Notfallnummern
 

Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten   
BeitragVerfasst: 25. Jul 2021, 18:45 

Registriert: 16. Dez 2020, 20:24
Beiträge: 154
 
Offline Profil
Ich möchte euch mitteilen, das der Termin zum medizinischen Gutachten subjektiv
nicht so schlimm war, wie ich es erwartet hatte.

Der Termin dauerte ca. 90 Minuten und ich konnte erfahren das die DRV dieses Gutachten
nur im Bezug auf den Antrag für LTA angefordert hat.
Innerhalb von max. 8 Wochen gibt es jetzt ein Feedback seitens der DRV.


 
 
BeitragVerfasst: 29. Jul 2021, 12:24 

Registriert: 16. Dez 2020, 20:24
Beiträge: 154
 
Offline Profil
@all

Kann ich das Gutachten auch anfordern, um einen Einblick zu bekommen?
Wenn ja, an wen muss ich ich hierbei wenden? An die DRV?


 
 
BeitragVerfasst: 29. Jul 2021, 12:40 

Registriert: 9. Jul 2020, 08:26
Beiträge: 1275
 
Offline Profil
Hallo Heiligendamm,

die DRV ist die einzige Stelle, von der ich noch keine Akteneinsicht gefordert habe. Lohnt nicht und ich möchte auch nicht daß die mich da "auf dem Tisch" haben. Hast Du von den Problemen von T. Ally mit der AfA/DRV gelesen...

Genau an die DRV würde ich mich wenden, alle Paragraphen in das Schreiben reinbringen, die im GdB-Thead diskutiert wurden und das Schreiben per Einschreiben mit Rückschein senden. Weil so habe ich hier im Forum gelesen bei der DRV die Abteilungen nicht unbedingt miteinander kommunizieren. So kann Du bei Rückfragen angeben welcher Mitarbeiter der DRV Dein Schreiben wann entgegen genommen hat.
Ich denke schon, dass Du einen rechtlichen Anspruch auf Akteneinsicht hast.

Viel Erfolg!
Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 29. Jul 2021, 12:58 

Registriert: 16. Dez 2020, 20:24
Beiträge: 154
 
Offline Profil
@Gartenbkobold

Ja, ich lese hier sehr viel in den diversen Threads.
Deutlich mehr als ich schreibe.

Ich fand den Termin zum med. Gutachten im Nachhinein betrachtet sehr viel angenehmer
als erwartet. Natürlich weiß ich nicht, wie er tatsächlich "inhaltlich" ablief bzw. "ergebnisorientiert".
Vielleicht habe ich mich auch ganz doll getäuscht in der Psychiaterin, die das Interview führte.
Immerhin bestimmen diese 90 Minuten meinen weiteren Weg.


 
 
BeitragVerfasst: 29. Jul 2021, 13:21 

Registriert: 9. Jul 2020, 08:26
Beiträge: 1275
 
Offline Profil
Hallo Heiligendamm,

falls Du Akteneinsicht bekommst kannst Du ja nachvollziehen wie begutachtet wurde. DieNeue hat z.B. einen Fragebogen ausgefüllt mit dem Simultanen aussortiert werden sollten, von Nachtmensch habe ich gelesen dass er vor einem Internisten anstatt vor einer Psychiaterin saß und dass dieser nichts feststellen konnte - logisch! Da psychisches Problem. Nach dem was ich gelesen im Forum habe kann das ganz unterschiedlich ablaufen. Monk und die DieNeue haben ihre Gutachten bei der DRV eingesehen. Hoffentlich bekommst Du Deines auch!


