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BeitragVerfasst: 1. Mär 2021, 21:16 

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Hallo
Hat jemand Erfahrung damit?
Wurde vor 2 Wochen aus der psychosomatischen Reha entlassen. Dort wurde ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt.
Hat jemand Erfahrung wie lange es dauern kann bis man diesbezüglich eine Antwort bekommt?
Diese Leistungen kann ja vieles bedeuten. Was habt ihr für Erfahrungen und habt ihr einen richtigen Arbeitsplatz gefunden?

Ich kann meinen vorherigen Beruf nicht mehr ausüben aufgrund von Depression und PTBS.
Möchte aber versuchen eine andere Arbeit mit Hilfe der DRV zu finden. Aber eben eine Arbeit die ich schaffe, da meine Leistungsfähigkeit aufgrund der Erkrankung nicht mehr so ist wie vor der Erkrankung.

Ich danke schon mal im voraus für eure Antworten.


 
 
BeitragVerfasst: 2. Mär 2021, 10:48 

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Hallo HuE,

damit beschäftige ich mich auch und freue mich mit der Frage nicht alleine zu sein. Den LTA-Antrag möchte ich Ende des Monats an die DRV schicken. Wenn diese nicht zuständig ist wird dieser an die Agentur für Arbeit (AfA) weitergeleitet. Bei mir ist die DRV nicht zuständig sondern die AfA. Damit sich beide den schwarzen Peter nicht gegenseitig zuspielen schicke ich den Antrag erst an die DRV, lasse die nicht Zuständigkeit dort festgestellen und den Antrag an die AfA weiterleiten. Das reduziert Fragen und das hin- und hergeschickt werden. Dieser Prozess dauert ca. 1 Monat und man wird über den Stand benachrichtigt. Die AfA entschiedet innerhalb von 2 Wochen, nachdem alle medizinischen Gutachten eingetroffen sind, laut einer Broschüre der AfA. Monchen hier aus dem Forum hat von 3-6 Monaten berichtet (einfach mal die Suchfunktion nutzen) und auch Tagebuch während ihrer Zeit im BTZ (berufliches Trainingszentrum) hier im Forum geschrieben.
Ich habe die selben Diagnosen wie Du und die PTBS durch einen Vorfall während der Berufsausübung "aufgesammelt", deshalb kann ich meine vorherige Tätigkeit nicht mehr ausüben und möchte auch nicht mehr, da die totale Überlastung im Beruf mich einfach nur krank gemacht hat.

Wir haben den gleichen Plan.

Mir wurde auch ein GdB von 50 bewilligt. Damit darf ich verschiedene Hilfen aus den LTA in Anspruch nehmen. Deswegen werde ich den Antrag auf jeden Fall stellen. Was genau, da bin ich auch etwas überfragt, weil sich dahinter viel verbirgt. Ich habe ja auch noch einen Monat um mich damit zu beschäftigen und die medizinische Reha ist bei mir noch gar nicht gelaufen. Man erhält auch einen Termin beim Rehaberater der AfA (nach den Bericht von Monchen) und ich möchte auch einen Termin beim Integrationsfachdienst, nach dem LD, ausmachen um mich dort beraten lassen.

LG und viel Erfolg!
Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 3. Mär 2021, 13:19 

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Liebe Monchen,

vielleicht hast Du am Wochenende Zeit ins Forum zu schauen. Ich habe gerade den LTA-Antrag hier liegen und möchte ihn in ca. 1 Monat abschicken. Bei den Unterlagen ist auch das Formular für den ärztlichen Befundbericht (wie bei der medizinischen Reha) und das Formular Honorarabrechnung zum ärztlichen Befundbericht. Muss ich das von meiner Ärztin ausfüllen lassen? Die Drv wird die Unterlagen an die AfA weiterleiten (habe dort unter 15 Jahren eingezahlt und bin aktuell aus der DRV befreit, die sind nicht zuständig) und die AfA erhält von mir den ausgefüllten Gesundheitsfragebogen und Schweigepflichtsentbindungen zu meinen Behandlern. Die werden sowieso Befundberichte anfordern und der Rehabericht liegt nach der Reha auch vor.
Deshalb frage ich mich, ob dieser ärztliche Befundbericht notwendig ist.
Wie hast Du das denn gehandhabt?

