommen, bitte ich um eine rechtlich einwandfreie Darlegung der Ablehnungsgründe.
Rechtliche Schritte behalte ich mir vor.
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus.

mit freundlichen Grüßen

_________________
Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.
Konfuzius


 
 
BeitragVerfasst: 5. Mai 2021, 07:24 

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Hallo Schlumpffine & Gartenkobold,

ich habe heute schon per Email erfahren, dass das LASV den Entlassungsbericht
der letzten Klinik (Jan-März 2021) gar nicht angefordert hat.
Diese Mail habe ich dem VdK schon weitergeleitet.

@Schlumpffine
Macht es Sinn, deinen Text an das LASV zu senden, wenn der VdK schon eingeschaltet ist?

Natürlich sind 20% absolut inakzeptabel. Ich habe mich so aufgeregt, dass ich gestern fast gar nicht mehr zur Ruhe kommen konnte.
War dann ganz lange spazieren, mit feuchten Augen, so elend gefühlt.


 
 
BeitragVerfasst: 5. Mai 2021, 07:40 

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Hallo Heiligendamm,

ich habe mit unserer Beratungsstelle des Vdk leider nicht so gute Erfahrungen gemacht (so nach dem Motto, wenn das Amt GdB 20 sagt, wird das stimmen, was sollen wir da machen?). Das kann aber an der Beratung in dieser Stadt liegen, nicht grundsätzlich am Vdk. Deswegen befasse ich mich mit all diesen Vorgängen selbst und es kommt halt nicht raus, was der Vdk empfiehlt. Außerdem werde ich den Sozialverband zum nächsten Jahr wechseln und eine private Rechtschutzversicherung abschließen und dann beides in Anspruch nehmen RA über den Anwaltsverein und Sozialverband, ja nach Problem. Es gibt Sachen, für die ist ein Sozialverband nicht zuständig.

Wenn Du denn Eindruck hast, der Vdk macht nichts. Dann würde ich mich selber dahinter klemmen. Die Zeit für den Widerspruch beträgt meines Wissens 1 Monat.

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 5. Mai 2021, 07:43 

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Hallo Gartenkobold,

ich habe den VdK erst gestern eingeschaltet.
Mitglied bin ich erst seit Anfang April, genau wegen diesem Antrag auf GdB.

Ich weiß jetzt nur nicht, ob ich parallel selbst aktiv werden soll.


 
 
BeitragVerfasst: 5. Mai 2021, 07:59 

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tut mir leid, dass weiß ich leider nicht. Die Akte der Klinik anfordern kann ja nicht schaden (ich habe Schlumpffines Post so verstanden, dass der Text an die Klinik geht, nicht ans Versorgungsamt). Was da ist, ist da.
Du brauchst dann ja nicht weiter machen, nachdem Du eine Kopie Deiner Akte erhalten hast. All diese Vorgänge benötigen ja auch Zeit und Du hast nur eine gewisse Zeitspanne.

Du könntest noch mal den Vdk fragen, ob er auf jeden Fall was unternimmt oder ob es Sinn macht, dass Du mithilfst.
LG


 
 
BeitragVerfasst: 5. Mai 2021, 11:32 

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Hallo an alle,
der/die Antragsteller/rin sind eigenverantwortlich für die Vollständigkeit und Richtigkeit des Antrages zuständig.
Viele Ämter ermitteln nicht von Amtswegen sondern entscheiden an Hand der vorhandenen Unterlagen.
Also- wenig Unterlagen=mangelhafte/schlechte Entscheidung
viele Unterlagen = besseres bzw. gutes Ergebnis.
Bei meinen Änträgen können schon mal 50 Seiten als Anhang/Begründung beiliegen. Das treibt natürlich manchen Sachbearbeiter/in die Tränen in die Augen :lol:
Gutachten und andere Berichte( Berichte aus den Krankenhäusern,Leistungsberichte der KK) fordere ich regelmäßig an.
Ich musste die bittere Erfahrung machen, "MANAGERIN "meiner Krankheiten zu werden, so schwer es mir auch fiel.
Bei manchen Ämtern lasse ich mir sogar das "Guten Tag" des Sachbearbeiters schriftlich bestätigen. :oops:
Ja, es fällt mir sehr schwer ruhig zu bleiben und nicht in eine Depressive Stimmung zu verfallen. Hier hat mir die Achtsamkeit sehr gut geholfen.
Ob in einer Beratungsstelle(VDK o.ä.)die Beratung gut oder schlecht ausfällt, ist immer immer von den Mitarbeitern abhängig. Manchmal sind sie fähig mal nicht.
Also aufstehen,Krone richten und weitermachen.
Heiligendamm beachte bitte die 4 Wochenfrist.
Ein 2 Zeiler , in etwa ,Lege Widerspruch ein-Begründung folgt, reicht. wichtig Eingangsdatum geben lassen.
Dann Akteneinsicht fordern und fehlende Belege- sofern vorhanden- nachreichen und ggf.Widerspüche aufdecken.
Kopf Hoch :hello:
Schlumpffine

