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 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 26. Mai 2002, 16:20 
 
Hallo Christabelle

Ich versuch's mal. Phenylpiperazintyp ist hier wurscht, da geht's nur um die chemische Struktur dieses Wirkstoffs. Das sagt nichts, ob das nun wie TZA (ist wohl auch nur ne chmische Katalogisierung, aber eine sehr GROBE Einteilung) oder SSRI oder noch anders wirkt.
Hattest du nicht mal was geschrieben, dass deine Dosierung niedrig wär, und da hatte dein Neurologe ja ein tolles Argument parat.....( ehrlich gesagt, das hatte mich NICHT überzeugt!)

Also, nach meiner Literatur ist die Erhaltungsdosis 400mg pro Tag, Höchstdosis 600mg.
Nebenwirkungen , hauptsächlich Müdigkeit, und KEINE wesentliche sexuelle Funktionsstörungen (ist wohl das Hauptargument für dieses AD). Grob gesagt wirkt es auf den Serotonin- und den Noradrenalinspiegel, aber auf zum Teil anderen Wegen als die andern ADs.

Soweit zur Theorie, den Rest weisst du ja eh, paradoxe Reaktionen, jeder ist anders bla bla bla

Was meinst du mit "Seroxat hat nicht geholfen, EHER DAS GEGENTEIL"? Das Gegenteil wär für mich, es HAT geholfen, wieso wurde es dann abgesetzt? Oder hab ich alles falschrum verstanden?

Christabelle, dir einen ganz lieben Gruss und deinen ganzen Stress kann ich SEHR GUT nachvollziehen, das wären genau die Situationen, die mich auch abstürzen lassen würden. (Kiga macht Urlaub, für viele andere ist das ja DIE Freude, wenn man ENDLICH für die Kinder da sein kann.......ich krieg auch immer den Zusammenbruch vor und am Anfang der Sommerferien, ich hab nur noch einige Wochen länger Zeit wie du. Und das blöde, man weiss genau den Grund, wieso man abstürzt, aber man kann TROTZDEM nichts dagegen unternehmen. So eine lange Klammer)

Caroline


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 26. Mai 2002, 17:00 

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Hallo, Caroline!

Schön, wieder mit Dir zu reden :-)

hast Du Dich in Deinem Urlaub dann doch noch etwas erholen können?

Das mit dem Gegenteil von helfen beim Seroxat meinte ich so, daß mit dem Medikament die Selbstmordgedanken erst so richtig schlimm wurden - und nach 6 Monaten auch immer noch nicht weg waren - klar kann man das nicht einfach so auf das Seroxat schieben, aber es kommt durchaus vor (sagt der Beipackzettel) -

tja, die Dosierung: ab 400mg/Tag ist die Wirksamkeit nachgewiesen, wir sind jetzt - nach der ersten Steigerung - bei 300mg (und bei den ätzenden NW hätte ich mehr auch gar nicht verkraftet) -

und ja, manchmal ist es gruselig: man sieht genau, was einen wann abstürzen lassen wird - und kann doch nichts dagegen tun - im Moment habe ich noch die Hoffnung auf eine Haushaltshilfe - danach fällt mir dann nichts mehr ein -

so, die Rückfahrt nach L.E. steht an -
die Pfingstferien haben wir in der Heimat verbracht -
nächster Absturz in 4 h -
Gegenmittel: Dieter Hallervorden auf VC (manchmal helfen halt nur die "harten" Sachen ;-)

Dir auch einen ganz lieben Gruß!
Christabelle


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 26. Mai 2002, 17:13 

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Liebe Christabelle,

ich wurde 2000 mit 450mg Nefadar aus der Klinik entlassen,ohne NW. Es hat lange Zeit gut gewirkt.

