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BeitragVerfasst: 18. Sep 2021, 13:34 

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Hallo zusammen,

Also einmal kurz zu mir ich bin 28 Jahre alt, weiblich. Ich habe zwei abgeschlossene Ausbildungen einmal als Sozialassistentin und einmal als Kauffrau für Büromanagement. Bei beiden berufen und auch in Praktika sei es in Einzelhandel oder im Pflegebereich ging es mir körperlich sehr schlecht, heißt ich bekamm extreme Bauchschmerzen und Migräne, ebenso könnte ich nichts essen weil ich den ganzen Leistungsdruck, der Verantwortung und der Hektik nicht gerecht werden könnte so bekamm ich schlimme körperliche Beschwerden bis hin zur Panikattacke wie Herzrasen und Übelkeit. Bei den Magenschmerzen Kamm dann Sodbrennen und Reizdarm als Diagnose, welche auf das Stress in berufliche und private zurückzuführen ist. Die Migräne ist auch als Diagnose und hat auch die gleiche Ursache. So aber als ich in der kaufmännischen Ausbildung würde das private und die berufliche Situation zu viel das ich oft krank war. Meine Ausbilderin empfiehl mir eine Therapie zu machen. Ich machte diese aber der Hauptgrund war ja die Überlassung und die körperlichen Beschwerden. Ich mache die Therapie schon seit einem Jahr und da Kammen jetzt ganz andere Diagnosen heraus wie Depression, soziale Ängste, Panikattacke,und Persönlichkeitsstörung die in Verdacht steht. Hinzu kommt das ich oft Selbstschädigendes verhalten habe wie mehrere Tage nichts essen. Oder eben Suizidgedanken. Das kommt davon das ich keine Freunde habe oder das Verhältnis zu mir und meiner Mutter nicht gut ist weil ich sie kaum sah als Kind heißt bis ich 10 war sah ich meine Mama einmal im Monat und bin ohne Vater aufgewachsen. Heißt ich habe niemanden der mir zeigt das ich was wert bin, jetzt ist das so das mein Stiefvater für meine Schwester welche seine leibliche Tochter ist den gleichen psychischen Druck macht wie bei mir als meine Mama und mein Stiefvater noch zusammen waren. Das ist so schlimm das meine Mama und Schwester wegziehen müssen weil eine Haltestelle von uns mit seiner neuen Familie. Meine Mama sagte mir das wir etwas suchen wo ich und sie in der Nähe sind als Familie auch wenn wir uns nicht verstehen. So aber ihre beste Freundin ist jetzt nach Ostdeutschland in die Nähe von Polen gezogen. Seitdem will meine Mama auch dahin ziehen und ich sagte ihr OK aber dann sagte ich ihr das ich in Hessen bleiben will weil ich auch hier meine Ärzte hab und Therapie, da sagte sie das ist mir egal ich soll es aufgeben und ihr es egal ist was ich möchte. So ich hab einen Sozialberater der mir bei Wohnungssuche hilft, aber dann droht mit meine Mama da sie umziehen muss mich rausschmeißen wird, weil ihr die Krankheit mit mir zu viel ist. da ich ja noch vorübergehend bei ihr wieder wohne weil als ich die Ausbildung beendet hab und das mit der Krankheit Kamm und ich in die WG neu dazugezogen bin müsste ich diese verlassen weil mir gekündigt wurde. Aufjendenfall der Sozialberater meinte das ich in ein Wohnheim gehen kann oder ein betreutes wohnen. Kennt jemand sich damit aus. Weil mit meinem Zustand kann ich nicht arbeiten und hab Angst das man wenn man bei Wohnheim wohnt oder in einem betreuten wohnen das sie einen zwingen zu arbeiten. Tut mir leid für die Rechtschreibung oder falls ich es kompliziert beschrieben habt. Falls Fragen sind oder Unklarheiten fragt :)

Liebe Grüße


 
 
BeitragVerfasst: 18. Sep 2021, 14:01 

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Hallo Hani,

ich denke, dass du eine erwachsene Frau bist und selbst einschätzen kannst, wo du wohnen möchtest. Dene Mutter kann höchstens ihre Wünsche mitteilen, entscheiden für dein Leben tust du. Sicher wird deine Mutter ihre Gründe haben, weswegen sie in die Gegend der Grenze zu Polen zieht. Vielleicht ist es ihre Freundin, die sie in der Nähe haben möchte, vielleicht auch die Mieten dort. Du selbst hast vielleicht ganz andere Prioritäten und Bedürfnisse.