LG und vielen Dank!
Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 3. Mär 2021, 15:13 

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Hallo Gartenkobold,

auch wenn die DRV deinen Antrag nur weiterleiten soll oder wird, würde ich alle geforderten Unterlagen einreichen. Auch den Befundbericht des Arztes, für den er ja auch Honorar bekommt. Es besteht nämlich immer die Möglichkeit, dass ein Sachbearbeiter entscheidet das eine weitere Bearbeitung nur möglich ist, wenn die Unterlagen komplett sind. Von dem was Sinn macht, solltest Du bei Behörden nicht ausgehen. Dort gibt es nur Vorschriften und Handlungsanweisungen die befolgt werden.

Viele Grüße
R.


 
 
BeitragVerfasst: 3. Mär 2021, 17:59 

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Danke Nachtmensch,

den nächsten Arzttermin habe ich Ende des Monats, da werde ich nach dem Befundbericht fragen. Die Ärztin erhält ja auch ein Honorar von der DRV dafür. Wenn die DRV unbedingt Geld ausgeben möchte, für einen Vorgang, für den sie nicht zuständig ist... Eine Kopie des Schwerbeschädigtenausweises lege ich auch bei (den muss ich bei der AfA) sowieso vorlegen.

LG uns vielen Dank!
Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 4. Mär 2021, 07:47 

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Guten Morgen,

ich habe da angerufen, weil noch Formulare fehlten und Du hast völlig Recht Nachtmensch, die DRV besteht auf den ärztlichen Befundbericht.

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 4. Mär 2021, 11:42 

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Dir auch einen guten Morgen Gartenkobold,

dann war es gut, dass ich das angemerkt habe. Man sollte bei Behörden ja annehmen, die würden fehlende Dokumente einfach nachfordern, was manche auch mal machen. Aber mir wurden auch schon Anträge wegen unvollständiger Unterlagen direkt abgelehnt und dann musste ich die komplett neu stellen. So oder so, geht dabei immer Zeit verloren.

Viele Grüße
R.


 
 
BeitragVerfasst: 5. Mär 2021, 21:12 

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Vielen Dank für die Antworten


 
 
BeitragVerfasst: 6. Mär 2021, 11:54 

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Huhu,
gerade kamen die letzten Unterlagen mit der Post. Für mich ist es vermutlich sinnvoller den Antrag noch später zu stellen. Kurz vor Antritt der medizinischen Reha... Bei mir läuft (vermutlich) die 5 Mdk-Begutachtung und wenn ich das jetzt abschicke widersprechen sich die Angaben. Die Mdk-Gutachten werden ja bei der Bearbeitung des LTA-Antrags hinzugezogen.

Viel Erfolg für Deinen Antrag HimmelundErde!

LG
Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 12. Apr 2021, 08:15 

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Das ist auch mein Thema.
Während des letzten Aufenthaltes in der Akutklinik von Jan-Marz 2021 wurde
mir auch der Antrag auf den GdB nahegelegt.
Der Status laut lasv.de ist derzeit die "Sachverhaltsaufklärung".
Ich habe auch die 50% als Ziel. Allerdings weiß ich nicht, welche Kriterien
dafür erfüllt sein müssen.
Den Antrag auf LTA sowie auf beufliche Rehabilitation habe ich vor ca. 2-3 Wochen abgesendet.
Da will sich in meinem Fall auch die KK mit "reinhängen" und den Vorgang pushen.
Die KK war im Telefonat sehr zufrieden mit meiner aktiven Mitarbeit.

Jetzt hoffe ich auf schnelle Klärung, da mich die Ungewissheit in meinen Ängsten nur befeuert.