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Konfuzius


 
 
BeitragVerfasst: 5. Mai 2021, 17:42 

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@Schlumpffine

Sende ich deinen Text an das LASV oder die letzte Klinik?

Und ich muss dir zum Teil widersprechen.
Im Eingangsschreiben des LASV steht explizit drin, dass das Amt selbsttätig sämtliche Unterlagen anfordert.


Mittlerweile weiß ich von zwei Kliniken, dass keine Berichte angefordert wurden.
Die Emails dazu habe ich jeweils sofort an den VdK weitergeleitet.
Fall ist eröffnet, 4 Wochen Frist für den Widerspruch also eingehalten.

Ich bin immer noch entsetzt über diesen Bescheid und die Arbeitsweise des LASV.


 
 
BeitragVerfasst: 5. Mai 2021, 17:52 

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Hallo,
ich kann mich nur wiederholen.
Wenn Du selbst die notwendigen Unterlagen einreichst, bist DU auf der sicheren Seite.
Zitat:Im Eingangsschreiben des LASV steht explizit drin, dass das Amt selbsttätig sämtliche Unterlagen anfordert.
Woher weiss das Amt welche Unterlagen wo und im welchem Umfang anzufordern sind?
Mit der gleichen Argumentation könnte ich behaupten, WO sind 1 Million Euro die ich Dir letzte Woche geliehen habe.
Selbst der gute Lenin hat gesagt: Glauben ist gut, Kontrolle ist besser.,
Sorry für meine pessimistische Einstellung
Kerstin

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Konfuzius


 
 
BeitragVerfasst: 5. Mai 2021, 18:30 

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Mir hat der Vdk auch gesagt, ich solle nichts einreichen, sondern das Amt anfordern lassen und ich hatte einfach Glück, sie werden ein Großteil der Unterlagen angefordert haben.

Das war aber auch der einzigte Tipp vom Vdk, der funktioniert hat. Ich war zu dieser Zeit in einer Klinik, konnte mich nicht selber kümmern und bin froh drum.
Aber bei allen anderen Fragen konnte ich schon anhand der Antwort des Vdks per Mail (telefonisch erreiche ich da nie jemanden) rauslesen und später durch Vergleiche mit Gesetzestexten (über die UPD, die schicken Links der Gesetze per Mail mit) nachvollziehen, daß das was der Vdk schreibt so einfach nicht stimmen kann!
Und ich tunlichst etwas anderes machen sollte - meist genau das Gegenteil.

Ok, bei einer anderen Vdk-Beratungsstelle kann es anders aussehen.
Hier habe ich diese Erfahrung gemacht, in den letzten zwei Jahren.

Es bleibt nicht aus, da selber Arbeit reinstecken zu müssen! Denn damit bin ich auf der sicheren Seite und komme dem gewünschten/richtigen Ergebnis/Ziel näher.

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 5. Mai 2021, 18:36 

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Hallo Gartenkobold,
dem kann ich nur vollumfänglich zustimmen.
Gruß
Kerstin

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Konfuzius


 
 
BeitragVerfasst: 6. Mai 2021, 07:30 

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Nun ja, was soll ich sagen....
Wenn da im Schreiben steht, die fordern das an - dann glaube ich es erstmal.
Ich habe bisher keinerlei Erfahrungen in solchen Dingen.