Ich find es gut,daß du wieder da bist,bringt ja nichts,sich zu quälen.
Außerdem hast du gefehlt.
Gruß
waltraut


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 26. Mai 2002, 18:53 
 
Liebe Sun, beide Medikamente wirken serotonerg, also gibt es eine Wirkungsverstärkung zwischen JK und Paroxetin die schwer kalkulierbar ist...ansonsten hat Inka schon alles sinnvolle gesagt: Ich sehe es genau so wie Sie
Grüsse
Dr. Niedermeier


 
 
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BeitragVerfasst: 26. Mai 2002, 19:54 

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Hallo Inka,Seraphina und Dr.Niedermeier!!!
Danke für die Antwort.Tut mir leid,wenn ich euch mit meinen Problemen schon auf die Nerven gehe,aber ich bin einfach so Verzweifelt.Die ganze Medikamentenumstellung macht mich noch Verrückt.Ich bin einfach viel zu ungeduldig.Ich will das es mir endlich besser geht,das ich wieder Leben kann.Da macht man schon manchmal Unsinn.Ich weiß ja selber,das ich mit dem JK blödsinn mache,aber mir gings so dreckig, da war mir alles egal.Ein Beruhigungsmittel hab ich schon liebe Inka,ich nehme Atosil Tropfen,aber nicht mehr als 2 mal 5 Tropfen am Tag,weil ich nicht mehr vertrage.Ich hab mal 10 genommen,da gings mir dann gar nicht gut.Was ist denn Benzos?Ich werd wohl morgen zu meinen Arzt gehen,und mit ihm reden,das ist wohl das beste.Das JK lasse ich jetzt weg,versprochen !!!!

Liebe Grüsse an euch alle,Sandra


 
 
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BeitragVerfasst: 26. Mai 2002, 20:14 

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liebe sandra,
ist doch gut, dass du hier nochmal nachgefragt hast.
viel glück morgen beim arzt.
inka


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 26. Mai 2002, 22:00 

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Danke Inka !!! Sandra


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 27. Mai 2002, 06:47 

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Hallo Herr Dr. Niedermeier,
ist die Kombination Sertralin und Johanniskraut ebenfalls ungünstig?
Dann wäre das vielleicht eine Erklärung für die Probleme, die ich vor zwei Wochen hatte....
Viele Grüße
Titanic


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 27. Mai 2002, 11:15 
 
Für diese Kobination gilt das gleiche ..
Grüsse
Dr. Niedermeier


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 27. Mai 2002, 15:25 

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Danke Herr Dr. Niedermeier,
für diese Information. Dann werde ich meinem Arzt diesbezüglich wohl eine kleine "Nachhilfe-Lektion" erteilen.....
Von mir stammte die Idee, die beiden Mittel zu kombinieren, nämlich nicht.
Viele Grüße an alle
Titanic


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 1. Jun 2002, 21:24 

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Hallo zusammen,

mich würde interessieren, wie lange ich Antidepressiva einnehmen soll. Seit Anfang Februar nehme ich täglich 30 mg Remergil, mittlerweile in Kombination mit zusätzlich 75 mg Trevilor. Zu Beginn der Therapie habe ich mir eingebildet, es ginge mir besser, mittlerweile weiß ich aber, dass es mir noch genauso gut oder schlecht wie im Februar geht. Dabei hatte ich gehofft, mit den Tabletten ein Leben ohne Beschwerden führen zu können. Leider ist der Traum wie eine Seifenblase geplatzt. Trotzdem habe ich Angst, die Medikamente wieder abzusetzen. Das schlimmste ist das ständige Gedankenkreisen. Das macht mich fast wahnsinnig. Ich frage mich immer, warum ich mir meine Seele das antut. Am besten hilft mir immer noch die Psychotherapie. Danach gehts mir für ein paar Stunden besser. Am nächsten Tag ist alles wie vorher. Das ist vielleicht auch der Grund, warum ich die Medikamente immer noch nehme: dank Remergil läßt sichs prima schlafen. Seither träume ich auch wie wahnsinnig (zuvor habe ich immer gedacht, ich könnte das nicht mehr!!!).

So das wars fürs erste. War noch nie im Chat, weil ich mich nicht getraut habe.

Grüße
Adler


 
 
 Betreff des Beitrags: Re: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 6. Jun 2019, 15:06 

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Anonym hat geschrieben:
ICH muss auch meinen Teil dazu beitragen und darf nicht die gesamte Verantwortung jemand anderem sprich den Aerzten usw. überlassen!


Das Thema "Verantwortung" ist bei kranken Menschen so eine Sache.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 
 
Ich komme gerade vom Psychiater. Gegen meine Depression hat er hat mir ein Medikament ein Antidepressivum verschrieben. Kann mir jemand hier sagen, ob so ein Mittel abhängig macht??????

Tom007

P.S. Es ist ein komisches Gefühl, der Erste in so einem Forum zu sein. Ich freue mich auf Rückmeldungen !!!!