 
 
BeitragVerfasst: 29. Jul 2021, 20:14 

Registriert: 16. Dez 2020, 20:24
Beiträge: 154
 
Offline Profil
@Gartenkobold

Ich habe sofort nach Erhalt der Einladung zum med. Gutachten gegoogelt, wohin mich die DRV schicken will.
Wäre das ein Internist o.ä. gewesen, hätte ich sofort interveniert.
Ich war bei einer Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Sozialmedizin.
Was anderes hätte ich nicht akzeptiert.
Interessanterweise dauerte mein Interview 90 Minuten, laut Homepage aber nur ca. 45 Minuten.
Einen Fragebogen musste ich im Vorfeld auch ausfüllen.
Was mich allerdings sehr gestört hat, war das Tragen der Maske.
Die fehlende Mimik fand ich negativ belastend für so ein wichtiges 4-Augen Gespräch.

Ich werde die DRV nach dem Gutachten fragen, wenn diese ihre Entscheidung zur LTA getroffen haben.
Vorher möchte ich da nicht irgendwie "quer schießen".


 
 
BeitragVerfasst: 30. Jul 2021, 06:44 

Registriert: 9. Jul 2020, 08:26
Beiträge: 1275
 
Offline Profil
@Heiligendamm: Danke für das Teilen Deiner Erfahrung bezüglich der Begutachtungssituation.
Manchmal ist es schlau in Hinsicht auf die DRV einfach nur "die Füße still zu halten" :-)
Ich drücke Dir die Daumen, dass Deine LTA-Maßnahme bewilligt wird.


 
 
BeitragVerfasst: 9. Aug 2021, 14:31 

Registriert: 9. Jul 2020, 08:26
Beiträge: 1275
 
Offline Profil
Huhu,

so ganz passt es nicht in diesen Thread, doch die anderen Beiträge zu diesem Thema stehen auch hier...
Der KK-Wechsel hat mit Hilfe der APP geklappt. Zwei Monate, nachdem ich alle geforderten Unterlagen doppelt eingereicht hatte, hatte ich noch immer keine Versichertenkarte bei der neuen GKV. Die APP hat dann dort angerufen und zwei Tage später hatte ich die Karte dann in der Post. Kann ein Versehen gewesen sein, oder doch ein Versuch mich ans Telefon zu bekommen. Ich hätte dort auch nur mit unterdrückter Nummer angerufen, oder einen Brief geschickt, der dann mal wieder verwunden wäre? (wie die Unterlagen zuvor??). Mit etwas Nachdruck der APP, die vom Diensttelefon angerufen hat, hat es geklappt.

Bezüglich LTA begleitet mich die APP auch zum IFD. Erst mal soll ich bis zur med. Reha die Füße still halten. Wir bereiten alles vor und während der med. Reha. wird dann bei der DRV angerufen. Die DRV war bei mir die dritte Stelle, welche regelmäßig Druck ausgeübt hat und dafür regelmäßig bei mir anrief, damit ich die schon bewilligte med. Reha wieder absage. Durch die angebliche Verpflichtung durch den Mdk (unrechtmäßig von meiner alten Gkv sogar schriftlich behauptet, wie ich nach Akteneinsicht nun weiß) und durch die AfA, vollkommen berechtigte Verpflichtung zur Reha, darf ich die med. Reha aber nicht absagen. Was die DRV anders sieht. Geholfen hat in diesem Fall wieder mal das Telefon, dessen Nummer der DRV bekannt ist, still zu legen.

Email-Adresse und Telefonnummer löschen lassen und Akteneinsicht bei der DRV fordere ich dann, wenn die med.-Reha gelaufen ist. Solange halte ich die Füße still und nutze die Zeit zum gesund werden bzw. Therapie. Einen Therapieplatz habe ich ebenfalls gefunden.

@Sunshine: Was hast Du denn der DRV geantwortet bezüglich Deiner LTA-Maßnahme?

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 16. Sep 2021, 10:54 

Registriert: 16. Dez 2020, 20:24
Beiträge: 154
 
Offline Profil
Wie lange habt ihr warten müssen ab Antragstellung LTA bis die DRV die Entscheidung mitgeteilt hat??