Ich hoffe nun, dass der VdK mit Eröffnung des Widerspruchs diese nun hoffentlich
korrekte Arbeitsweise des LASV angesteuert hat.
Ich selbst sende erstmal nichts ein, nicht dass das jetzt parallel von mehreren Seitdem passiert.
Am Telefon wirkten die sofort erreichbaren Mitarbeiter des VdK emphatisch und interessiert.
Ich wurde sogar direkt zurückgerufen, als ich einmal nicht sofort durchgekommen bin.

So hoffe ich nun auf eine glückliche Wendung.
Mein Psychiater war ebenso entsetzt über diese Entscheidung des LASV.
Ich bin jetzt weiterhin krankgeschrieben und kann mich zum Glück mit meinen Themen befassen.


Zuletzt geändert von Heiligendamm2020 am 6. Mai 2021, 07:33, insgesamt 1-mal geändert.

 
 
BeitragVerfasst: 6. Mai 2021, 07:31 

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@Gartenkobold

Mit welcher VdK Stelle hast du zusammengearbeitet? (wo)


 
 
BeitragVerfasst: 6. Mai 2021, 08:32 

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Hallo Heiligendamm,

mit einer im ehemaligen "Osten" von D. Möchte hier nicht schreiben, wo genau ich wohne.

Viel Erfolg beim Widerspruch!

Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 6. Mai 2021, 08:37 

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@Gartenkobold

Nein, keine Details. Aber das Bundesland vielleicht oder per PN?


 
 
BeitragVerfasst: 6. Mai 2021, 09:45 

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Hallo,
ich beschäftige mich gerade mit dem Wechsel des Sozialverbands, auch da sind Kündigungsfristen einzuhalten und es besteht ja auch eine Frist, bis wieder Rechtsschutz besteht.

Man muss Mitglied in einem Sozialverband sein. Ich habe noch mal unter "Depression.Diskussion" nachgelesen.
"Private Rentenversicherungen sind im Sozialrecht weniger nützlich, da sie im der Regel erst ab Klage, nicht aber schon bei Widersprüchen helfen. Dies kann im Einzelfall dazu führen, dass rechtswidrige Bescheide trotzdem zumindest teilweise rechtskräftig werden, wenn nicht alle Teile im Widerspruch angegriffen werden. Hilfe und Schutz im Gesamten Sozialrecht bereits bei Widersprüchen bieten in der Regel nur Gewerkschaften (im Beitrag enthalten) oder Sozialverbände wie der Vdk und SoVD."

Aus diesem Grund bin ich in den Vdk eingetreten, dass der hier vor Ort "schwierig" ist könnte ich ja nicht ahnen -> Wechsel Sozialverband.
Und für eine nicht so übliche Altersversorgung (keine private) sind Sozialverbände auch nicht zuständig, also benötigt man dann doch eine private Rechtschutzversicherung, für Arbeitsrecht sowieso. Diese muss meines Wissens 3 Monate laufen, bis man sie in Anspruch nehmen darf. Damit werde ich mich als nächstes beschäftigen

LG Gartenkobold


Zuletzt geändert von Gartenkobold am 7. Mai 2021, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.

 
 
BeitragVerfasst: 6. Mai 2021, 10:54 

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Klasse.
Falls der örtliche Sozialverband nicht wirklich taugen sollte, wird der vor Gericht auch nicht viel bewirken können. Nur bekommt man dann wegen Mitgliedschaft im Verein (weil dieser ja dann preiswert oder kostenlos beim Prozess arbeitet) keinen Sozialrechtsanwalt auf Staatskosten.
Und ganz kostenlos ist das ja trotz Mitgliedsbeitrag beim Sozialverband auch nicht, kostet ja extra.
Sollte man sich also gut überlegen.
Hier war der Behindertenbeauftragte des Landkreises super, auch als Mensch. Leider lebt der nicht mehr.
Gruß aus dem Süden.


 
 
BeitragVerfasst: 8. Mai 2021, 09:10 

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Hallo Heiligendamm,

ich melde mich als Neuling mal zu Wort und berichte aus meinen Erfahrungen:

Bis zur Gewährung des GdB 50 hat es ab Veränderungsantrag bis Ende beim
Sozialgericht 2,5 Jahre gedauert.