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 

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nein, machen sie in der regel nicht! allerdings kann es zu unangenehmen nebenwirkungen kommen, aber alle siese dinge sollte man mit seinem arzt ausführlich besprechen, und zwar bevor man sich irgendwelche medikamente verschreiben läßt.
klar sollte dir außerdem sein, dass antidepressiva "nur" in die hirnchemie eingreifen, hat deine krankheit auch psychischologische ursachen/auslöser, solltest du erwägen, zusätzlich eine psychotherapie zu machen.


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 

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Es kommt auf die Art des Medikamentes an. Den älteren Präparaten sagt man nach, dass
sie abhängig machen können. Neuere, sogenannte "Serotonin-Wiederaufnahme Hemmer",
sind dagegen relativ harmlos. Ich würde mir deswegen aber keine Gedanken machen, denn
Du bist unter ärztlicher Aufsicht und der weis genau was er Dir verabreicht. Ich wollte auch
kein Medikament einnehmen, aber nun bin ich froh, dass ich behandelt werde, denn es
geht mir deutlich besser.
Alles Gute.


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 
 
Auch die älteren Antidepressiva, die auf Grund ihres spezifischen Wirkproiles heute noch häufig eingesetzt werden, machen körperlich und psychisch nicht abhängig.
Viele Grüsse
Dr.N. Niedermeier


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 

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Ich habe sehr unangenehme Nebenwirkungen festgestellt: Mein Kreislauf macht schlapp, oder ich kriege Herzrasen. Außerdem fühlte ich mich, als ich anfing, Anti-Depressiva zu nehmen, so euphorisch. Dieses Gefühl ist mittlerweile verblasst, es bleibt nur noch eine große Leere. Liegt das daran, dass ich unter der empfohlenen Dosierung einnehme (so, wie es mir mein Arzt für den Anfang geraten hat) oder reagiere ich ungewöhnlich darauf?
Rückmeldungen wären hilfreich!


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 

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Ich rate Dir,Deinen Artzt nach einem Medi mit weniger Nebenwikungen zu fragen.Euphorie solltest Du aber von keinem Antidepressiva erwarten-ggf.könnten Benzodiazepine euphorisierend wirken(aber die machen schnell abhängig)-also vorsichtig Anwenden!


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 

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Ich nehme seit einigen Wochen ein Antidepressiva (Serotonin). Leider habe ich mit starken Nebenwirkungen zu kämpfen. Nämlich mein Blutdruck ist gesunken. Kreislaufprobleme und extrem große Müdigkeit. So groß, daß ich kaum meinem Beruf nachgehen kann. Außerdem habe ich das Geführ, die Depression verschlechtert sich. Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder kennt jemand Antidepressiva die nicht müde machen?


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 
 
bei mir wurde vor einer Woche eine Depression diagnostiziert, die sich über Monate aufgebaut hat. Aufgrund Einflüsse von aussen (Umzug in einer andere Stadt, Job) kam diese nun endgültig zum Ausbruch. Ich habe Remeron 30 mg (Mirtazapin( bekommen. Die ersten Tage waren schlimm, ich war sehr müde, hatte Schwindelanfälle, trockener Mund, insgesamt hatte ich das Gefühl, alles wird noch schlimmer. Seit etwa drei Tagen fühle ich mich aber besser. Die Müdigkeit und vor allem die Schwindelanfälle haben nachgelassen. Ich finde eine begleitende Psychotherapie sehr wichtig, denn Medikamente beheben nur die Symptome (die sind schon schlimm genug) einer Depression, nicht aber deren Ursache.


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 

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Habe mit Mirtazapin gleiche Erfahrungen.Die Nebenwirkungen sind(bis auf leichte Mundtrockenheit)nach etwa einer Woch(die mann durchhalten sollte),total zurückgegangen.Nehme jetzt fast 2Jahre Mirtazapin,das zumindest meine Suizidgedanken vertreiben konnte.Auch psychosomale Depri -Beschwerden haben deutlich nachgelassen.Psychotherapien haben mir leider nichts gebracht(bin allerdings selbst vom "Fach")
und glaube deshalb meine Probleme zu kennen-aber sie zu überwinden gelingt mir leider nicht.Habe derzeit hauptsächlich mit "Soziophobie" und Einschlafstörungen zu tun .Hat jemand ein Tipp , was bzw. welche Medis bei meinen Problemen helfen
könnten?(Außer Benzodiazepinen)


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 

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Hatte erwartet , daß mann mal einen Tipp bekommt!
Lesen so wenige die Seite?und was macht der Moderator eigentlich?