Ich warte seit März 2021 und finde die Wartezeit unerträglich.


 
 
BeitragVerfasst: 16. Sep 2021, 13:50 

Registriert: 19. Nov 2019, 20:06
Beiträge: 569
 
Offline Profil
Und ich dachte bei mir läuft was falsch.
Ich habe den Antrag Ende Juli gestellt, zwischendurch online nachgefragt und auf keines eine Antwort erhalten.
Ein halbes Jahr ist aber schon krass.
LG Claudia

_________________
LG Claudia


 
 
BeitragVerfasst: 18. Sep 2021, 15:28 

Registriert: 30. Jul 2014, 13:34
Beiträge: 552
 
Offline Profil
Hallo,

bei mir ging im Herbst 2019 die Ablehnung ganz fix. Hat nur vier Monate gedauert. Diesen Sommer erst (2021) habe ich die Bewilligung bekommen. Und ich warte noch immer auf den Anfang der Maßnahme.

Insgesamt hat es vom Antrag über Ablehnung, Widerspruch, Begründung des Widerspruchs, zunächst Bewilligung einer weiteren Reha zur Beurteilung der Leistungswilligkeit und dort erhaltene Befürwortung nun mehr als zwei Jahre gedauert, bis es losgeht.

Der Arzt während der Reha sagte, dass mit deren Empfehlung die Bewilligung erfolgen sollte und sagte mir, dass ich vom Ende der Reha bis zur Bewilligung der LTA noch gut sechs Monate habe um zur Ruhe zu kommen.
Das hat zwar nicht geklappt. Aber mit den sechs Monaten hatte er recht, und nach der Bewilligung dauerte es noch bis sich die Reha-Beratung der Rentenversicherung meldete um das weitere Vorgehen abzustimmen und dann muss man warten, bis die Maßnahme einen Platz für einen frei hat.

Ich bin nun durch diesen Zeitverzug trotz bestehendem Arbeitsvertrag aus dem Krankengeld geflogen, das Arbeitsamt hat die Zahlung des Arbeitlosengeldes eingestellt, weil ich krank bin (trotz Nahtlosigkeit), ich muss mich jetzt selbst krankenversichern, habe kein Einkommen mehr und musste HartzIV beantragen.

Innerlich macht diese Entwicklung mich noch kaputter als ich eh schon war.

Bleibt tapfer, ich drücke Euch die Daumen!


 
 
BeitragVerfasst: 19. Sep 2021, 21:11 

Registriert: 16. Dez 2020, 20:24
Beiträge: 154
 
Offline Profil
@T Ally

Das ist beinahe unglaublich, was du dazu geschrieben hast.
Mein Krankengeld läuft noch bis Mitte 2022.
Das mir die Zeit davon läuft befürchte ich nun mittlerweile auch.
Was ich immer noch nicht genau abklären konnte ist der Punkt, ob man immer
vor einer beruflichen Reha noch eine medizinische Reha absolvieren muss.
Die Mitarbeiter vom BfW Berlin haben das im Gespräch (ich war zum Info-Tag vor Ort) verneint.
Dieses ganze Prozedere ist absolutes Gift für Menschen mit psychischen Erkrankungen.


 
 