 
 
BeitragVerfasst: 12. Apr 2021, 10:24 

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Hallo Heiligendamm,

beim GdB verweist Schlupffine immer auf die VersMedV, einfach mal googlen, soll die Bibel der Gutachter sein. So ganz dran zu halten scheinen sie sich aber auch nicht, eine unkomplizierte Zöliakie wird laut dieser Verordnung mit einem GdB von 20 bewertet, jedoch nicht drunter. Bei mir wurde diese Erkrankung mit einem GdB von 10 bewertet. Was solls, ich war mit dem Ergebnis zufrieden.

Viel Erfolg!
LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 12. Apr 2021, 13:24 

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Ich habe seit ein paar Jahren einen GdB von 40 %. Erhalten habe ich diesen nach Reha und Akutklinik. Mein damaliger Psychiater war erstaunt, dass ich gleich die 40 erhalten habe.
Durch die Gleichstellung darf ich auch mit diesem GdB die Leistungen des Integrationsfachdienstes in Anspruch nehmen. Und dort wurde mir bereits gut geholfen.

Während der letzten Reha habe ich den Sozialdienst gefragt, ob eine Überprüfung des GdB sinnvoll wäre. Mir wurde gesagt, ich solle lieber vorsichtig sein, denn es könnte auch sein, dass mir dieser aberkannt wird. Daher halte ich die Füße still.

Übrigens habe ich bereits Anfang Februar den Anhang zur "beruflichen Reha" zu meinem seit bereits 1,5 Jahren laufenden LTA-Antrag bei der RV versandt. Mir wurde im Rahmen dieses ursprünglichen Antrags eine weitere Reha "aufgezwungen", in dieser wurde mir zur beruflichen Reha geraten, die ich in diesem Jahr dann zusätzlich beantragt habe.
Seither habe ich nichts gehört.
Falle nun aus dem Krankengeld und weiß noch gar nicht wie es weitergeht. Meinen Job verliere ich auch gerade.


 
 
BeitragVerfasst: 12. Apr 2021, 13:46 

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Liebe T Ally,

mir wurde ein GdB von 50 bewilligt. Eine Überprüfung möchte ich gar nicht. Ich falle auch gerade aus dem Krankengeld, meinen Beruf kann ich nicht mehr ausüben und bin dort auch nicht mehr gewollt. Med. Reha ist noch nicht gelaufen (weil ich bisher nicht Reha-fähig war, habe alle 8 Wochen Mdk-Begutachtung diesbezüglich), aber bewilligt und LTA noch nicht beantragt, weil ich die Füße still halten soll.
Unsere Situation ist ähnlich und Du hast eine Antwort wegen der Nahtlosigkeitsregelung. Ich wünsche Dir, dass es Dir bald besser geht und Du neue Kräfte findest. Irgendwann kommen kleine Lichtblicke ins Leben zurück, auch wenn man es sich so gar nicht vorstellen kann.

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 12. Apr 2021, 17:26 

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@Gartenkobold
Danke für den Hinweis auf den VersMedV.
So richtig schlau werde ich daraus noch nicht, da ich meine Themen darin nicht so richtig finde.
(mittelgradige depressive Episoden, Angststörungen und Tinnitus (den hatte ich gelesen)


 
 
BeitragVerfasst: 12. Apr 2021, 17:52 

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Hi,

das läuft unter Neurosen, Persönlichkeitsstörungen und Folgen psychischer Traumen. Dann wird noch entscheiden wie stark die Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit eingeschränkt ist oder ob es sich um eine leichte oder sehr schwere Störung handelt.