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 

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(Venetia) Mir hat Autogenes Training bis zu einem gewissen Grad geholfen. Bevor ich einen Arzt aufsuchte, versuchte ich damit meine Niedergeschlagenheit, das Herzklopfen und meinen insgesamt sehr schlechten physischen und psychischen Zustand zu bessern. Es hat aber nicht geholfen. Erst dieses Medikament und die Gesprächstherapie führen mich wieder "auf den Pfad". Das Autogene Training mache ich aber trotzdem jeden Tag, vor allem abends. Ebenso lasse ich jeden Abend den Tag Revue passieren und mache eine persönliche Inventur der Dinge, die für mich gut gelaufen sind um so das Selbstbewusstsein und -gefühl ein bisschen zu heben und versuche, mich am erreichten zu freuen. Ich weiss, das ist wahrscheinlich in Ihren Augen ein margialer Vorschlag, aber im kleinen fängt es an. Suizid, tot sein, von nichts mehr etwas wissen, diesem Elend hier entfliehen für immer, ja, das war in den letzten Monaten mein Hauptgedanke. Ich habe mir verschiedene Szenarien ausgesucht, wie ich mich selber umbringen kann. Auch dachte ich immer, wenn das und das nicht klappt oder so geschieht, wie ich mir das vorstelle, dann bringe ich mich um. Vor zehn Jahren probierte ich es mit Tabletten und Alkohol, aber im letzten Moment wurde ich gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Heute, jetzt am 27.6. um 10.40 h möchte ich das nicht mehr, obwohl meine Lebensumstände sehr schwierig sind. Aber ich gehe weiter, Schritt für Schritt und versuche mein bestes, etwas aus meinem Leben zu machen. Heute nachmittag habe ich ein Vorstellungsgespräch für einen neuen Job und hoffe, dass ich mich gut präsentieren kann. Wissen Sie, es ist meine Ueberzeugung, dass alles so kommt wie es kommen muss und dass Suizid keine Lösung ist. Es tut mir gut, wenigstens einmal am Tag meine Gedanken auf diese Weise niederzuschreiben. Ich wünsche mir auch, dass sich mehr Menschen hier in diesem Forum äussern!


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 
 
Lieber Anonym (27.06-8h51),
das Konzept des Diskussionsforums ist eine Plattform für Betroffene zu schafffen, um Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen; die Moderation war und ist nicht als ärztliche Internetberatung gedacht. Viel mehr sehen wir die Aufgabe des Moderators darin, sich zurückzuhalten und nur da einzugreifen wo nötig.
Viele Grüsse
Dr. N. Niedermeier


 
 
 Betreff des Beitrags: Antidepressiva
BeitragVerfasst: 7. Feb 2106, 08:28 

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Ich leide seit Wochen an einer starken Depression. Bei mir wurde sie vermutlich durch eine 3-Monatsspritze die mit Hormonen arbeitet, ausgelöst. Zusätzlich zu dieser Hormonellen Belastung litt ich besonders das ganze letzte Jahr unter enormen Stress.
Anfangs litt ich besonders unter enormer Nervösität und schlimmen Panikattaken. Ich kann bis heute meinem Beruf nicht mehr nachgehen.
Mein Hausarzt hat mir zuerst Beruhigungstabletten (Xanor) verschrieben. Danach wurde alles etwas besser. Aber die Depression blieb. Gestern war ich infolge einer Nachuntersuchung wieder beim Arzt. Er hat mir ein Antidepressiva (Tresleen) verschrieben.
Ich möchte vor allem wissen, ob es Wechselwirkungen zwischen den beiden Medikamenten geben kann.
Da die volle Wirkung der Antidepressiva erst in 7 bis 14 Tagen eintritt brauche ich am Anfang unbedingt noch etwas zur Beruhigung.
Gestern habe ich die erste Tablette (Tresleen) eingenommen, und zwei Stunden später kam es zu einem erneuten Panikanfall mit Übelkeit.. ich habe mich erst heute gegen Mittag wieder beruhigt. Könnten das anfängliche Nebenwirkungen von Tresleen sein?


 
 
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