BeitragVerfasst: 20. Sep 2021, 09:34 

Registriert: 9. Jul 2020, 08:26
Beiträge: 1275
 
Offline Profil
Hallo Heiligendamm,

das hängt vermutlich von den Gutachten ab, die über Deinen Gesundheitszustand verfasst wurden, wie alt diese sind usw.. In meinem Gutachten (äD der AfA) steht Verpflichtung zur med. Reha. Trotzdem arbeiteten DRV und AfA nicht unbedingt zusammen und schieben den schwarzen Peter - Kosten - gerne hin und her (genauso wie DRV und KK). Jedenfalls meine Rehakostenzusage der med. Reha ist verfallen, obwohl die AfA mich dazu verpflichtet hat. Die DRV wollte die ganze Zeit Kosten sparen und hat regelmäßig bei mir angerufen, ich möge die med. Reha doch absagen, was ich erst durch die Verpflichtung der KK über den MdK und später den äD der AfA nie durfte. Mal sehen ob ich ohne med. Reha zur LTA zugelassen werde und es stellt sich dann die Frage, ob ich das dann gesundheitlich schaffe. Ansonsten werden AfA und DRV sich beharken, dass die Maßnahme stattfindet. Zumindest versuche ich auf diesem Weg wieder eine Rehakostenzusage zu bekommen. Und ohne Rehakostenzusage tut natürlich auch eine Reha-Klinik nichts...
Ich würde sagen abhängig vom Gutachten des jeweiligen Trägers (was im Gutachten der AfA steht, muss für die DRV nicht unbedingt bindend sein) und so dass am wenigsten Kosten anfallen... Wenn Geld gespart werden kann, indem man mich schnell in eine LTA-Maßnahme steckt (bei mir ist die AfA für LTA zuständig, da ich nicht lang genug in die DRV eingezahlt habe...), dann kann es sein, das auch die med. Reha plötzlich nicht mehr soo nötig ist... Ich denke Kosten, das ist das Hauptargument und die Gutachten.
Deshalb habe ich das Gutachten ja auch und werde mich darauf berufen.

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 22. Sep 2021, 08:41 

Registriert: 16. Dez 2020, 20:24
Beiträge: 154
 
Offline Profil
Danke Gartenkobold für deine Ausführungen.
Mit der AfA habe ich bis dato noch nichts zu tun.
Bei mir dreht sich alles um die DRV und KK.
Im Gespräch mit anderen Teilnehmern beim Info-Tag in Berlin
habe ich erfahren, dass eine Person fast 2,5 Jahre bis zur LTA brauchte.
Das ist alles so absurd.


 
 
BeitragVerfasst: 23. Sep 2021, 14:00 

Registriert: 19. Nov 2019, 20:06
Beiträge: 569
 
Offline Profil
Heute habe ich von der drv ein Schreiben bekommen mit der Aufforderung ärztliche Befunde einzuholen und zurück zu schicken.
Damit geht es endlich weiter und ich kann dann auch AfA informieren , hoffentlich hören die dann auf mich mit einer Maßnahme zu belästigen.
LG Claudia

_________________
LG Claudia


 
 
BeitragVerfasst: 2. Nov 2021, 17:04 

Registriert: 9. Jul 2020, 08:26
Beiträge: 1275
 
Offline Profil
Hallo,

heute habe ich mit der Dame von der APP (die Sozialrecht studiert hat, aber nicht auf Jura) den LTA-Antrag für die AfA und die DRV fertig gemacht. Den Antrag soll ich aber erst in einem Monat stellen, wenn ich die medizinische Reha antrete. Vorher nicht. Nicht dass das wie bei T. Ally läuft und ich kurz vor der med Reha, wieder als leistungsfähig erklärt werde, trotz Nahtlosigkeitsregelung. Man kann den Antrag bei beiden Behörden stellen, da im Formular der DRV ein Punkt vorhanden ist: "haben Sie schon bei einer anderen Behörde, einen Antrag zur Teilhabe gestellt" dort habe ich den LTA-Antrag bei der AfA angegeben. Bei den Schweigepflichtentbindungen habe ich starke Einschränkungen gemacht, ähnlich denen beim Gesundheitsfragebogen der AfA und den Zeitraum der Schweigepflichtsentbindungen auch auf 3 Monate ab Antragstellung eingeschränkt. Laut Dame von der APP ist dies empfehlenswert auch ein Widerspruch der Weitergabe der Daten an Dritte. Bei meiner GKV soll ich noch vor der Antragstellung der Diagnoseweitergabe widersprechen, da alle gesicherten Diagnosen die jemals über einen gespeichert wurden (werden auch bei KK-Wechsel von der einen KK zur anderen KK weiter gegeben) an die DRV übermittelt werden. Steht ja im Formular der DRV drin, dass man dem bei der KK wiedersprechen kann, also mache ich das mal. Einen ärztlichen Befundbericht reiche ich nicht bei der DRV ein. Falls der Antrag deshalb nicht weiter geleitet wird, macht das nichts. Ich habe ja auch einen Antrag bei der AfA gestellt. Es werden sowieso die Mdk-Gutachten und das Gutachten des äD der AfA angefordert. Da stehen auch alle Diagnosen drin, die für den LTA-Antrag wichtig sind, deshalb ist es nicht nötig, dass die KK alle jemals gesicherten bekannten Diagnosen an die DRV übermittelt.