LG Gartenkobold


 
 
BeitragVerfasst: 13. Apr 2021, 18:14 

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Hallo,
nach meiner Erfahrung bewerten die Gutacher immer niedriger als in der VersMed angegeben.Ich kann hier nur das LSG zitieren:Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 20. Mai 2014 – L 15 SB 166/12: Entscheidend für die Feststellung des GdB im schwerbehindertenrechtlichen Verfahren sind - anders als in unfallversicherungsrechtlichen Verfahren (vgl. BSG, Urteil vom 09.05.2006, Az.: B 2 U 1/05 R) - nie die getroffenen Diagnosen, sondern nur das tatsächliche Ausmaß festgestellter Funktionsbeeinträchtigungen
Man sollte also genau darlegen, WIE sich die persönlichen Beschwerden auf mein Leben auswirken.
LG Schlumpffine

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Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.
Konfuzius


 
 
BeitragVerfasst: 13. Apr 2021, 18:24 

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Hallo Heiligendamm2020,
entscheident ist auch ob DU eine 32.2 oder eine 33.1 ICD Einstufung bekommen hast.
LG Schlumpffine

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Konfuzius


 
 
BeitragVerfasst: 13. Apr 2021, 19:44 

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Hallo T Ally,
Falle nun aus dem Krankengeld und weiß noch gar nicht wie es weitergeht. Meinen Job verliere ich auch gerade.[/quote]

leider fehlen in Deinem Thread einige, aber sehr wichtige Informationen.
Nach 72 bzw.78 Wochen fällst Du aus dem Krankengeld.
Danach kannst Du bei der AFA einen Antrag auf "Nahtlos " Arbeitslosenentgelt stellen. Das entspricht in etwa der Höhe des KK. Die AFA wird dich ggf. auffordern einen Rentenantrag zu stellen.
Bitte nicht selbst kündigen und keinen Aufhebungsvertrag unterschreiben, es denn, er wäre sehr günstig für Dich. Hier sich im Vorfeld UNBEDINGT Rechtlich beraten lassen.
Wenn Du noch Informationen benötigst, Frage bitte.
LG Schlumpffine :hello:

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Konfuzius


 
 
BeitragVerfasst: 13. Apr 2021, 22:02 

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Schlumpffine hat geschrieben:
Hallo Heiligendamm2020,
entscheident ist auch ob DU eine 32.2 oder eine 33.1 ICD Einstufung bekommen hast.
LG Schlumpffine


F 41.1
F 33.1
Tinnitus

2016 waren es weitere ICD.
Mittlerweile s.o..


 
 
BeitragVerfasst: 13. Apr 2021, 22:24 

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hallo Heiligendamm2020,
im Teil A (Punkt (i) ) der VersMedV findest Du nähere Hinweise.
Im Teil C (leider schwer verständlich) findest Du Beschreibungen wie die Schädigungsfolgen zu bewerten sind.
Nach meiner nicht maßgeblichen Einschätzung könnte ein GdB von 40, mit guter Beratung auch 50 , im Raume stehen. Viel "Honig" ist in der 41.1 zu sehen. Hängt aber immer vom Einzelfall ab.
Bei mir wurde die 33.1 erst mit 30 nach Widerspruch mit 40 bewertet.
In Summe mit meinen anderen Beschwerden 50
Widerspruch und gute Vorinformationen lohnen sich also :lol:
LG Schlumpffine

_________________
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Konfuzius


 
 
BeitragVerfasst: 13. Apr 2021, 23:34 

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Schlumpffine hat geschrieben:
hallo Heiligendamm2020,
im Teil A (Punkt (i) ) der VersMedV findest Du nähere Hinweise.
Im Teil C (leider schwer verständlich) findest Du Beschreibungen wie die Schädigungsfolgen zu bewerten sind.
Nach meiner nicht maßgeblichen Einschätzung könnte ein GdB von 40, mit guter Beratung auch 50 , im Raume stehen. Viel "Honig" ist in der 41.1 zu sehen. Hängt aber immer vom Einzelfall ab.
Bei mir wurde die 33.1 erst mit 30 nach Widerspruch mit 40 bewertet.
In Summe mit meinen anderen Beschwerden 50
Widerspruch und gute Vorinformationen lohnen sich also :lol:
LG Schlumpffine


Danke für deine Info.
GdB 50 wäre mein Ziel.