Auch ich war durch den VdK vertreten und nicht wirklich glücklich damit, denn
die Kommunikation war zumindest dürftig. Und auf Nachfrage lt. deren Aussage
auch nicht gewollt, da zuviel Zeit bindet und kostet.

Ich erhielt in der ganzen Zeit zwar die Stellungnahmen der Beklagten, aber wirklichen
Schriftverkehr ans Gericht etc. bekam ich nicht. Der Austausch, wie er bei einem
Rechtsanwalt stattfindet, war nicht gegeben. So blieben immer Unsicherheit und Fragezeichen.

Auch die Angst, wie es in der Vertretung vor dem Gericht sein wird. Letztendlich ist es zu
keiner Verhandlung gekommen, da die erstellten Gutachten, veranlasst vom Sozialgericht,
für mich sprachen. Sodann wurde mir von der Gegenseite ein Vergleich angeboten.

Ich war zur Zeit des Widerspruchs schon beim VdK. Hier wurde dann die Akte angefordert,
Einsicht genommen und erstmal Widerspruch eingelegt, noch ohne Begründung. Da hast
du meiner Meinung nach ja auch 4 Wochen Zeit dazu.

Bei mir stand nach Veränderungsantrag die Hauptsache seel. Erkrankungen GdB bei 30
und Gesamt 40.
Bei einem Veränderungsantrag aus der Vorzeit hatte ich ebenfalls Widerspruch
eingelegt und moniert, das viele Unterlagen gar nicht bei meinen Ärztten eingeholt wurden.
Der Widerspruch fruchtete, der letzte nicht, sodass ich Klage vor dem Sozialgericht eingelegt
habe. Der VdK war dabei nicht die treibende Kraft.
Oft wollte ich hinschmeißen, hatte ich das Prozedere doch arg unterschätzt. Heute bin ich
froh, nicht aufgegebe zu haben, dass sich das alles gelohnt hat und möchte mut machen,
auch Rechtsmittel einzulegen.

VG
Lollo


 
 
BeitragVerfasst: 8. Mai 2021, 09:42 

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Hallo Lollo,

danke für das Teilen Deiner ähnlichen Erfahrungen. Wobei hat Dir denn die Schwerbeschädigung geholfen?

Ich habe den Antrag hauptsächlich gestellt, weil ich einen "leidensgerechten" Arbeitsplatz möchte. Es wäre klüger gewesen, den Antrag auf Festellung des GdB zu stellen, wenn ich schon im Job bin und dann versuchen nach der Probezeit leidensgerecht eingesetzt zu werden, nur fallen bei mir die Behandler öfters mal langfristig aus. Durch eine Schwangerschaft, lange Krankheit... Somit habe ich denn Antrag gestellt, als abzusehen war, dass alle drei (Fachärztin, Hausärztin, Therapeutin) mal 3 Monate am Stück nebeneinander da waren und mit mir kommunizieren. Jetzt ist es so, die ehemalige Therapeutin ist zwar da, sie arbeitet aber nicht mehr und das schließt für sie Anfragen von Behörden ein, also musste ich das vorher machen.
War nicht der optimale Zeitpunkt, hat aber gleich geklappt und der GdB 50 gilt jetzt erst mal 5 Jahre. Hoffentlich kann ich nun seitens der AfA nicht mehr in nicht leidensgerechte Jobs gezwungen werden.
Die Arbeitssuche wird schwieriger sein.

Gestern habe ich im Vdk gekündigt. Die Mitgliedschaft läuft allerdings noch bis Ende des Jahres, solange besteht auch Rechtsschutz im Sozialrecht.
Nun möchte ich eine private Rechtschutzversicherung abschließen, auch für Arbeitsrecht (weiß nicht ob man das bei Schwerbeschädigung braucht, gibt ja den IFD, doch ich möchte auf Nummer sicher gehen).

Darf ich Dich fragen bei welcher Rechtsschutzversicherung Du bist, gerne per PN.

LG und ein schönes Wochenende!
Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 10. Mai 2021, 10:04 

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Hallo Gartenkobold,

[quote]Darf ich Dich fragen bei welcher Rechtsschutzversicherung Du bist, gerne per PN.[/quote]

Noch bin ich nicht firm genug hier im Forum bzgl. PN...ich bin damit z.Zt. leider echt überfordert, mir das zu erarbeiten.
Und da ich hoffe, es gilt nicht als Werbung, kann ich dir die ERGO nennen.