Man muss sich ja nicht völlig transparent zeigen. Um berufliches Training, Belastungserprobung, Berufserprobung, Praktika, Umschulung usw. ging es im AfA-LTA-Antrag gar nicht und im DRV-LTA-Antrag in einer Zeile Freitext. Da muss man sich selber informieren. Für die Behörden geht es nur um Notwendigkeit und Zuständigkeit.

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 2. Nov 2021, 18:02 

Registriert: 9. Jul 2020, 08:26
Beiträge: 1275
 
Offline Profil
Mir ist noch eingefallen: mit der Dame von der APP war es geplant zum IFD zu gehen um mich über die LTA beraten zu lassen. Es war schwierig einen unabhängigen IFD zu finden, ging erst über das Integrationsamt. Der IFD, der für mich zuständig ist, vergibt kaum Termine. Die Telefonnummer durfte ich vom Integrationsamt aus auch erst mal nicht haben und generell sei der IFD für mich erst nach der med. Reha zuständig und auch dann erst, wenn kein Entlassmanagement durchgeführt wurde. Die haben abgewunken und keinen Termin vergeben. Nun warte ich damit bis nach der med. Reha. Es ist schon ratsam, den IFD mit ins Boot zu holen. Nach Änderung des Integrationsgesetzes (sorry wenn ich das falsche Gesetz nenne, ist noch Neuland für mich...) sind sowohl AfA als auch DRV verpflichtet mit dem IFD zusammen zu arbeiten und der IFD würde bezüglich beruflichen Einschränkungen sehr genau schauen...


 
 
BeitragVerfasst: 2. Nov 2021, 21:40 

Registriert: 16. Dez 2020, 20:24
Beiträge: 154
 
Offline Profil
Bei aller Kompetenz um das Wissen zum LTA-Antrag.
Aber die Wartezeiten werden davon nicht kürzer.
Ich habe den Antrag im März mit Hilfe des Soz. Dienstes der Akutklinik gestellt,
es wurden zwei Gutachten (das erste nach mehreren Monaten !!! vom neutralen, beauftragten Gutachter über die DRV) und Wochen später das zweite von meinem Facharzt angefordert.
Und nun warte ich und die DRV erteilt keine Auskünfte zum Stand der Dinge.


 
 
BeitragVerfasst: 3. Nov 2021, 02:29 

Registriert: 9. Jul 2020, 08:26
Beiträge: 1275
 
Offline Profil
Hallo Heiligendamm,

bei mir ist die AfA zuständig, da ich bei der DRV unter 10 Jahre eingezahlt habe. Mit meinem Versicherungsverlauf der DRV war ich bei einem Rentenanwalt des VDK (der im Gegensatz zum Vdk kompetent war) und wird sind auf 5 Jahre und 8 Monate Einzahlung bei der DRV gekommen. Seit dem bin ich in einem Versorgungswerk versichert, welches LTA nicht finanziert, somit ist die AfA zuständig. Es wird mich aber viele Nerven kosten, bis alle Beteiligten so weit sind. Die Zuständigkeiten werden schön hin und her geschoben werden. Die Wartezeiten bei der AfA sind nicht so lang. Die Mitarbeiter der Reha-Abteilung eher schwierig...laut den Beiträgen von Monchen.