Die Gegend im äußersten Osten Deutschlands ist nicht so gut mit Arbeitsplätzen bestückt, was nicht so gut ist für Leute, die sich erst ein Leben aufbauen wollen und müssen. Für Ältere fällt dieser Aspekt weg und sie ziehen oftmals wegen der geringen Mieten extra dorthin. Ich selber bin mit meinem Studium fertig geworden, als gerade die deutsche Wiedervereinigung stattgefunden hatte und die Deindustrialisierung voll im Gange war. Ich ging wegen einem Arbeitsplatz weit weg nach Westdeutschland. Das hatte den Nebeneffekt, dass ich auch weit weg war von der Familie und der ziemlich dominanten Mutter. Aber irgendwo musste ich ja arbeiten. Ein Kumpel von mir, Rentner, ist extra der Mieten wegen hier aus dem Ballungsraum weg gezogen in die neuen Länder in eine Großstadt mit günstigen Mieten.

Bei mir damals war auch mit entscheidend, dass es hier Psychotherpeuten gab, was damals in den neuen Ländern anfangs nicht der Fall war.

Oft haben Mütter auch die Vorstellung, dass Töchter dort zu wohnen haben, wo die Mütter auch wohnen, damit man sich unterstützen kann. Das ist eine lange Tradition. Meine Mutter beispielsweise schmiss ihren Berufswunsch über Bord, weil ihre Mutter einen Mann kennenlernte, der aus der Gegend stammte, wo ich geboren wurde. Sie meinte, Frau geht mit Mann dorthin zurück, wo er herkommt und begann dort eine Lehre. Dort lernte sie ihren späteren Mann kennen und sie bekamen Kinder. Oma und Stiefopa kamen einige Jahre später hinterher. Ganz wenige Jahre später starb Oma, und Stiefopa zog weiter. So ist das Leben oft. Ich selbst wollte Abitur und studieren und wusste, ich werde mindestens in eine größere Stadt gehen, das wäre aber von meinem Dorf aus recht weit weg gewesen. Wir sprachen gar nicht darüber, Mutter und ich. Mein Abiwunsch wurde überhört und das wars. Wahrscheinich ging Muttern auch davon aus, dass die älteste Tochter bei ihr bleibt. Nur was sollte ich arbetismäßig auf dem Feld oder im Stall, oder im Maschinensaal der Fabrik?
Zum Glück verstand sich meine kleine Schwester immer mit der Mutter. Das war dann auch sehr wichtig, als unsere Mutter kurz vor dem Tod stand oder auch schon vorher. Aber auch, als meine Schwester Mutter wurde und diese dann als Oma gebraucht wurde. Auch mein Bruder behielt eine Wohnung in der Nähe der Mutter. Da konnte ich ja getrost weg gehen.

Ich denke, erwachsene Personen sollten darüber nachdenken, wieso jemand wichtige Entscheidungen trifft und ob man der Entscheidung des anderen dann folgt oder nicht. Eigene Entscheidungen erwachsener Personen müssen einfach akzeptiert werden, das gilt für alle Beteiligten. Den Wohnort darf niemand vorschreiben.

Als ich jung war, wohnte ich auch in Wohnheimen, im Lehrlingswohnheim und im Studentenwohnheim. Was du mit Wohnheim meinst, weiß ich nicht. habe mich damit noch nie beschäftigt und kenne mich diesbezüglich in Westdeutschland weniger aus. Betreutes Wohnen kann man immer machen. Es gibt da betreute Wohngruppen und Wohngemeinschaften, und das betreute Einzwelwohnen in der eigenen angemieteten Wohnung (oder im Wohneigentum), also nicht in einer Wohnung oder WG-Zimmer, welches die betreuende Stelle angemietet hat.

Wohnst du denn derzeit noch bei deiner Mutter?

Gruß Gertrud


 
 
BeitragVerfasst: 18. Sep 2021, 15:39 

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Hallo Gertrud,

Danke für deine Antwort mir war das halt wichtig das wenigstens ich und meine Mama und Schwester in der Nähe wohnen. Denn sonst bin ich komplett alleine und ich hab echt ein Problem damit alleine zu sein und keine Menschen um mich zu haben denen ich wichtig bin. Das kommt davon das ich keine Freundschaften habe oder Beziehung oder das ich keine Familie habe von Seite meine Mutter, denn meine Großeltern sind verstorben und es macht mich traurig das das meiner Mama egal ist. Denn auch die Krankheit und die Situation ob ich überhaupt arbeitsfähig sein werde ich für mich auch nicht einfach. Ja ich wohne aktuell bei meiner Mama. Und das betreute wohnen war ein Vorschlag von meinem Sozialberater aber da bin ich mir unsicher weil ich momentan nicht berufsfähig bin und da hab ich Angst das dort man gezwungen wird zu arbeiten weißt du was ich meine?