[quote]danke für das Teilen Deiner ähnlichen Erfahrungen. Wobei hat Dir denn die Schwerbeschädigung geholfen?[/quote]

Tja, zunächst wollte ich damit meinen Arbeitsplatz sichern, für den Fall der Fälle. Welches
Ausmaß das allerdings angenommen hat, davon hatte ich seinerzeit noch keine Ahnung...dann hätte ich mir das vermutlich nicht angetan. Das ganze Prozedere hat mich mehr als geschafft.

Bzgl. Arbeitsplatz kommt der GdB nun nicht mehr rechtzeitig....Dennoch hoffe ich, das er bei einer Verlängerung der EMR wenigstens registriert wird. Mal sehen...

VG
Lollo

P.S. warum das mit dem Quote jetzt nicht klappt...kriegs nicht hin...


 
 
BeitragVerfasst: 10. Mai 2021, 10:48 

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Hallo Lollo,

vielen Dank mit dem Tipp der Rechtsschutzversicherung. Das mit dem Arbeitsplatz sichern, dass liest sich hart und nervenaufreibend!! Besonders wenn man krank ist. Ich stelle es mir so vor wie bei T Ally -> Konflikt mit dem Arbeitgeber oder Kommunikationsprobleme, wie in diesem Thread.

Viel Erfolg und Glück bei der Beantragung Deiner Rente.

Und dass es Dir besser geht, ist ja wichtiger als all dieser Behördenkram :-)

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 10. Mai 2021, 10:54 

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Ps: Quote und PN habe ich am Anfang auch nicht hinbekommen. Bis vor ca. 1 Jahr hatte ich noch nicht mal ein Smartphone, Computer sind für mich große Dinge mit Tastatur :-)


Zuletzt geändert von Gartenkobold am 10. Mai 2021, 13:09, insgesamt 1-mal geändert.

 
 
BeitragVerfasst: 10. Mai 2021, 11:18 

Registriert: 16. Dez 2020, 20:24
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Gartenkobold hat geschrieben:
Hallo Lollo,

danke für das Teilen Deiner ähnlichen Erfahrungen. Wobei hat Dir denn die Schwerbeschädigung geholfen?

Ich habe den Antrag hauptsächlich gestellt, weil ich einen "leidensgerechten" Arbeitsplatz möchte. .....


Deshalb habe ich den Antrag auf LTA sowie berufliche Rehabilitation gestellt.

Ich hoffe sehr, dass der VdK mich gut betreut.
Zur Rechtsschutzversicherung kann ich bestätigen, dass die E*** (keine Werbung!!) wohl die beste
Wahl ist. Ich habe seit Jahren nur gute Erfahrungen mit dieser Versicherung.


 
 
BeitragVerfasst: 10. Mai 2021, 13:07 

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Hallo Heiligendamm,

Dir auch Danke mit dem Tipp der E***-Rechtsschutzversicherung. Der LTA-Antrag liegt noch hier, ich möchte ihn abgeben, kurz bevor ich die medizinische Reha antrete. Eigentlich ist das schon länger geplant, doch zur Entscheidung bezüglich LTA werden auch die Mdk-Begutachtungen herangezogen. Beim LTA-Antrag wird auch ein ärztlicher Befundbericht verlangt und bei mir würde sich das widersprechen. Laut Mdk-Gutachten erst med. Reha, dann mal schauen ob LTA geht. Laut LTA-Antrag Reha-fähig für LTA. Ich wollte nicht noch mehr Verwirrung stiften und habe den Antrag deshalb noch nicht weggeschickt. In eine Tagesklinik soll ich auch und die Rehaklinik der med. Reha hat sich noch nicht gemeldet. Gerade alles gerade sehr verwirrend und viel...
Jetzt bemühe ich mich erst mal um Akteneinsicht in die Mdk-Gutachten. Dann weiß ich was Sache ist.

Danke für Eure Hilfe!

Gartenkobold
@Heiligendamm: drücke Dir die Daumen für den Vdk, das kann ja gut laufen bei denen! Hoffentlich hast Du eine kompetente Beratungsstelle erwischt.


 
 
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