Hoffentlich bekommst Du bald eine positive Antwort von der DRV!

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 3. Nov 2021, 08:19 

Registriert: 9. Jul 2020, 08:26
Beiträge: 1275
 
Offline Profil
Hallo Heiligendamm,

bei mir stand damals im Raum, dass ich mir alles, was ich jemals in die DRV eingezahlt habe, hätte auszahlen lassen können und in das Versorgungswerk hätte über leiten lassen können. Es wäre jedoch nur der Arbeitnehmer-Anteil gewesen, den Arbeitgeber-Anteil hätte die DRV einbehalten. So etwas ist nur möglich, wenn man unter 5 Jahren in die DRV eingezahlt hat und das war bei mir nicht der Fall. Somit ging es bei mir nicht. Es ist schon schwierig, wenn man sich im Sozialrecht außerhalb des "Üblichen" bewegt. Der VdK ist damit leider überfordert, doch eine Rechtsschutzversicherung habe ich abgeschlossen, die muss aber auch erst mal 3 Monate ohne Schadensfall laufen. Im Januar sind die drei Monate dann um und der Versicherungsschutz greift während mein Rechtsschutz im Vdk erlischt. Übergangsgeld während der med. Reha steht mir z.B. von der DRV nicht zu, die med. Reha an sich schon. Ich sollte weiter Alg1 während der med. Reha erhalten, laut Gesetzeslage und Bescheid der AfA. Nur erkläre mal einen solchen Sonderfall den Behörden...die wissen so etwas selber nicht. Momentan löse ich dazu nichts aus, denn es darf kein Schriftverkehr zu einer Sache vor Ablauf der dreimonatigen Wartezeit bei der RSV erfolgen. Im Januar, wenn die Wartezeit abgelaufen ist, kann ich etwas unternehmen wenn es bezüglich der Weiterzahlung des Alg1 nicht klappt.
Doch bei allem Wissen mache ich mir natürliche Sorgen, dass doch die DRV für die LTA-Maßnahme zuständig ist nicht nicht die AfA. Durch den Behördenkram gehts mir nicht gut. Ich kann nur ein bestimmtes Pensum jeden Tag erledigen\ mir aneignen und Hilfe von Behörden\IFD, das hast Du ja selber erlebt, dass es die nicht unbedingt gibt, eher das Gegenteil - noch mehr Stress (siehe Thead von T. Ally, an der Psychiatrie bin ich haarscharf vorbei geschrappt...).
Ich versuche mich zu gedulden und mich in besser Phasen mit dem Zetttlkram auseinander zu setzen so gut ich kann und ansonsten die Zeit zum Gesundwerden zu nutzen und da auch schöne Dinge zu tun, etwas was ich viel zu selten mache.

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 4. Nov 2021, 18:41 

Registriert: 16. Dez 2020, 20:24
Beiträge: 154
 
Offline Profil
Danke @Gartenkobold
Ich lese deine Beiträge aufgrund deiner Kompetenz sehr gern.


Aber so langsam geht mir das unendliche Verharren in diesem Vakuum echt an die Substanz.
Dazu der Herbst mit weniger Tageslicht und aktuell null Sonne....
Ich habe der DRV gestern eine grimmige Email gesendet, es musste einfach sein.
Wahrscheinlich muss ich jetzt noch länger warten.