Liebe Grüße


 
 
BeitragVerfasst: 19. Sep 2021, 13:45 

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Hallo Hani,

jetzt denke ich verstehe ich.
Du suchst nach einer Entscheidung aus einer Situation heraus, wo du unsicher bist, ob du jemals ausreichend erwerbsfähig sein wirst oder eine Familie gründen kannst. Du weißt auch nicht, wie es woanders mit Therapiemöglichkeiten und ähnlichem aussieht. Dazu lebst du eventuell auch länger unter Umständen (finanziell und gesundheitlich), wo man nie weiß, ob man sich im Leben etwas berufliches oder familiäres aufbauen kann.
Das wäre in der Tat eine ganz andere Situation als bei den Meisten, und auch bei mir, als ich jung war.

Wenn deine Mama einfach sagt: "Du kommst mit", wie ist das denn eher zu verstehen? Setzt sie eher voraus, dass Tochter mit Mutter mitgeht, oder sagt sie das eher im Bewusstsein über deinen Gesundheitszustand, und auch etwas Sorge um dich, so als gute Unterstützung gemeint?

Grundsätzlich sehe ich 3 Möglichkeiten:
einfach mit der Mama und Schwester mitgehen.
einfach da bleiben, wo man ist.
vorübergehend da bleiben und schauen, dass es einem besser geht und dann erst entscheiden.

Bei betreuten Wohnen wird man nicht zur Arbeit gezwungen. Es wird ein Hilfeplan gemacht, und die Frage nach der Arbeit und diesbezüglichem Unterstützungsbedarf ist meistens nur ein Teil der Abfrage, wie andere Fragen auch, im Ramen der Hilfeplanung. Bei manchen Menschen ist das angezeigt, bei manchen nicht.

Gruß Gertrud


 
 
BeitragVerfasst: 19. Sep 2021, 14:20 

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Hallo Gertrud,

Also das Problem ist das meine Mama und ich uns sehr schwer verstehen einmal weil sie auch Psychische Probleme hat und ich und meine Mama seit meiner Geburt bis zum 10 Lebensjahr getrennt waren. Ich hab ihr gesagt das ich nicht so weit wegziehen möchte weil ich hier in Hessen aufgewachsen bin seit ich bin Polenit 10 gekommen bin. Und das versteht meine Mama nicht und zwingt mich sozusagen mitzukommen, aber der Arzt sagte ich und meine Mama dürfen nicht zusammen wohnen weil sie ihre psychische Probleme hat und ich meine. Nur dann macht sie mir Schuldgefühle wenn ich ihr meine Bedürfnisse sage oder was mich stört das sie zmb was verspricht und es nicht haltet, denn sie sagte sie wird etwas in Hessen suchen das es nicht so weit ist und dann jetzt seit dem ihre Freundin umgezogen ist will sie auch zu ihr und das macht mich etwas traurig weißt du was ich meine. Dann da ich ja mit meiner Mama zusammen wohne jetzt droht sie mir mit rausschmeißen und deswegen fragte ich wegen betreuten wohnen weil ich psychisch momentan nicht in der Lage ja bin zu arbeiten. Auch wenn ich und meine Mama uns nicht verstehen war es mir wichtig das ich und meine Familie in der Nähe wohnen. Aber das weiß meine Mama und sie sagte das es ihr egal ist was für Bedürfnisse ich hab.

Liebe Grüße


 
 
BeitragVerfasst: 19. Sep 2021, 20:47 

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Hallo,

also wenn es deiner Mama so egal ist, was du meinst, brauchst, denkst, dann würde ich schauen, wie ich selber zurecht komme. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht einfach ist. Manchmal wird das mit den Krankheiten nicht besser, wenn man weiter "unter der Fuchtel" von Menschen lebt, die mitverantwortlich für die Krankheit sind, und das (aus welchen Gründen auch immer) nicht sehen oder reflektieren können. Da würde ich eher auf den Rat der Profis hören. Schuldgefühle musst du dir nicht machen lassen. Das kommt von ihrer Krankheit. Einfach ist das nicht, aber auch eine Chance, wenn du dich abnabelst. Früher oder später muss das jeder. Du hast ein Recht auf dein eigenes Leben und dass es dir gut geht.

Und nochmal: Betreutes Wohnen bedeutet nicht automatisch Arbeiten. Manchmal schon, aber oft genug auch nicht. Manchmal haben Betreuungseinrichtungen auch dazugehörend Arbeitsmöglichkeiten, wo die meisten oder fast alle drin arbeiten, die da auch wohnen. Ein Automatismus ist das allerdings nicht.

Gruß und noch schönen Sonntag abend.


 
 
BeitragVerfasst: 22. Sep 2021, 09:42 

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Vielen lieben Dank.

Liebe Grüße


 
 
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