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 Betreff des Beitrags: Postcoitale Depression
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 07:28 

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Ich habe seit 12 Jahren leichte bis schwere Depressionen nach dem Sex mit meiner Frau. Eine Verhaltenstherapie, aus der ich auch aus anderen Gründen ging, hat mir in der Sache nicht geholfen. Leider finde ich auch keine Literatur zu dem Thema. Natürlich kann ich mir auch vorstellen, dass sich Beziehungs-Probleme beim Sex ihren Ausdruck finden, aber das hilft mir bisher nicht. Aufgeben will ich die Ehe auch nicht. Weiss jemand vielleicht Rat?


 
 
 Betreff des Beitrags: Postcoitale Depression
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 07:28 

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Ich glaube kaum, daß dies ein Ausdruck von Beziehungsproblemen ist. Das könnte vielleicht sein, wenn Du gar keine Lust hättest, oder Erektionsprobleme.
Ich hatte diesen Effekt auch mal, allerdings nur gelegentlich und dann relativ leicht und kurz, was damit zusammenhängt, daß man aus dem "Rausch der Gefühle", körperlich wie geistig sehr abrupt wieder auf dem Boden der Realität landet, gerade bei Männern.
Bei mir hatte das mit einer leichten Hormonstörung zu tun, die zufällig bei einer Untersuchung entdeckt wurde. Interessanterweise hatte die Behandlung (Hormone in Tablettenform) keinerlei Auswirkungen bei mir auf Libido, Potenz, etc. Oder anders gesagt, ich hatte auch vorher keinerlei Probleme und wäre daher nie auf die Idee gekommen, daß ich zuwenig Sexualhormone produzieren könnte. Deshalb würde ich einfach mal zum Urologen gehen, um zumindest das ausschliessen zu können.

Viel Glück
Frank


 
 
 Betreff des Beitrags: Postcoitale Depression
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 07:28 
 
Hallo "Anonym"
Ich habe jahrelang depressive Probleme gehabt, gehe davon aus, daß sie bei mir endogener Natur sind. Ich denke, daß bei Dir vielleicht auch ein "gewisser depressiver Grundzustand" vorliegen könnte, den man selbst garnicht als solchen immer erkennt. Sex wurde bei uns immer weniger, und wenn, fühlte ich mich nachher auch immer noch schlechter. Meine Vorstellung davon ist, daß wenn man sich in einem Zustand geringer "Nervenenergie" befindet, die geringen Reseven nahezu beim Sex aufgebraucht werden. Nach deutlicher Besserung meines Gesamtzustandes habe ich in dieser Richtung auch keine Probleme mehr. Falls das in Deiner Richtung liegen könnte, kannst Du mich ja nochmal ansprechen.

Gute Besserung!


 
 
 Betreff des Beitrags: Postcoitale Depression
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 07:28 

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Liebe(r) XT, lieber Frank,

Vielen Dank fuer Eure Anregungen. Was ist mit "Nervenenergie" gemeint? Wie hat sich Dein Gesamtzustand gebessert, XT? Ich habe in meiner ersten Nachricht nur einen Ausschnitt mitgeteilt. Ich habe nicht nur eine depressive Grundstimmung, sondern seit vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten mit Depression/Depressiver Verstimmung zu tun gehabt, habe erst eine Gruppentherapie, dann eine Jungsche Analyse und zuletzt - wie gesagt - die Verhaltenstherapie gemacht - leider ist der Therapeut in eine andere Stadt gezogen. Er ging nach der Methode des Verhaltensänderung nach Aaron T. Beck vor. Es hat mir ein wenig geholfen, aber eben nicht in Sachen postcoitale Sex-Beschwerden. Danke für die Anregung in Sachen Urologen, auch mein Therapeut hatte mir damals geraten, es körperlich abklären zu lassen, aber ich habe das für zu abwegig gehalten. Ich werde es dann doch noch probieren. Für weitere Anregungen bin ich dankbar.


 
 
 Betreff des Beitrags: Postcoitale Depression
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 07:28 

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Hallo,
ich kenne aus eigener Erfahrung diese Depression oder Traurigkeit nach dem Geschlechtsverkehr gut. Es gibt ein lateinisches Sprichwort, das heißt: "omne animal post coitum tiste", d.h. jedes Lebewesen ist nach dem Koitus traurig.
Herzlichen Gruß !


 
 
 Betreff des Beitrags: Postcoitale Depression
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 07:28 

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Hallo Anonym,

Zitat: ... jedes Lebewesen ist nach dem Koitus traurig.

Das hat wohl damit zu tun, daß sich nach dem Höhepunkt der Hormonspiegel schnell verändert. Bei Leuten, die ohnehin wie XT so schön gesagt hat "geringe Nervenenergie" haben, diese Leute können diesen Wechsel nicht so gut verkraften. Das ist ähnlich wie mit der bekannten post-natalen Depression bei Frauen. So stelle ich mir das jedenfalls vor.

Gruß
Frank


 
 
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BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 07:28 

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Lieber Frank, liebe andere,

das Komische ist ja, dass es mir vor meiner jetzigen Beziehung fast nie so gegangen ist, obwohl meine jetzige Beziehung nicht schlechter ist als andere zuvor. vielleicht hat das mit dem Alter zu tun? Oder mit hormonellen Veränderungen? Wer weiss, ich werde den Weg zum Urologen jedenfalls mal antreten

Danke für Eure Reaktionen und Grüsse


 
 
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