 
 
BeitragVerfasst: 4. Nov 2021, 19:29 

Registriert: 9. Jul 2020, 08:26
Beiträge: 1275
 
Offline Profil
@Heiligendamm:
mit der Dame von der APP kann ich mich so richtig schön über die DRV ärgern. Sie:"dort arbeiten Schreibtischhengste und Schreibtischstuten". Ich:"das Ding ist ein Zettelgrab". Sie:"die bräuchten ein extra Gebäude alleine für die Archivierung". Strohi hat mal geschrieben die DRV ist kreuzförmig aufgebaut und alle vier Flügel wissen nicht was die anderen Flügel machen, deshalb werden alle Unterlagen doppelt und dreifach angefordert.
Das lange in der Luft hängen geht mir auch auf den Sender.
Hätte ich auch so gemacht!
Hoffentlich musst Du nicht länger warten.

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 8. Nov 2021, 18:33 

Registriert: 19. Nov 2019, 20:06
Beiträge: 569
 
Offline Profil
Am Samstag habe ich die Bewilligung der psychosomatischen Reha erhalten. Die zugeteilte Klinik gefällt mir aber nicht so gut, daher werde ich einen Antrag auf Änderung schicken.
Mal schauen wie lange es dann bis zur Antwort dauert.
LG Claudia

_________________
LG Claudia


 
 
BeitragVerfasst: 18. Nov 2021, 15:31 

Registriert: 9. Jul 2020, 08:26
Beiträge: 1275
 
Offline Profil
Hallo Sunshine,
bei mir hat es damals wenige Tage gedauert, bis die Klinik durch meinen Antrag auf Klinikänderung aufgrund meines Wunsch- und Wahlrechtes geändert wurde.
Antrag der med. Reha (psychosomatische Reha) ungefähr 19.11.19., Bewilligungsbescheid kam am 5.12.2019. Antrag auf Klinikänderung nach Wunsch- und Wahlrecht am 23.12.19 gestellt. Bewilligung der Änderung 7.1.2020 und da waren dann noch die Feiertage dazwischen. Die Klinik hat mich dann abgelehnt mit der Begründung ich bräuchte erst eine Akutbehandlung. Bis diese dann gelaufen war, etliche Gutachten (MdK, äD der AfA) und Neubeantragung der Reha vergingen 2 Jahre in denen die DRV immer wieder bewirken wollte, dass ich die Reha absage. Erstantrag 11\19 und antreten werde ich die Reha dann 2\12\21. Dann hat das Geszerre endlich ein Ende. Der Anruf der Klinik kam gestern. Heute hatte ich leider noch keine schriftliche Einladung in der Post. Dafür geht heute mein LTA-Antrag an die DRV endlich raus (muss ja die Füße nicht mehr still halten) und mein Schreiben zur Akteneinsicht bei der DRV und zur Löschung von E-Mail-Adresse und Telefonnummer bei der DRV. Damit mich die DRV nicht mehr anrufen kann. Der LTA-Antrag soll von der DRV an die AfA weiter geleitet werden. Es geht nur um die Klärung der Zuständigkeit. Mein Therapeut unterstützt das LTA-Verfahren und kennt die Einrichtungen hier dazu, das hilft mir schon einmal, da ich ihn nach Erfahrungswerten fragen kann. Den LTA-Antrag bei der AfA stelle ich spätestens dann, wenn die Einladung zur med. Reha schriftlich vorliegt (morgen?). Da ja die AfA auch über die med. Reha informiert werden muss. Den Unterlagen an beide Behörden liegt der Bescheid bezüglich der Schwerbeschädigung bei (gilt unbefristet, habe ich am Montag von der Dame der APP erfahren, sie hat Sozialpsychiatrie studiert).

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 18. Nov 2021, 21:19 

Registriert: 16. Dez 2020, 20:24
Beiträge: 154
 
Offline Profil
....dafür geht heute mein LTA-Antrag an die DRV endlich raus (muss ja die Füße nicht mehr still halten) und mein Schreiben zur Akteneinsicht bei der DRV....


Kann ich mal fragen, wie ich dazu vorgehen muss?


 
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten   


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie dürfen keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group - Theme created StylerBB.net - Deutsche Übersetzung durch phpBB.de