 
 
BeitragVerfasst: 14. Apr 2021, 09:14 

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....edit


 
 
BeitragVerfasst: 19. Apr 2021, 20:55 

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Die DRV hat mir jetzt einen zweiseitigen Fragebogen zur Arbeitsplatzsituation gesendet, den der AG auszufüllen hat. Ich hoffe jetzt, der macht das vernünftig und zeitnah.
Weshalb dauert das alles bloß so lange.....

Bei Antrag auf GdB geht es auch nicht weiter, seit Stufe 3 (Sachverhaltsklärung). Seit Anfang/Mitte März läuft da der Prozess.


 
 
BeitragVerfasst: 11. Mai 2021, 16:09 

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Ich habe mal eine Frage an die Profis:

Meine KK hat sich vor einiger Zeit telefonisch erkundigt, ob ich schon in meinen Bestrebungen
zur beruflichen Reha (Antrag auf LTA) etwas erreichen konnte.
Das habe ich wahrheitsgemäß verneint.
Die KK hat mir erklärt, dass die DRV eine 7-wöchige Frist einzuhalten hat für die Bearbeitung.

Jetzt ist diese Frist abgelaufen, ohne Ergebnis bsher.
Die KK hat mir jetzt eine "Beschwerde gegen die Deutsche Rentenversicherung" als
vorausgefülltes Formular (Name, Versicherungsnummer, Datum des Antrages, Ziel händisch ausgefüllt)
zugesendet, dass ich als Mitglied und Antragsteller an die DRV senden soll.

Ist das jetzt gut oder schlecht oder rechtens oder nicht.
Einerseits freue ich mich darüber, denn auch ich will ja Klarheit schaffen.
Andererseits bin ich verunsichert, ob das so richtig ist.

Bitte gibt mir ein Feedback.
Danke!


 
 
BeitragVerfasst: 11. Mai 2021, 19:09 

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Hallo Heiligendamm,

gerade habe ich Deinen Beitrag gesehen und schnell nochmal meinen Computer angeschmissen. Aus eigener Erfahrung kann ich über eine 7 Wochen Frist nur lachen. :lol: :lol: :lol:

Ich habe meinen LTA Antrag im Oktober 2019 gestellt und habe noch keine Bewilligung bzw. Entscheidung.
Dieser Antrag wurde zunächst abgelehnt. Ich habe formlos widersprochen und meine Begründung nachgereicht, vorher musste ich Unterlagen der RV anfordern. Der Widerspruch erfolgte im Januar 2020 und es hat ewig gedauert, bis sich die RV anschließend gemeldet hat.

Im Sommer 2020 erhielt ich dann eine Bewilligung zu einer weiteren Reha (nicht von mir beantragt, diese erfolgte im Rahmen der LTA), dabei war ich im September und Oktober 2019 gerade zur Reha und habe dort die LTA beantragt.
Im Dezember 2020 startete dann die weitere Reha und diese habe ich Ende Januar 2021 beendet. Während dieser Reha habe ich die Zusatzbögen für die berufliche Reha ausgefüllt und an die RV geschickt.
Von dort kam nun im April 2021 erneut eine Anforderung aktueller Arzt- und Therapeutenberichte. Insgesamt wohl die dritte Anforderung von Berichten im Rahmen des Antrages. Eine Entscheidung ist noch immer nicht gefallen.

Mir steht eine Unterstützung des Integrationsfachdienstes zur Seite (habe einen GdB von 40 % mit Gleichstellung), die sagte, dass die RV gern verzögert.

Mit sieben Wochen wäre ich einverstanden und glücklich, ich warte nunmehr seit 19 Monaten.
Mittlerweile beziehe ich Arbeitslosengeld, muss jeden Euro merhfach umdrehen und frage mich, wie es wohl für mich weitergeht.

Starke Nerven sind gefragt, die haben wir wohl alle nicht. Aber das interessiert die RV nicht.

Ich wüsste nicht, was Deinem vorgedruckten Musterbrief entgegensteht. Vielleicht kommst Du damit schneller ans Ziel.
Warum hast Du Zweifel?

Alles Gute für Dich!


 
 
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